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Summary
Mohnke M et al.  
Development and Validation of an “Attitude toward Surrogacy Questionnaire” in a German Population

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2019; 16 (1): 6-14

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Keywords: deutscher Fragebogenfinanzielle KompensationFragebogenentwicklungHauptkomponentenanalyseLeihmutterschaftLeihmüttergerman questionnairemonetary compensationprincipal component analysisquestionnaire developmentsurrogacysurrogate mothers

Introduction: Even though surrogacy is illegal in Germany, the consequences of it are present also in Germany, as several couples evade to other countries to pursue surrogacy. The opinion of the German population towards surrogacy has hardly been assessed in the past and no German questionnaire to assess this opinion exists. Therefore, the aim of this study was to develop a validated German questionnaire to enable an in-depth assessment of the opinion towards surrogacy.
Method: The opinion of 553 participants was assessed with 29 items and analysed. Most of these items were derived from relevant studies conducted in the past. Moreover, some items were added on the basis of the expertise of the research team and also, to ensure that the questionnaire was culturally appropriate. A Principal Component Analysis (PCA) was conducted, to identify relevant items and underlying factors.
Result: The final “German Attitude Towards Surrogacy Questionnaire” consists of 13 items. The PCA identified three scales of the questionnaire: general attitude, attitude towards monetary compensation and attitude towards surrogate mothers, which accounted for 71.34% of the data variance. Discussion: By developing a tool to assess the opinion of the German population towards surrogacy, the authors hope that this will contribute to a deeper understanding of surrogacy. The questionnaire enables to capture the opinion of the German population towards several aspects of surrogacy, including the general opinion, opinion towards the surrogate mother, own intentions, legal aspects, as well as towards monetary compensation of the surrogate. The questionnaire was developed by concentrating on statistical validity and reliability. In comparison to the existing questionnaires about surrogacy this questionnaire is available in German and adapted to be cultural-specific.
Kurzfassung: Einleitung: Obwohl Leihmutterschaft in Deutschland zu den illegalen Methoden der Reproduktionsmedizin zählt, ist das Thema auch hierzulande relevant, da Paare aktuell in das Ausland ausweichen, um ihr Kind durch eine Leihmutter austragen zu lassen. Die Meinung der deutschen Bevölkerung zur Leihmutterschaft ist dennoch bisher nur unzureichend erfasst. Ein Grund ist, dass noch kein deutscher Fragebogen zur Erfassung der Meinung zur Leihmutterschaft existiert. Das Ziel dieser Studie war es daher, einen validierten deutschen Fragebogen zu entwickeln, der eine detaillierte Erfassung der Meinung zur Leihmutterschaft ermöglicht.
Methode: 553 Studienteilnehmer gaben ihre Meinung zur Leihmutterschaft mithilfe von 29 Items ab. Die meisten Items wurden von relevanten Studien übernommen. Zusätzlich wurden Items auf Basis der Expertise des Forschungsteams übernommen. Damit wurde unter anderem sichergestellt, dass kulturell angemessene Items vorhanden waren. Eine Hauptkomponentenanalyse wurde angewandt, um relevante Items zu identifizieren und Faktoren zu errechnen.
Ergebnis: Der „Meinung zur Leihmutterschaft Fragebogen“ besteht aus 13 Items. Die Hauptkomponentenanalyse identifizierte drei Skalen des Fragebogens: allgemeine Haltung zur Leihmutterschaft, Meinung zur Bezahlung der Leihmutter, Meinung zu Leihmüttern. Diese klären 71,34 % der Varianz auf.
Diskussion: Durch die Entwicklung eines Instruments, welches die Meinung der deutschen Bevölkerung zur Leihmutterschaft erfassen kann, wird gehofft, zu einem besseren Verständnis von Leihmutterschaft beizutragen. Mithilfe des Fragebogens können mehrere Bereiche von Leihmutterschaft erfasst werden, einschließlich der allgemeinen Meinung zur Leihmutterschaft, der Meinung zu Leihmüttern, den eigenen Intentionen, rechtlichen Aspekten von Leihmutterschaft, sowie der Meinung der Bevölkerung zur finanziellen Kompensation von Leihmüttern. Bei der Fragebogenentwicklung wurde der Schwerpunkt auf statistische Validität und Reliabilität gelegt. Im Gegensatz zu existierenden Fragebögen zu Leihmutterschaft ist dieser in der deutschen Sprache verfügbar und kulturspezifisch angepasst.
 
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