| Tews G et al. |
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Das Problem der ektopen Schwangerschaft nach IVF-ICSI Journal für Fertilität und Reproduktion 2001; 11 (3) (Ausgabe für Schweiz): 28-30 Journal für Fertilität und Reproduktion 2001; 11 (3) (Ausgabe für Österreich): 37-39 Volltext (PDF) Summary Keywords: Eileiterschwangerschaft, ektope Schwangerschaft, Fertilität, ICSI, Intrazytoplasmatische Spermieninjektion Es ist allgemein bekannt, daß die erste Schwangerschaft nach in vitro-Fertilisation (IVF) in einer Eileiterschwangerschaft endete. Seit damals wurde in zahlreichen Arbeiten die Problematik der Extrauterinschwangerschaft im Rahmen der Reproduktionsmedizin beschrieben. Die Inzidenz schwankt je nach Autor zwischen 2 und 11%. Teilweise konnte man keine Risikofaktoren entdecken, andere Autoren beschreiben erhöhte Inzidenzen bei kleineren Cavi uteri [2]. Manchmal wurden beschädigte Tuben insbesondere für ektope Schwangerschaften als Risiko beschrieben [3]. Das Ziel unserer Untersuchung war die Inzidenz der ektopen Schwangerschaft, insbesonders der heterotopen Schwangerschaft (gleichzeitig intrauteriner und extrauteriner Sitz) im Rahmen eines IVF/ICSI-Programmes herauszuarbeiten. In vielen Arbeiten ist gegenüber dem Norm-Kollektiv die Häufigkeit der extrauterinen Schwangerschaft bei IVF leicht erhöht, die Anzahl der heterotopen Schwangerschaft jedoch in einem so großen Ausmaß erhöht, daß bei entsprechenden Zeichen an einen gleichzeitigen intrauterinen und extrauterinen Sitz gedacht werden sollte. Gleichzeitig untersuchten wir den genauen Sitz der ektopen Schwangerschaften nach IVF/ET, da naheliegend ist, daß sich diese dem Uterus näher befinden müßten als spontan entstandene. |
