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Mitteilungen der Gesellschaften

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2022; 19 (2): 92-114

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Gesellschaftsmitteilungen – BRZ

Nachlese der Ordentlichen Mitgliederversammlung des BRZ
Freitag 29.4.2022 bis Sonntag 1.5.2022
Hotel Abion Spreebogen, Berlin

Endlich wieder ein persönliches Treffen! Dieses Gefühl war ganz eindeutig zu spüren und hat der Zusammenkunft einen besonderen Charakter verliehen.

Auch in diesem Jahr hat der BRZ dem Deutschen IVF-Register gern den Freitagabend, 29.4.2022, für die Mitgliederversammlung des Registers überlassen. Zu den Inhalten der Versammlung berichtet das D·I·R.

Beim anschließenden traditionellen Get-together hatten die Teilnehmer und ihre Gäste endlich wieder die Möglichkeit, sich persönlich auszutauschen. Das gemeinsame Essen bot wie immer auch die Gelegenheit für die Referenten des nächsten Tages, sich zu koordinieren.

Die ganztägige BRZ-Zusammenkunft am 30.4.2022 war unterteilt in eine Fortbildungsveranstaltung am Vormittag, mit 8 CME-Punkten zertifiziert, und die Ordentliche Mitgliederversammlung am Nachmittag. Die Fortbildungsveranstaltung war dem komplexen Geschehen „Adipositas“ gewidmet, das letztlich auch Einfluss auf die Erfüllung des Kinderwunsches hat. Sämtliche Vortragsfolien sind den Teilnehmern bereits elektronisch zugegangen.

Hon. Prof. Dr. M. Merkel erörterte in seinem Vortrag zunächst die ­Grundlagen, die Entwicklung des Phänomens im Zusammenspiel mit den zivilisatorischen Veränderungen, die Definition des BMI, die Verbreitung und die verheerenden Folgen der Adipositas.

Insbesondere ging er der Frage über die genetischen und epigenetischen Faktoren für Adipositas nach. Weitere Faktoren wie die Wirkung der sozialen Medien, die Bedeutung und der Impakt von Werbung und weiterer sozialer Faktoren wurden erörtert. Therapeutisch gab Prof. Merkel eine allgemeine Übersicht zu den operativen Möglichkeiten und medikamentösen Ansätzen.

Prof. Dr. M. Ludwig berichtete im Anschluss an eine ausführliche Diskussion über die grundsätzlich ungünstigen Folgen der Adipositas auf die Schwangerschaftsrate und die Schwangerschaft. Die Folgen beeinflussen nicht nur Frauen mit Kinderwunsch, sondern auch Männer. Auch die Kinder von adipösen Eltern weisen ein erhöhtes Risiko auf, selbst an Adipositas, an Diabetes und mehr zu erkranken. Er diskutierte ausführlich – unter besonderer Berücksichtigung der Dringlichkeit bei fortgeschrittenem Alter der Patienten – den Nutzen einer Gewichtsreduktion vor einer Kinderwunschtherapie und den Effekt auf den Schwangerschaftsausgang. Ein Nutzen scheint, das zeigen Studien, insbesondere innerhalb der ersten ein bis zwei Jahre nach Eintritt der avisierten Gewichtsreduktion durchaus zweifelhaft.

Prinzipiell ergibt sich ein Nutzen bei Zyklustempostörungen auf den Eintritt einer Eumenorrhoe und dadurch die erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Spontankonzeption.

Bei bestehender Eumenorrhoe ist der Benefit für den Eintritt einer Schwangerschaft, auch nach Erzielen der avisierten Gewichtsreduktion, ebenfalls zweifelhaft.

Interessanterweise ist auch die Morbidität in der Schwangerschaft nach Gewichtsreduktion insgesamt nicht reduziert. Wie auch Professor Merkel im ersten Vortrag ausführte, scheinen sich der Stoffwechsel und die entstandenen Schädigungen, z. B. des Gefäßsystems, innerhalb von kurzer Zeit trotz Gewichtsreduktion nicht wesentlich zu verändern.

Daraus resultierend muss für die Patienten ein individuelles Procedere gewählt werden, welches die Schwangerschaftsrate und einen möglichen Benefit durch die Gewichtsreduktion evaluiert.

In seinem dann folgenden Vortrag ging PD Dr. U. A. Knuth auf die operativen Möglichkeiten bei Adipositas und die daraus resultierende Gewichtsreduktion ein. Im Vordergrund standen die neuen pharmakologischen Präparate (­Orlisat®, ­Lorcaserin®, ­Naltrexon®/­Bupropion®, ­Liraglutid®) und deren Nutzen und Nebenwirkungen. Prinzipiell sind die neuen Präparate bei sehr hohen Kosten auch hoch wirksam – allerdings bleibt die Wirksamkeit weitgehend begrenzt auf die Zeit der Therapie.

Herr Rechtsanwalt H. Eberlein stellte im nächsten Vortrag die vielen gebietsrelevanten Gerichtsurteile aus den Jahren 2021 und 2022 vor. Themen wie die

  • Verwendung von Samen eines Toten
  • Kostenerstattung einer Inseminationsbehandlung bei einem homo­sexuellen Paar
  • Erstattung hiesiger GKV-en von Kinderwunschbehandlungen mit IUI und IVF im Ausland
  • rückwirkende Erstattung von Leistungen bei onkologisch erkrankten Patienten zur Anlage einer Fertilitätsreserve
  • steuerliche Erstattung bei Zustand einer IVF-Kassentherapie
  • Erstattung der Kosten für eine PID durch die Beihilfe
  • Anerkennung von Behandlungskosten im Rahmen der Einkommensteuererklärung bei IVF/ICSI/PID bei der Frau

wurden behandelt.

Darüber hinaus gab RA Eberlein allgemeine Hinweise zur Kostenerstattung der PKV und der Leistungserbringung der GKV, insbesondere der Sachkosten bei Kryokonservierung nach § 27a SGB V.

(Auch diese Vortragsfolien wurden verteilt. Eine Zusammenstellung sämtlicher zitierter Urteile kann von den Mitgliedern des BRZ bei Monika Uszkoreit erbeten werden.)

RA Eberlein stellte im Anschluss an diesen Vortrag die unter seiner Federführung gemeinsam mit dem BRZ- Vorstand überarbeiteten Kryovertragsmuster des BRZ vor. Insgesamt sind drei Verträge entstanden: ein Muster für die Lagerung von jeweils Eizellen, Samenzellen oder reproduktives Gewebe, ein Muster zum Fertilitätserhalt nach §27 a Abs. 4 SGB V und ein weiteres Muster für PN-Zellen und ggf. Embryonen nach einer Paartherapie. Diese Muster wurden den Mitgliedern des Verbands bereits zugänglich gemacht und können an die Praxisgegebenheiten angepasst werden.

Im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens wurden die Vorträge diskutiert.

Im Rahmen der Ordentlichen Mitgliederversammlung des BRZ berichtete Dr. Knuth über die berufspolitischen und anderen Tätigkeiten des Verbands. Prof. Dr. J. Taupitz, Prof. Dr. H. Kentenich und Dr. A. Ott referierten im Anschluss über die möglichen rechtlichen, medizinischen und finanziellen Auswirkungen der im Koalitionsvertrag niedergelegten Willenserklärungen zu gesetzlichen Änderungen bei den Vorgaben für die Reproduktionsmedizin in Deutschland.

PD Dr. Knuth stellte die vielfältige Tätigkeit des BRZ der letzten Monate vor. Hauptthema war und ist insbesondere die mannigfaltige Kommunikation im Rahmen der Änderung des EBM in Folge der erlassenen sog. Kryo-Richtlinie. Weiter ging er auf unzählige organisatorische Aktivitäten der BRZ-Geschäftsführung (Beiträge, Vereinsregisterumzug, Eintrag ins Lobby-Register, Pharmasponsoring der OMV und mehr) ein. Insbesondere erwähnte er die erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit des BRZ, im Rahmen neuer Kommunikationsformen, auch den Sozialen Netzen, das komplexe Gebiet des unerfüllten Kinderwunsches und der Kinderwunschmedizin „unter die Leute“ zu bringen. An dieser Stelle wurde auch dem Verlag Krause & Pachernegg gedankt, der hierbei ausgesprochen unterstützend handelt.

Der Vorsitzende leitete dann über auf den Komplex der Tagesordnung „Offene Fragen der Reproduktionsmedizin und die Vorhaben der Regierung, thematisiert im Koalitionsvertrag“.

Anmerkung: In den Tagungsunterlagen konnten wir dankenswerterweise den in diesem vorliegenden Heft erscheinenden Artikel: „Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung: Was sich in der Reproduktionsmedizin verändern soll“ von Taupitz, Kentenich, Hilland als Vorabdruck verteilen, der eine gute Basis zum weiteren Verständis der nachstehenden Ausführungen der Referenten diente und dient.

Prof. Dr. Taupitz sprach über die juristischen Implikationen der im Koalitionsvertrag geäußerten Vorhaben der Regierung, die reproduktive Selbstbestimmung umfangreicher zu fördern.

  • Verbesserung bzw. Erleichterung der Finanzierung der Erfüllung des Kinderwunsches gesetzlich Versicherter: Zugang für nicht miteinander verheirateter Paare, Solo-Mütter, gleichgeschlechtlicher weiblicher Paare
  • Änderungen des Embryonenschutzgesetz im Hinblick auf den Single-Embryo-Transfer die Eizellspende, zumindest Diskussion der Leihmutterschaft, die Embryo- und PN-Zellen-Spende.

Prof. Dr. Kentenich berichtete im Anschluss über die im Koalitionsvertrag avisierten Änderungen aus sozialer, ethischer und ärztlich/medizinischer Sicht, letztlich auch über die weiterwachsende Bedeutung und Notwendigkeit der psychosozialen Beratung der Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch.

Der elektive Single-Embryo-Transfer wird für die Zentren auch nachteilige Auswirkungen haben, da sich die Schwangerschafts- und Geburtenrate pro Zyklus zwangsläufig verringern wird.

Herr Dr. Ott stellte anschließend in seinem Vortrag eine Tabelle vor, in der die finanziellen Auswirkungen der aktuellen EBM-Veränderungen bei der Therapie nach 10.5 der Richtlinie Künstliche Befruchtung des G-BA und zusätzlich durch die möglichen ­Veränderungen, dargelegt im Koalitionsvertrag (Kostenübernahme bei Single-Frauen, homo­sexuellen weiblichen Paaren, bei Streichung des Ehegebots u. a.), für ein Zentrum dargestellt werden können.

Zum besseren Verständnis der Veränderungen des EBM seit 1.4.2022 dienen die Ausführungen von RA Eberlein a.a.O. in diesen Gesellschaftsmitteilungen des BRZ.

Die insbesondere für die neu auf dem Gebiet tätigen Zentren beunruhigenden Ergebnisse dieser Überlegungen führten zu einer heftigen Diskussion. In seiner ausschließlich beratenden Funktion hat der BRZ in langen und zähen Diskussionen mit den zuständigen Gremien stets versucht, die Entwicklung des EBM zu beeinflussen und ist auch weiterhin in klärenden Gesprächen. Die sozial unbedingt erforderlichen Veränderungen der Gesetzeslage werden in Zukunft weitreichende Überlegungen mit den Gremien erfordern, da im widrigsten Fall der bestehende Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllt werden kann.

PD Dr. Knuth beendete pünktlich um 17.15 Uhr die Veranstaltung. Er dankte der Geschäftsführung Frau Uszkoreit und Frau Schworm in der Geschäftsstelle in Saarbrücken für ihre erfolgreiche Tätigkeit während des letzten Jahres und speziell für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung.

Korrespondenzadresse:

Monika Uszkoreit

E-Mail: uszkoreit@repromed.de

Ankündigung

BRZ-Herbsttreffen 2022

Das traditionelle BRZ-Herbsttreffen wird 2022 wieder im Anschluss an das Treffen der IVF-Gruppen in Berlin stattfinden. Am Samstag, 5.11.2022, treffen sich die BRZ-Mitglieder im Saal Köpenick des Hotel Abion Spreebogen in Berlin.
Für die verlängerten Zimmerbuchungen bis Sonntag für diejenigen, die nicht mehr zurückreisen können, wird gesorgt.

OMV 2023 des BRZ

Auch für die nächste OMV des Verbands treffen wir uns wieder im Hotel Abion.

Vom 5.–7.5.2023 richten wir dort die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des BRZ aus.

Gesellschaftsmitteilungen – DGGEF

Der Einfluss von Ernährungskonzepten auf die Samenqualität des Mannes und das Outcome der reproduktionsmedizinischen Behandlung

Eine der häufigsten Fragen, mit denen ein Reproduktionsmediziner, eine Reproduktionsmedizinerin im Erstgespräch konfrontiert wird, ist der Einfluss des Lebensstils auf die Fertilität des Paares. Insbesondere um die Einflussfaktoren auf die Samenqualität ranken sich zahlreiche Mythen, die nicht zuletzt durch die zunehmende Verbreitung in den sozialen Medien für Kontroversen sorgen: ob Badewanne, Saunagänge, die Art der getragenen Unterwäsche [1], Sitzheizung, Fahrradfahren oder nicht zuletzt die Ernährung. Zur Ernährung lässt sich die aktuelle Datenlage nicht einheitlich bewerten, die Ergebnisse der einzelnen Studien sind zum Teil gegenteilig. Wegen des möglichen Einflusses von Confoundern ist es dabei schwierig, einzelne (­Mikro-)Nährstoffe zu bewerten.

Den Einfluss ganzer umfassender, zur kardiovaskulären Prävention eingesetzter Ernährungskonzepte auf die Samen­qualität des Mannes und das Outcome einer reproduktionsmedizinischen Be­hand­lung haben Salas-Huetos et al. untersucht [2].

Zwischen 2007 und 2020 wurden 245 Männer und deren Partnerinnen eingeschlossen, die sich im Massachusetts General Hospital Fertility Center in Boston insgesamt 438 Zyklen einer IVF/­ICSI-Behandlung unterzogen hatten. Das Alter der Männer lag zwischen 18 und 55 Jahren, das Alter der Frauen zwischen 18 und 45 Jahren. Die an der Studie teilnehmenden Männer beantworteten hierbei einen 131 Fragen umfassenden Erhebungsbogen bezüglich der Ernährungsgewohnheiten. Anschließend wurde seitens der Autoren überprüft, inwiefern die Angaben der Probanden mit den acht vorausgewählten Ernährungsstilen übereinstimmen.

Als primäres Outcome wählten die ­Autoren die Fertilisationsrate, Implantation, Schwangerschaftsrate und Lebendgeburtenrate pro Zyklus. Das sekundäre Outcome umfasste andrologische Parameter, wie z. B. das Ejakulatvolumen, Spermienanzahl, -konzentration und -beweglichkeit. Das durchschnittliche Alter der Männer betrug 36,0 Jahre, das der Frauen 35,0 Jahre. Der BMI lag bei durchschnittlich 27,0 kg/m2 bzw. 23,1 kg/ m2.

Es lagen marginal signifikante inverse Korrelationen zwischen zwei Ernährungsarten (Panagiotakos Mediter­ranean Diet und American Heart Association Dietary Pattern) und einer schlechteren Fertilisationsrate vor. Bezüglich Implantations-, Schwangerschafts- oder Lebend­geburtenrate ergaben sich keine Unterschiede. Auch bezüglich der andrologischen Parameter konnten keine Unterschiede zwischen den Ernährungstypen gefunden werden.

Die Autoren schließen daraus, dass kein Einfluss des Ernährungsstils auf das Outcome der reproduktionsmedizinischen Behandlung gezeigt werden konnte. Auch die Ergebnisse die Befruchtungs­rate betreffend werteten die Autoren eher als Zufallsbefund. Sie sehen ihre Ergebnisse als Bestätigung weiterer Studien, die keinen positiven Einfluss von Mikro­nährstoffen wie z. B. Zink, Vitamin C, Selen, L-Carnitin etc. auf die Lebend­geburtenrate zeigten.

Kommentar

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Einfluss des „lifestyle“ auf die Samenqualität sind von großem Interesse. Die hier vorliegende Studie zeichnet sich durch die Untersuchung ganzer „Ernährungskonzepte“ und nicht nur einzelner Mikronährstoffe aus. Zudem sind im Vergleich zu anderen Studien die Größe der Studienkohorte, sowie das prospektive Design als positiv zu bewerten.

Hauptursache der reproduktionsmedizinischen Therapie war in fast einem Drittel der Fälle eine andrologisch bedingte Sterilität. Wie in vielen anderen Studien auch, wurde bei den Probanden leider keine grundlegende urologisch-andrologische Untersuchung vorgenommen, was eine der Hauptlimitationen darstellt. Durch die unzureichende Abbildung anderer Ursachen für eine andrologische Subfertilität (z. B. Varikozelen, Hodenatrophie, Hypogonadismus, andere Lebensstilfaktoren wie z. B. ausgeübter Beruf) ist die Aussagekraft beschränkt. Die Konzentration der Autoren auf IVF/ICSI-Behandlungen umfasst ein weiteres Problem: die milde andrologische Subfertilität, die bei entsprechender Gesamtsituation zur Insemination führt, ist nicht abgebildet. Und gerade diese milde andro­logische Subfertilität erscheint doch am ehesten durch den „lifestyle“ beeinflussbar. Viel interessanter wäre es z. B. zu erfahren, inwiefern die Ernährungsschemata einen Einfluss auf die natürliche Fruchtbarkeit besitzen.

Als generelle Absage einer gesunden Ernährung als Grundlage einer erfolgreichen Behandlung kann diese Studie somit nicht interpretiert werden – zumal andere Untersuchungen gegenteilige Ergebnisse liefern [3]. Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass wir mit der Beratung zum gesunden Lebensstil die Gesundheit gleich mehrerer Generationen positiv beeinflussen können [4].

Literatur:

1. Mínguez-Alarcón L, et al. Type of underwear worn and markers of testicular function among men attending a fertility center. Human Reproduction 2018; 33: 1749–56.

2. Salas-Huetos A, et al. Paternal adherence to healthy dietary patterns in relation to sperm parameters and outcomes of assisted reproductive technologies. Fertil Steril 2002; 117: 298–312.

3. Nassan FL, et al. Diet and men’s fertility: does diet affect sperm quality? Fertil Steril 2018; 110: 570–7.

4. Brems JA, et al. The forest and the trees – the importance of male dietary patterns extends beyond in vitro fertilization outcomes. Fertil Steril 2021; 117: 313–4.

Korrespondenzadresse:

PD Dr. med. Alexander Freis

Zentrum für Reproduktionsmedizin

D-91052 Erlangen, Nürnberger Straße 35

E-Mail: alexander.freis@ivf-erlangen.de

Geschäftsstelle DGGEF e.V.

Anne Becker – c/o SoftconsuLt

D-35041 Marburg, Weißdornweg 17

E-Mail: info@dggef.de

Gesellschaftsmitteilungen – DGRM e. V.

DGRM-Journal-Club Dr. D. Baston-Büst

Recombinant AMH in the maturation medium improves the in vitro maturation of human immature (GV) oocytes after COS.
Bedenk J, et al. Reprod Biol Endocrinol 2022, 20: 18.

Zusammenfassung

Die In-vitro-Maturation von unreifen Oozyten ist immer noch keine standardisierte Methode im IVF-Labor geworden, obgleich bereits lange daran geforscht wird. Laut Maribor-Konsensus [1] sollte die Rate an reifen Eizellen im Verhältnis zu den punktierten über 74 % betragen, so dass mitunter bis zu ¼ ohne Nachreifeprozess nicht für die Kinderwunschbehandlung verwendet werden. Des Weiteren könnten PCO-Patientinnen von einer frühzeitigen Punktion zur Prophylaxe stark erhöhter Östrogenwerte profitieren [2]. Da derzeit weder die Methode noch die verwendeten Medien standardisiert sind, wurde in der aktuellen Studie untersucht, ob der Zusatz von rekombinantem AMH die zumeist zugesetzten Hormone FSH und hCG ergänzen kann. Des Weiteren wurde untersucht, ob unreife und reife Eizellen den AMHR-2-Rezeptor sowohl auf Gen- als auch auf Proteinebene exprimieren. Leider war die Zahl der untersuchten Eizellen in dieser Studie sehr begrenzt, weswegen die Ergebnisse als ein Indiz zu werten sind. Es konnten 171 immature und 76 mature (diese waren nicht fertilisiert nach durchgeführter ICSI) Oozyten von Patientinnen zwischen 20 und 43 Jahren ohne statistische Abweichungen demographischer Parameter untersucht werden.

Zunächst wurde eine immunzytochemi­sche Untersuchung zur Lokalisation des AMHR-2 an 65 immaturen und 61 maturen Eizellen durchgeführt. 47 % hiervon konnten positiv auf der Zelloberfläche als auch im Zytoplasma für den AMHR-2 angefärbt werden. 95 immature Eizellen wurden in 4 Gruppen mit verschiedenen Zusätzen nach Denudation mit dem IVM-Kulturmedium von Medicult (Coopersurgical, Trumbull, CT, USA) nachgereift: 1) Zusatz von 100 ng/ml AMH, 2) FSH 75 mIU/ml und hCG 100 mIU/ml gemäß Herstellerprotokoll, 3) AMH, FSH und hCG und 4) keine weiteren Zusätze. Durch diese Aufteilung dezimierte sich die Gruppenstärke auf 12–42 Oozyten. Die Oozyten wurden für max. 28 Stunden mittels Time-Lapse-­Verfahren beobachtet und die Zeit bis zur GV-Auflösung und Ausschleusung des 1. Polkörpers gemessen. Die Oozyten reiften zu 100 % in dem Medium mit AMH als Zusatz nach, darauf folgte die Gruppe mit FSH und hCG, am wenigsten effektiv in dem puren Medium. Es dauerte im Durchschnitt 3,7 Stunden bis zur GV-Auflösung und 20,5 Stunden bis zur Ausschleusung des 1. Polkörpers.

Auf Genebene konnte AMHR-2 in unreifen und in vitro gereiften Oozyten detektiert werden, nicht jedoch in dem nicht-fertilisierten reifen Kollektiv. Die Autoren schlussfolgern, dass größere Gruppen für die Untersuchungen notwendig sind, verweisen aber auch auf die limitierte Verfügbarkeit.

Kommentar

Diese Studie kann als ein erster Anhaltspunkt dienen, dass der Zusatz von AMH für die In-vitro-Maturation sinnvoll sein könnte. Darüber hinaus fehlen Daten zur möglichen Fertilisierungsrate, Transfer- und Schwangerschaftsrate. Derzeit kann die In-vitro-Maturation von unreifen menschlichen Eizellen noch nicht als evidenzbasierte Methode angeboten werden. Deutlich mehr Erfahrungen gibt es in der Veterinärmedizin, wobei hier die Oozyten mitsamt umgebenden Cumuluszellen nachreifen können [3].

Literatur:

1. ESHRE Clinic PI Working Group, et al. The Maribor consensus: report of an expert meeting on the development of performance indicators for clinical practice in ART. Hum Reprod Open 2021; 2021 (3): hoab022.

2. Mackens S, et al. Outcome of in-vitro oocyte maturation in patients with PCOS: does phenotype have an impact? Hum Reprod 2020; 35: 2272–9.

3. Lonergan P, et al. Maturation of oocytes in vitro. Annu Rev Anim Biosci 2016; 4: 255–68.

Korrespondenzadresse:

Dr. rer. nat. Dunja M. Baston-Büst

Stellvertretende Ltg. IVF-Labor, UniCareD Kryobank und UniKiD Forschung

UniKiD
Frauenklinik, Gebäude 14.75
Universitätsklinikum
D-40225 Düsseldorf, Moorenstraße 5

E-Mail: baston-buest@unikid.de

Bericht Februartagung

Die 55. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung und gleichzeitig 47. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung wurde vom 2. bis 4. April 2022 ausgerichtet.

Eigentlich als Präsenzveranstaltung in Gießen geplant, fand die Tagung in diesem Jahr, der Pandemie geschuldet, zum zweiten Mal rein virtuell statt. Ausrichter waren wiederum die Fachgruppe Reproduktionsmedizin der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) und die Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM). Die Trägerschaft hatte die DVG Service GmbH inne. Insgesamt konnten 187 Teilnehmende verzeichnet werden. Es wurden 67 Abstracts eingereicht und im Journal Reproduction in Domestic Animals sowie im Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie veröffentlicht.

Schwerpunkte der Tagung waren die Themen „Gynäkologie und Andrologie in der Klinik“ und „Genetik und Reproduktion“, die im Sinne der interdisziplinären Gemeinschaftstagung jeweils sowohl aus veterinär- als auch aus humanmedizinischer Sicht beleuchtet wurden, sowie „IVF/IVP bei Mensch und Tier“.

Die zunehmende gesellschaftliche Diskussion über den Einsatz von Tieren in der Aus-, Fort- und Weiterbildung hatte das Organisationskomitee veranlasst, diesen Themenkomplex, insbesondere unter der Berücksichtigung reproduktionsmedizinischer Fragestellungen, im Programm als weiteren Schwerpunkt zu präsentieren.

Für die Schwerpunkte konnten renommierte Hauptredner gewonnen werden. Neben den Hauptvorträgen waren die Kurzvorträge und Poster, die auf den eingesandten Abstracts basierten, ein ebenso wichtiger Bestandteil der Tagung.

Da ein physisches Get-together nicht möglich war, wurde auf die Plattform Wonder.me zurückgegriffen. Wonder.me bietet einen virtuellen Raum an, in dem sich Menschen treffen und angeregte Diskussionen führen können. Dieses Tool wurde auch für die beiden Postersessions verwendet und fand regen Anklang.

Traditionsgemäß vergab die DGRM drei Preise für herausragende interdisziplinäre Beiträge mit human-veterinärmedizinischer Relevanz. Die Preise gingen an:

  • T. Harborth (Hannover/Braunschweig): Einfluss von „vaginal ­seeding“ auf immunologische Parameter des neugeborenen Kalbes
  • E. Packeiser (Hannover, Rostock, Graz, Erlangen-Nürnberg, Göttingen): Vergleichende Charakterisierung des Expressionsprofils caniner Zelllinien aus Prostata-Adenokarzinomen (PAC), PAC Metastasen und Übergangszellkarzinomen (TCC)
  • J. Walter (Zürich): Das Proteom der Umgebung equiner Kumulus-Oozyten-Komplexe in vivo und in vitro

Mit den Posterpreisen der DVG wurden folgende Poster geehrt:

  • Poster 41: M. T. Pereira (Zürich, Nikosia, Evora): The utero-placental expression of HSD11B1 and HSD11B2 implies increased placental cortisol signalling in the dog prepartum
  • Poster 45: F. Reckers (Berlin): Gynaecological examination of the female dog – a tutorial for vaginal cytology and revised definitions of cells
  • Poster 62: C. Unruh (Hannover): Effects of cycle stage on uterine contractility in an equine ex vivo-model

Im Rahmen einer eigenen Sitzung wurden außerdem aktuelle Projekte, die durch den Förderverein Bioökonomieforschung (FBF) unterstützt werden, vorgestellt.

Ein großes Dankeschön geht an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Tagung mitgewirkt haben! Ohne ihren Einsatz wäre die Organisation dieser Konferenz nicht möglich gewesen.

Und nach der Tagung ist vor der Tagung:

Wir freuen uns auf die 56. Jahres­tagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung und gleichzeitig 48. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung, die 2023 erstmals an einer humanmedizinischen Bildungsstätte, nämlich in Münster, unter dem Motto „United Excellence – Reproductive Research in Animals and Humans“ stattfinden wird.

Autorin: Prof. Dr. Christine Wrenzycki, Gießen

Weitere Informationen – auch gerne zu einer Mitgliedschaft – erhalten Sie von:

DGRM e.V.

Geschäftsstelle

D-35041 Marburg/Lahn, ­Weißdornweg 17

Tel +49 (0) 64 20 93 444

E-Mail: geschaeftsstelle@repromedizin.de

www.repromedizin.de

Liebe Mitglieder der ÄRE, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, Sie auch in diesem Jahr zu unserer Jahrestagung einzuladen.

Das 18. ÄRE-Wochenende findet vom 24.–26.06.2022 – wie gewohnt – in Weimar statt.

Für die Veranstaltung werden die vor Ort geltenden Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten.

Ihre verbindliche Anmeldung wird bis zum 18.06.2022 erbeten. Das Programm und die Anmeldung sind auf der DGRM-Webseite https://www.repromedizin.de/ zu finden.

Korrespondenzadresse:

DGRM Geschäftsstelle

Kim Wagner

E-Mail: geschaeftsstelle@repromedizin.de

18. ÄRE Wochenende in Weimar 24.–26. Juni 2022

Freitag, 24.06.2022

Individuelle Anreise

19:30 „Ein gemütliches Zusammentreffen“ mit gemeinsamen Abendessen im „Köstritzer Schwarzbierhaus“,
Scherfgasse 4 (wenige Minuten vom Hotel), schließt um 21:00 Uhr!

Samstag, 25.06.2022

Tagungsort Palais Schardt (Goethepavillon), Scherfgasse 3 (gleich „hinter“ dem Hotel gelegen)

9:30 Begrüßung

9:45 Dr. Julia Bartley, MVZ TFP Berlin

„Dydrogesteron in der Frühschwangerschaft – eine kritische Stellungnahme aus der Grundlagenforschung“

10:45 Kaffeepause

11:00 Eröffnungs-Unterhausdebatte

11:30 Dorothee Kleinschmidt, ProFamilia NRW

„Für eine rechtebasierte Fortpflanzungsmedizin –Vorstellung des Positionspapiers der ProFamilia NRW“

12:00 Jutta Pliefke, ProFamilia Berlin

„Leihmutterschaft – eine Frage der reproduktiven Selbstbestimmung?“

12:30 Mittagspause

14:00 Dr. Petra Thorn/Dipl. Sozialtherapeutin/Familientherapeutin DGSF

„Der Umgang mit Auslandsbehandlungen in der psychosozialen Beratung“

14:45 Kaffeepause

15:00 Abschluss-Unterhausdebatte: Wo steht die Politik? – Wo steht die ÄRE?

16:00 Ende der Tagung – Kaffeepause

16:30 Stadtführung „Ein Spaziergang durch die Gärten von Weimar“

Treffpunkt: wird noch festgelegt.

ab 19:30 Abendessen im Restaurant Cielo, Obere Schloßgasse 1 (6 Minuten Fußweg Richtung Hotel Anna Amalia)

Unkosten für die Standführung und das Abendessen betragen 50 € pro Person – wird zuvor in bar eingesammelt.

Sonntag, 27.06.2022

individuelle Abreise

Fortbildungspunkte werden bei der Ärztekammer Thüringen beantragt.

Gesellschaftsmitteilungen – Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®

Mitgliederversammlung des Deutschen IVF-Registers e.V. (D·I·R)® am 29.04.2022 in Berlin

Gemeinsam mit 47 stimmberechtigten D·I·R-Mitgliedern und 6 Gästen fand mit Dank an den BRZ am Vorabend seiner Veranstaltungen am 29.04.2022 in Berlin eine D·I·R-Mitgliederversammlung statt. Informiert wurde über die kommenden zentrumsindividuellen D·I·R-Daten und -Profile, die Rechercheanfragen der Fa. MINQ, den Stand der Vorbereitungen für das D·I·R-Jahrbuch 2021, den Status der Kooperation mit FertiPROTEKT und über die Planung des Deutschen Registers für Inseminationen (DERI) durch den Arbeitskreis für donogene Insemination e.V. (AKDI), Herrn Dr. med. Hammel, bei Nutzung der D·I·R-Technologien.

Abgestimmt wurde über die neue ­Satzung, die einstimmig angenommen wurde. Präsentation und Protokoll sind den D·I·R-Mitgliedern bereits zugegangen und finden sich auch stets unter https://www.deutsches-ivf-register.de/mitgliederbereich.php

Konzeption D·I·R-Jahrbuch

Ebenfalls am 29.04.2022 tagten D·I·R-Vorstand und Kuratorium ganztätig in Berlin, um das D·I·R-Jahrbuch 2021 zu konzipieren.

Die Veröffentlichung des D·I·R-Jahrbuchs 2021 findet anlässlich des XXXVI. IVF-Jahrestreffens vom 04.–05.11.2022 in Berlin, Hotel Abion Spreebogen, statt.

Korrespondenzadresse:

Markus Kimmel

Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®

Leitung Geschäftsstelle und Daten­management

E-Mail: geschaeftsstelle@deutsches-ivf-register.de

Gesellschaftsmitteilungen – SRBM der DGE

Neue Emmy Noether Gruppe im DFG Fachbereich Endokrinologie eingerichtet

Die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden Achse steuert bekanntlich die reproduktiven Funktionen beim Menschen. Ungleich weniger ist jedoch über die Funktion der Achse direkt nach der Geburt bekannt. Dort erreichen männliche Neugeborene kurzzeitig das Testosteron ihres frischgebackenen Vaters, bevor die Achse wieder für fast ein ganzes Jahrzehnt – bis zur Pubertät – gehemmt wird. Das Phänomen wird als Minipubertät bezeichnet. Es wird angenommen, dass diese Periode eine wichtige Funk­tion im Priming des Hodens für die spätere Fortpflanzungsfunktion übernimmt.

Die DFG hat nun Dr. Dr. med. ­Alexander Busch in das Emmy Noether Programm aufgenommen und fördert die Erforschung der Minipubertät mit rund 1,4 Millionen Euro. Nach 6-jähriger Tätigkeit in Kopenhagen und Cambrigde kehrt der 33-jährige Arzt nun an die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster zurück.

Ziel der neuen Arbeitsgruppe ist es, die Regulation der Minipubertät im zen­tralen Nervensystem als auch die Effekte auf männliche Fortpflanzungs­organe auf Einzelzellenebene in einem Tiermodell zu beleuchten, die gestörte Mini­pubertät bei männlichen Frühgeborenen zu erforschen und die Überlappung der genetischen Ätiologie von Hodenhochstand, Testosteron und Geburtsmerkmalen zu untersuchen.

Das Projekt legt den Grundstein für die potentielle Anwendung der Minipuber­tät als Zeitfenster für die Früherkennung von Störungen im Zusammenhang mit der Hypothalamus-Hypophy­sen-Gonaden-Achse und der potentiellen Behandlung bei gestörter Minipubertät mit dem Ziel, die langfristige Fortpflanzungsfunktion und reproduktive Gesundheit zu bewahren.

DGE-Vortragspreis für Forschung an peritubulären Zellen des Hodens

The molecular signature and plasticity of human testicular peritubular cells revealed by single-cell analysis

A. Missel, N. Schmid, C. Koupourtidou, J. Ninkovic, A. Mayerhofer

Die Eigenschaften der peritubulären Zellen des humanen Hodens sind nicht genau bekannt, jedoch spielen sie bei Spermientransport und der parakrinen Regulation des Hodens wichtige Rollen. Bei gestörter Spermatogenese weisen ­diese Zellen zudem eine Reihe von Veränderungen auf, was auf eine Rolle bei Infertilität hinweist. Diese Zellen (HTPCs = humane testikuläre peritubuläre Zellen) lassen sich kultivieren, in ­vitro untersuchen und ermöglichen somit ein Fenster in den Hoden. Eine in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Artur ­Mayerhofer am Biomedizinischen Zen­trum der LMU München durchgeführte Single-Cell-RNA-Sequencing-Analyse von über 5000 Zellen zeigte, dass diese Zellen ihre bekannten In-situ-Charakteristika auch in vitro behalten und dass sie plastisch auf Veränderungen der Kulturbedingungen reagieren. HTPCs sind daher Hoden-spezifische glatte Muskelzellen mit der Fähigkeit, ihren Phänotyp zu verändern („phenotype ­switching“).

Die ersten Ergebnisse der Untersuchungen wurden im Rahmen der Jahrestagung der DGE 2022 als Postervortrag von der Erstautorin Annika Missel vorgestellt und mit einem Vortragspreis prämiert.

Korrespondenzadresse:

Prof. Dr. Martin Götte

Klinik für Frauenheilkunde und ­Geburtshilfe Universitätsklinikum

D-48149 Münster, Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D11

E-Mail: mgotte@uni-muenster.de


 
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