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Gesellschaftsmitteilungen Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2024; 21 (6): 286-304 Volltext (PDF) Volltext (HTML) Gesellschaftsmitteilungen – BRZBRZ-Herbsttreffen 2024 Wie schon seit vielen Jahren fand auch 2024 das traditionelle Herbsttreffen des BRZ im zeitlichen Rahmen des IVF-Gruppen-Treffens statt. Die Veranstaltung war hervorragend besucht und die vielen, für die Mitglieder relevanten Themen wurden intensiv diskutiert. Sämtliche Unterlagen werden den Mitgliedern auch im Nachgang elektronisch überlassen. Tagesordnung
NachleseDer BRZ-Vorsitzende PD Dr. Ulrich A. Knuth eröffnete die Versammlung, begrüßte die Anwesenden und verabschiedete die Tagesordnung. Zum Auftakt berichtete der Vorsitzende über die laufenden Aktivitäten des Verbands. Hierzu zählen neben Beantwortung von Mitglieder- und Presseanfragen der Kontakt zu verschiedenen Institutionen wie beispielsweise der Bundesärztekammer (BÄK), die Begleitung aktueller Themen (ePA, Selektivverträge mit Krankenkassen etc.) sowie die nachfolgend angesprochenen Themen. Zum Umgang mit fachfremden Leistungen in der Gynäkologie gab es in der Vergangenheit immer wieder Fragen aus dem Kreis der Mitglieder. Dr. Knuth stellte ein Urteil des SG München vom 23.11.2023 (Az.: S 38 KA 11/19) vor, in welchem die Männerbehandlungen im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung bei Gynäkologinnen und Gynäkologen als eindeutig fachfremd eingestuft werden. In der sich anschließenden Erörterung wurde RA Holger Eberlein, Vorstandsmitglied des BRZ, um eine juristische Einschätzung der Sachlage gebeten. Er berichtete, dass zu dieser Fragestellung in der zurückliegenden Zeit sowohl positive als auch negative Urteile verschiedener Sozialgerichte ergangen sind. Die Mitglieder sollten daher bei auftretenden Problemen immer den BRZ ansprechen. Um Schwierigkeiten von vornherein aus dem Weg zu gehen, rät Dr. Knuth grundsätzlich zu einer Abrechnung als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Auch die Datenspeicherung war ein Thema, bei dem sich die Mitglieder Erleichterung ihrer Arbeit wünschen. Nach Aussagen von RA Eberlein gibt es hier aber weiterhin keinerlei Veränderungen oder Fortschritte. Die Mitglieder sollten sich nach Einschätzung von Dr. Knuth daher über Möglichkeiten der Speicherung und Sicherung ihrer Daten von EDV-Experten beraten lassen und Sicherungskopien auch außerhalb der Zentren lagern. PD Dr. Knuth sprach anschließend über das Thema Weiterbildung und appellierte an die Mitglieder, sich weiterhin intensiv um die Ausbildung des Nachwuchses zu kümmern, auch wenn dieser in den ersten Monaten seiner Anstellung dem Zentrum keinen wirtschaftlichen Nutzen brächte. Der BRZ leistet seinen Beitrag mit dem alljährlich stattfindenden BRZ-Intensivseminar, nächstes Jahr vom 23.–25.11.2025, wie immer in Berlin. Im nachfolgenden Teil der Veranstaltung stand die Erörterung aktueller Themen im Mittelpunkt. Auftakt bildete die Mitgliedschaft des BRZ im Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands (SpiFa), über deren Fortsetzung beraten wurde. Dr. Knuth berichtete über die Arbeit des Vereins und die ab 2025 angepasste Beitragsordnung, aus der sich ab Januar ein monatlicher Beitrag von rd. EUR 780,00 für den BRZ ergibt. Kosten und Nutzen der Mitgliedschaft wurden anschließend beraten. Dr. Hennefründ warb mit einer Wortmeldung sehr für den Verbleib im SpiFa, da dies aus seiner Sicht die einzig verbleibende Möglichkeit sei, politisch Einfluss zu nehmen. In der anschließenden Abstimmung per Handzeichen sprach sich die Mehrheit der anwesenden Mitglieder bei 21 Gegenstimmen für einen Verbleib im SpiFa aus. Auch die Frage der Berufshaftpflichtversicherung hatte den BRZ nicht nur im zurückliegenden Halbjahr beschäftigt. Dr. Knuth berichtete über das Bestreben des Verbands, den bislang nicht über die Assekuranz gedeckten Erfüllungsschaden ebenfalls abzusichern. Der BRZ hat daher ein Vergleichsangebot der R+V Versicherung eingeholt, dessen Inhalt Dr. Knuth skizzierte. Dr. Ott berichtete, dass bei der R+V Versicherung diese Obhutschäden an eingelagertem Kryogut optional in den Versicherungsumfang mitaufgenommen werden könnten. Auf Grundlage des Vertragsangebots der R+V Versicherung wird der BRZ auch mit der Assekuranz in weitere Verhandlungen für die Mitglieder treten. Drängendstes Thema für alle Anwesenden war der im September vorgelegte Entwurf der GOÄ-neu. Dr. Knuth berichtete über den nun vorliegenden Entwurf und die Stellungnahme des BRZ wie auch der anderen Verbände und Fachgesellschaften. Gemeinsam mit Dr. Wilke, der aktiv an den Vorschlägen des BRZ für die überarbeitete GOÄ-neu beteiligt war, stellte er die Vorgeschichte und den Ablauf der Verhandlungen dar. Anhand von zahlreichen Beispielen verglich er die geplanten Veränderungen und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen. In der sich anschließenden Diskussion wurden Befürchtungen über die Verschlechterung der Abrechnungssituation geäußert. Dr. Knuth schlug als Strategie vor, nachzuverhandeln, um so Verbesserungen zu erreichen. Viele der Mitglieder drängen auf ein aktiveres Vorgehen des BRZ gegen die geplante Abwertung ihrer Leistungen. Abschließend wurde über die Umsatzsteuerpflicht bei Social Freezing diskutiert. Diese entfalle laut RA Eberlein bei einer medizinischen Diagnose. Um Rechtssicherheit zu erlangen, sei hier eine klare Dokumentation in der Patientenakte erforderlich. Nach der Pause referierte Dr. Andreas Tandler-Schneider über die Bedeutung des D·I·R für die Mitgliedszentren des BRZ. Das D·I·R ist eine im internationalen Vergleich gesehen qualitativ hochwertige und dank der ebenfalls vorliegenden englischsprachigen Version des Jahrbuchs auch im Ausland angesehene Datensammlung. Besonders hervorzuheben ist dabei die Unabhängigkeit des D·I·R von Behörden und Institutionen. Das D·I·R und der BRZ als eine der tragenden Gesellschaften des Registers bietet seinen Mitgliedern damit die Möglichkeit, selbst Fragestellungen zu entwickeln und zu bearbeiten. Mit seinem Jahrbuch trägt das D·I·R wesentlich zur Information von Politik, der fertilitätsrelevanten Industrie und auch der Gesellschaft bei. Es bietet den Mitgliedern, neben einer Benchmark, umfassende Daten über ihre individuellen Ergebnisse der einzelnen Behandlungsmethoden. Diese Daten werden entsprechend einer Spontanumfrage von der überwiegenden Mehrheit der auf dem Herbsttreffen vertretenen reproduktionsmedizinischen Einrichtungen vor allen Dingen in den Beratungsgesprächen genutzt. Angesichts des auch in reproduktionsmedizinischen Praxen anstehenden Generationenwechsels hatte der BRZ zur allgemeinen Information seiner Mitglieder mit Herrn Markus Diegner, MSc. einen Referenten eingeladen, der sich mit der Gestaltung von Nachfolgeregelungen befasst. Im Rahmen seines Vortrags referierte Markus Diegner über mögliche Fallstricke und gab hilfreiche Empfehlungen für die frühzeitige Anbahnung und erfolgreiche Gestaltung von Praxisübergaben. Abschließend bat Dr. Knuth die Mitglieder um Beantwortung des BRZ-Umfragebogens (siehe Seite 292) zum Leistungsspektrum der Zentren, den alle Anwesenden mit ihren Tagungsunterlagen erhalten hatten und der auch noch einmal im nächsten Rundbrief des BRZ verbreitet wird. Da die abgefragten Informationen zu HIV und zum Angebot der PID den Patientenpaaren nutzen und daher verbandsunabhängig sein sollten, können sich auch Nicht-Mitglieder an der Umfrage beteiligen. Um 17:15 Uhr bedankte sich der Vorsitzende bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, bei der Geschäftsstelle sowie der Assistenz und schloss die Sitzung. Korrespondenzadresse: Janine Horstkamp, BRZ E-Mail: horstkamp@repromed.de Nachtrag – ein wichtiger HinweisEs mag im Rahmen des Vortrags von PD Dr. Knuth der Eindruck entstanden sein, dass der Selektivvertrag, der BKK-Versicherten im Rahmen der Kostenübernahme einer Kinderwunschbehandlung bessere Konditionen einräumt, eingestellt würde. Das trifft nicht zu! Eingestellt wird das sog. Kinderwunschkonsil, das die Zusammenarbeit zwischen den zuweisenden Gynäkologen und den Kinderwunschärzten erleichtern sollte. Daran haben bedauerlicherweise die Gynäkologen und Gynäkologinnen kein Interesse gezeigt. Korrespondenzadresse: Monika Uszkoreit, BRZ E-Mail: uszkoreit@repromed.de Ankündigung – Save the Date!Ordentliche Mitgliederversammlung (OMV) des BRZ (mit Vorstandswahlen!)2. bis 4. Mai 2025 — wie immer in Berlin, im Hotel Abion Spreebogen – Auch 2025 wird das Deutsche IVF-Register zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Die Ordentliche Mitgliederversammlung des BRZ findet ganztags am Samstag, dem 3. Mai 2025 statt. Alles zu Ablauf und Programm im Neuen Jahr! Gesellschaftsmitteilungen – DGGEFHormonersatztherapie und biologisches Altern – kommt ein Revival der HRT?Liu Y, Chenglong Li. Hormone therapy and biological aging in postmenopausal women. JAMA Netw Open 2024; 7: e2430839. Im aktuell erschienenen Artikel „Hormone therapy and biological aging in postmenopausal women“ wird der Einfluss einer Hormonersatztherapie (HRT) auf das biologische Altern bei postmenopausalen Frauen sowie die Rolle des sozioökonomischen Status als möglicher Einflussfaktor untersucht. Die Studie basiert auf einer retrospektiven Kohortenanalyse von 117.763 Frauen aus der UK Biobank zwischen den Jahren 2006 bis 2010. Sie bewertet die Diskrepanz zwischen dem chronologischen Alter und dem phänotypischen Alter, welches durch das chronologische Alter und anhand von neun verschiedenen Biomarkern berechnet wurde und bezeichnet diese Diskrepanz als biologisches Altern. Das chronologische Alter bei Beginn sowie die Dauer einer HRT wurden erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass 40,3 % der Frauen jemals eine HRT verwendeten. Diese zeigten eine geringere Diskrepanz zwischen chronologischem und phänotypischem Alter als Frauen, die nie eine HRT verwendet hatten. Dieser Effekt war ausgeprägter bei Frauen, die eine HRT nach dem 55. Lebensjahr begannen oder eine HRT für vier bis acht Jahre anwendeten. Besonders bei Frauen mit niedrigem sozioökonomischem Status war der Nutzen der HRT im Hinblick auf einen verlangsamten Alterungsprozess deutlicher. Bei einer längeren Anwendung als acht Jahre zeigte sich wiederum eine höhere Altersdiskrepanz mit einer wieder höheren Mortalität. Die Autoren der Studie leiteten aus den Ergebnissen die Hypothese ab, dass eine Assoziation zwischen Hormonersatztherapie und geringerer Altersdiskrepanz und mit einer geringeren Mortalität bestehen könnte. Statistisch bestände dieser bei vier- bis achtjähriger Anwendung einer HRT in einer Reduktion der Gesamtmortalität von 2,25 %. Insbesondere bei kardiovaskulär bedingter Mortalität war dieser Zusammenhang signifikant. Bei niedrigerem sozioökonomischem Status lag eine geringere Altersdiskrepanz vor. Die Autoren schließen daraus, dass eine HRT zur Förderung eines gesunden Alterns bei postmenopausalen Frauen beitragen könnte, insbesondere bei jenen mit niedrigerem sozioökonomischem Status. Sie fordern jedoch weitere Untersuchungen, um die klinischen Vorteile einer HRT bezüglich des Alterungsprozesses zu bestätigen. Kritische DiskussionDie Studie liefert wichtige Erkenntnisse über den potenziellen Nutzen von Hormonersatztherapien zur Verlangsamung des biologischen Alterns und zur Reduktion der Mortalität bei postmenopausalen Frauen. Eine entscheidende Stärke der Untersuchung ist die große Stichprobengröße und die detaillierte Berücksichtigung des sozioökonomischen Status, was die Generalisierbarkeit der Ergebnisse stärkt. Jedoch gibt es einige kritische Aspekte, die in Betracht gezogen werden müssen. Erstens basiert die Analyse auf selbstberichteten Daten zur HRT-Nutzung, was zu einem gewissen Maß an Messfehlern und Verzerrungen führen könnte. Beispielsweise könnten sich Teilnehmerinnen nicht genau an Beginn, Dauer und Zusammensetzung ihrer HT erinnern. Zweitens wurden in der Studie biologische Altersmessungen nur zu einem Zeitpunkt durchgeführt, was es schwierig macht, die langfristigen Auswirkungen von HRT auf die biologische Alterung vollständig zu verstehen. Ein weiterer potenzieller Schwachpunkt ist, dass die Studie keine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen der HRT und dem biologischen Alter untersuchte, was die Validität der Ergebnisse beeinträchtigen könnte. Trotz der dargestellten Assoziationen zwischen Anwendung einer HRT und einem langsameren biologischen Altern bleibt die Frage offen, ob die Vorteile der HRT die potenziellen Risiken überwiegen. Insgesamt zeigt sich in der Gesellschaft eine zunehmende Wahrnehmung und Thematisierung der Perimenopause und Menopause. Verschiedene Start-up-Unternehmen bieten vor allem in Online-Formaten Experteninterviews, Vorträge und individuelle Beratungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt wird die Hormonersatztherapie nach Lektüre populärwissenschaftlicher Literatur und Podcasts zunehmend mit positiverem Image diskutiert. Dies ist auch vor dem Hintergrund, dass hormonelle Kontrazeptiva in den sozialen Medien in den letzten Jahren kritischer wahrgenommen werden, bemerkenswert. Ob dies zu einem Revival der HRT oder zu einer großzügigeren Indikationsstellung zu einer HRT führen wird, ist noch nicht absehbar. Zusammenfassend bietet der Artikel wertvolle Einblicke in einen weiteren potenziell positiven Aspekt der HRT, jedoch sind weitere Forschung und eine sorgfältige Abwägung der Risiken und Vorteile einer HRT weiterhin notwendig. Korrespondenzadresse: PD Dr. med. Bettina Böttcher, MA Klinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Department Frauenheilkunde Medizinische Universität Innsbruck Anichstraße 35, A-6020 Innsbruck E-Mail: bettina.boettcher@i-med.ac.at StaffelübergabeAm 08.10.2024 fand die jährliche Mitgliederversammlung der DGGEF statt, bei der turnusgemäß Vorstandswahlen anstanden. Der bisher amtierende Präsident, Prof. Dr. med. Ludwig Kiesel, Münster, verließ den Vorstand auf eigenen Wunsch und übergab das Staffelholz an die nun seit 08.10.2024 amtierende Präsidentin, Prof. Dr. med. Nicole Sänger, Bonn. Prof. Kiesel bekleidete über viele Jahre hinweg das Amt des Präsidenten. Für sein herausragendes Engagement im Sinne der DGGEF e.V. bedanken wir uns herzlichst und freuen uns, wenn er der DGGEF weiterhin beratend zu Seite steht und ihr verbunden bleibt. Ebenso verließen Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Strowitzki, Heidelberg, und PD Dr. med. Alexander Freis, Bergen/NOR, auf eigenen Wunsch den Vorstand. Auch ihnen danken wir sehr für ihr herausragendes Engagement und hoffen, dass auch sie uns verbunden bleiben. Der amtierende Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Prof. Dr. med. Nicole Sänger, Bonn, Präsidentin Prof. Dr. med. Vanadin Seifert-Klauss, München, Vizepräsidentin PD Dr. rer. nat. Verena Nordhoff, Münster, Schatzmeisterin PD Dr. med. Bettina Böttcher MA, Dr. med. Elena Leinweber, Lippstadt, Vorstand PD Dr. med. Julia Rehnitz, Heidelberg, Vorstand Dr. med. Katharina Viktoria Tropschuh, München, Vorstand Das ausführliche Protokoll der Mitgliederversammlung finden die DGGEF-Mitglieder im internen Mitgliederbereich der Website www.dggef.de Korrespondenzadresse: Geschäftsstelle DGGEF e. V. Anne Becker, c/o SoftconsuLt D-35041 Marburg, Weißdornweg 17 E-Mail: info@dggef.de Gesellschaftsmitteilungen – DGRM e. V.DGRM-Schools 2024 und Blick auf 2025Wir führten 2024 zwei sehr gut besuchte Online-Veranstaltungen durch, die für DGRM-Mitglieder weiterhin kostenfrei sind und blickten dabei auf spannende Themen. Im April starteten wir mit Herrn Prof. Krüssel und unseren Vorstandsmitgliedern Frau Dr. Baston-Büst und Herrn Dr. Lehner zum Thema „Add-ons in der Reproduktionsmedizin – Eine kritische Analyse des evidenzbasierten Nutzens“. Ende September berichteten uns Herr Prof. Nawroth und Herr Prof. Allam von „Habituellen Aborten bei Männern und Frauen“. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen Beteiligten für ihr großes Engagement danken! Die Planung für das nächste Jahr läuft bereits auf Hochtouren und wir freuen uns, Sie bald über die kommenden Termine zu informieren. Freuen Sie sich bereits auf abwechslungsreiche Themen, wie gewohnt im bekannten Online-Format. AGRBM meets DGRM am 11.01.2025 in DüsseldorfLiebe Kolleginnen und Kollegen, endlich ist es wieder so weit und wir freuen uns, Sie zur gemeinsamen Veranstaltung von AGRBM und DGRM im winterlichen Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Wir haben renommierte internationale und nationale Experten für Sie gewinnen können, die uns in spannenden Vorträgen aktuelle Themen der Reproduktionsbiologie und -medizin, Andrologie und reproduktiven Forschung näherbringen. Wir freuen uns auf Sie und auf einen intensiven kollegialen Austausch – dieses Mal in den Räumlichkeiten der Universitätsklinik! Das Programm und die Anmeldung finden Sie bereits auf unserer Webseite Herzliche Grüße Dunja Baston-Büst + Jens Hirchenhain ÄRE-Tagung 2025Liebe Mitglieder der ÄRE, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir freuen uns, Sie auch im nächsten Jahr zu unserer Jahrestagung einzuladen. Das 20. ÄRE-Wochenende findet vom 29.–30.3.2025 – wie gewohnt – in Weimar statt. Ein Zimmerkontingent ist bis zum 20.01.2025 unter dem Stichwort „ÄRE2025“ wie gewohnt im Hotel Anna Amalia für Sie eingerichtet: Hotel Anna Amalia Geleitstraße 8–12, 99423 Weimar Telefon: 03643/49560 Das Programm und die Anmeldung werden auf der DGRM-Webseite Anmelden können Sie sich gerne bereits per E-Mail an die DGRM-Geschäftsstelle. Eine Anmeldebestätigung wird Ihnen dann umgehend zugesendet. Korrespondenzadresse: DGRM-Geschäftsstelle E-Mail: geschaeftsstelle@repromedizin.de DGRM JUNIOR ACADEMY 2025 – eine Initiative des Jungen Forums in der DGGG in Kooperation mit der DGRMDu hast großes Interesse an Reproduktionsmedizin und Endokrinologie? Oder willst die Schwerpunktweiterbildung machen, bist Dir aber noch nicht ganz sicher? Du hast prinzipiell Interesse an gynäkologischer Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und hattest bisher wenig Möglichkeiten, das Fach kennenzulernen? Vielleicht willst Du Dich aber auch vor der Facha?rztepru?fung nochmal richtig fit machen? Bewirb Dich jetzt fu?r die DGRM JUNIOR ACADEMY – eine Initiative des Jungen Forums in der DGGG in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft fu?r Reproduktionsmedizin. Euch erwartet ein strukturiertes Curriculum mit:
Bewerbungsvoraussetzungen Das Programm richtet sich an Mitglieder des Jungen Forums der DGGG ab dem dritten Weiterbildungsjahr. Eine Teilnahme an allen Veranstaltungen ist verpflichtend. Bewirb Dich mit Lebenslauf und Motivationsschreiben. Schicke die Bewerbungsunterlagen bis zum 30. November 2024 an E-Mail: junges-forum@dggg.de. Ankündigungen der nächsten DGRM-Veranstaltungen / Save The Dates https://www.repromedizin.de/– Molbiol Tagung 2024, 29.–30.11.2024, Düsseldorf – Netzwerktreffen Reproduktion, 06.–07.12.2024 Münster – AGRBM meets DGRM, 11.01.2025, Düsseldorf – 50. Gemeinschaftstagung mit Veterinärmedizinern, 26.–28.02.2025 Leipzig – XXII. Intensivkurs NRW, 07.–08.02.2025, Düsseldorf – AG URZ Veranstaltung am 11.02.2025, Heidelberg – ÄRE-Treffen, 29.03.2025, Weimar – IFFS World Congress, 26.–29.05.2025, Tokio Weitere Informationen – auch gerne zu einer DGRM-Mitgliedschaft – erhalten Sie von: DGRM e.V., Geschäftsstelle Weißdornweg 17, D-35041 Marburg/Lahn Tel +49 (0) 64 20 93 444 E-Mail: geschaeftsstelle@repromedizin.de Gesellschaftsmitteilungen – Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®D·I·R-Mitgliederversammlung 2024 am 22.11.2024Die ordentliche D·I·R-Mitgliederversammlung fand am Freitag, dem 22.11.2024 von 16:25 Uhr bis 17:25 Uhr im Rahmen des XXXVIII. Jahrestreffens der deutschen IVF-Zentren in Hamburg statt. Unter anderem mit den Themen Informationen des D·I·R-Vorstands, Rechenschaftsbericht der Jahre 2021 bis 2023 inkl. Hochrechnung 2024, dem Ergebnis der D·I·R-Kassenprüfung sowie der Entlastung des Vorstands, den neuen steuerlichen Aspekten, den Projekten im Jahr 2025 inkl. dem Avis einer großen Technikumstellung des Registers und demzufolge dem Haushaltsplan und dem Zykluspreis 2025 (für die Abrechnung des Zyklusjahres 2024) sowie weiteren Themen. Die Präsentation und das Protokoll werden noch versendet und stehen dann auch im D·I·R-Mitgliederbereich (https://www.deutsches-ivf-register.de/mitgliederbereich.php) zur Verfügung. Zudem: Turnusgemäß endete auf dieser ordentlichen Mitgliederversammlung die vierjährige Amtszeit des Vorstands, des Kuratoriums und der Kassenprüfer, so dass Kandidaten vorzustellen und Neuwahlen durchzuführen waren. Mehr als nur ein großer Dank an Ute Czeromin!Für die Neuwahl des D·I·R-Vorstands und dessen Vorsitz trat Frau Dr. med. Ute Czeromin nicht mehr an. Als Vorstandsvorsitzende lenkte sie seit 2014 mit großer Kompetenz und großem Engagement, mit Weitblick, Bodenständigkeit und viel Herzblut das Deutsche IVF-Register in vielen verschiedenen Phasen und mit vielen großen und kleinen Weiterentwicklungen. In ihrer Dekade als Vorstandsvorsitzende prägte und entwickelte sie das D·I·R mitentscheidend und machte es zu dem, was es heute und mit Nachhaltigkeit auch in der Zukunft darstellt. Darüber kann sie völlig zurecht sehr stolz und alle D·I·Rler sehr froh sein! Mit Anerkennung und Dankbarkeit für 10 Jahre hervorragender Arbeit für das D·I·R verabschiedete die Mitgliederversammlung sie unter großem Applaus. Darüber hinaus kann sich das D·I·R sehr freuen, dass uns Frau Dr. Czeromin und ihre Kompetenz als neues kooptiertes Kuratoriumsmitglied erhalten bleiben werden! Neuwahl des Vorstands im Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®Dem D·I·R-Vorstand bleiben Herr Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel auf Vorschlag der DGGEF und Herr Dr. med. Andreas Tandler-Schneider auf Vorschlag des BRZ erhalten, was nach bereits vielen Jahren im D·I·R-Vorstand auch keine Selbstverständlichkeit war und ist. Neu in den Vorstand gewählt wurde Herr Dr. med. Sascha Tauchert, Saarbrücken, auf Vorschlag aus der D·I·R-Mitgliedschaft und bisher bereits sehr aktiv und engagiert im D·I·R-Kuratorium. Alle drei Vorstände sowie zudem Herr Dr. med. Andreas Tandler-Schneider als neuer Vorstandsvorsitzender wurden einstimmig gewählt. Sie nahmen die Wahl an und dankten für das weiterhin bzw. neu in sie gesetzte Vertrauen. Neuwahl des D·I·R-KuratoriumsVorgestellt wurden die fünf bisherigen Mitglieder sowie zwei neue Mitglieder für das D·I·R-Kuratorium: Alle Kuratoriumsmitglieder wurden ohne Gegenstimme gewählt und nahmen die Wahl an. Das D·I·R freut sich sehr, dass mit besonderem Dank die bewährten Kräfte Frau Diplom-Biologin Blumenauer, Frau Dr. med. Bartnitzky, Herr Dr. med. Fehr, Herr Dr. med. Grewe und Herr Prof. Dr. med. Kupka weiterhin Mitglieder des D·I·R-Kuratorium bleiben, und es freut sich auf das neue Mitglied Frau Prof. Dr. med. Sänger und auf Frau Dr. med. Czeromin in neuer Rolle im Kreis des Kuratoriums. Wahl der D·I·R-KassenprüferNicht unerwähnt darf der Abschluss der Neuwahlen bleiben und dabei gilt zunächst unser großer Dank Herrn Dr. med. Georg Döhmen und Herrn Dr. med. Georg Wilke, die über viele Jahre dem Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)® als Kassenprüfer zur Verfügung standen und nicht mehr zu einer Wiederwahl antraten. Wir freuen uns, dass sich Herr Dr. med. Cornelius Döhmen und Herr Dr. med. Jan-Simon Lanowski dieser Aufgabe annehmen mochten und auch sie ohne Gegenstimme gewählt wurden und die Wahl annahmen. Sofern bei Erscheinen des JRE 6/2024 nicht bereits erfolgt, werden Präsentation und Protokoll der Mitgliederversammlung den D·I·R-Mitgliedern zeitnah zugesendet und hinterliegen dann auch im D·I·R-Mitgliederbereich unserer Webseite: D·I·R-Jahrbuch 2023Das D·I·R-Jahrbuch-Team hat sich gefreut, Ihnen die deutsche Version des neuen D·I·R-Jahrbuchs 2023 im Rahmen des XXXVIII. Treffens der deutschen IVF-Zentren in Hamburg durch Frau Dr. med. Ute Czeromin, Frau Diplom-Biologin Verona Blumenauer, Herrn Prof. Dr. med. Krüssel und Herrn Dr. med. Tandler-Schneider am 23.11.2024 vorzustellen. Nicht minder war es uns eine Freude, Ihnen mit dem Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie, Ausgabe 05/2024, bereits die englische Version zur Verfügung gestellt zu haben. Aus 141 Mitgliedszentren des Deutschen IVF-Registers e.V. (D·I·R)® konnten die Daten in dieses neue Jahrbuch einfließen. Deshalb und bereits an dieser Stelle: Unser besonderer Dank gilt allen D·I·R-Mitgliedern, ihren Zentren, ihren Kolleginnen und Kollegen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großem Engagement, viel Mühe und Zeit auch dieses Jahrbuch 2023 des Deutschen IVF-Registers möglich gemacht haben! Das D·I·R-Jahrbuch-Team bietet Ihnen im neuen D·I·R-Jahrbuch wieder neue Sonderauswertungen und aktualisierte Standardauswertungen an: Fest etabliert hat sich der Bereich mit allgemeinverständlichen Informationen, Auswertungen und deren Kommentierungen als „Kurzüberblick der wichtigsten Ergebnisse für die Öffentlichkeit“. Er enthält in diesem Jahr die Zusammenfassung der Kurzstatistik 2022, die Schwangerschaftsraten und Schwangerschaftsverläufe in Abhängigkeit vom Alter der Frau und die kumulativen Schwangerschaftsraten. Ein wieder hochinteressantes Schwerpunktthema beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Thema „Kryokonservierung von Oozyten und deren Verwendung nach Auftau“, mit besonderem Dank an Frau Dr. med. Ute Czeromin als federführenden Autorin. Mit gleichem Dank an Frau Diplom-Biologin Verona Blumenauer, Leipzig, finden sich im Jahrbuch-Bereich „Labor“ zwei weitere interessante Sonderauswertungen:
Alle Standardauswertungen wurden in diesem Jahrbuch wie immer aktualisiert, manche überarbeitet oder erweitert. Da in diesem Jahr das Thema „Weniger ist mehr“ nicht als Sonderthema platziert werden konnte, möchten wir an dieser Stelle vor allem auf die Seite 34 unten hinweisen: „Embryonen pro Transfer und Mehrlingsrate“. Mittlerweile sind hier sehr deutliche Effekte zu erkennen. Wenn die Tendenz weiter anhält oder gar weiter zunimmt, können wir sicher im kommenden D·I·R-Jahrbuch 2024 mit den Geburten des Zyklusjahrs 2023 die Schallmauer „Mehrlingsrate unter 10 %“ genommen haben! Das Deutsche IVF-Register (D·I·R)® ist auf nunmehr fast 2,5 Millionen Behandlungen stolz und freut sich über das Überspringen einer weiteren Schallmauer: das D·I·R enthält nun dokumentierte Geburten von über 410.000 Kindern seit Einführung der elektronischen Erfassung im Jahr 1997, die es ohne die deutsche Reproduktionsmedizin wahrscheinlich nicht geben würde. Auch in diesem Jahrbuch kommen die Kooperationen des D·I·R mit dem FertiPROTEKT Netzwerk e.V. und mit dem Deutschen Register für Insemination (DERI) des Arbeitskreises für donogene Insemination e.V. wieder zur Geltung. FertiPROTEKT beschäftigt sich mit der Fertilitätsprotektion, also dem Schutz der Fruchtbarkeit vor geplanten Behandlungen (Operationen, Chemotherapien, Bestrahlungen), welche als unerwünschte Nebenwirkung die künftige Zeugungsfähigkeit der Patientinnen einschränken können. Mit dem DERI gibt es ein Register für homologe und heterologe Inseminationszyklen nun auch wieder in Deutschland. Unser Dank gilt den Unterstützungen der Firmen BESINS Healthcare Germany, Berlin, FERRING Arzneimittel GmbH, Kiel, GEDEON RICHTER PHARMA GmbH, Köln, Merck Healthcare Germany GmbH, Weiterstadt, Theramex Germany GmbH, Berlin, CooperSurgical Fertility Solutions, Frankfurt am Main, IBSA Pharma GmbH – Germany, Düsseldorf und ORGANON Healthcare GmbH, München. Die elektronischen Versionen der D·I·R-Jahrbücher finden sich unter https://www.kup.at/journals/inhalt/2126.html sowie unter https://www.deutsches-ivf-register.de/jahrbuch.php https://www.deutsches-ivf-register.de/jahrbuch-archiv.php und die englischsprachige Version unter https://www.deutsches-ivf-register.de/ivf-international.php. Wer der Präsentation des D·I·R-Jahrbuchs 2023 am 23.11.2024 nicht beiwohnen konnte oder dies noch einmal tun möchte, findet dazu eine weitere Gelegenheit: Webcast am Mittwoch, dem 11.12.2024 von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr Die Anmeldungen für diesen losen Webcast sind möglich unter https://kinderwunsch.healthcme.de/?ref=dir D·I·R-Jahrbuch 2023: Sonderausgabe für PaareIn diesem Jahr erscheint die Sonderausgabe, die sich wieder an alle Paare mit einer ungewollten Kinderlosigkeit, an alle Paare, die aktuell in Kinderwunschbehandlung sind und auch allgemein an die interessierte Öffentlichkeit richtet, bereits zum vierten Mal. Auf Basis der D·I·R-Jahrbuchs 2023 haben wir wieder die wichtigsten Eckdaten und aktuell wichtige Themen zusammengefasst und mit Erklärungen versehen. Sie ist die Unterlage mit den meisten Downloads auf der D·I·R-Webseite. Besonders interessant in dieser Sonderausgabe ist das Thema SET oder DET: Warum auch die Paare einen Single-Embryo-Transfer in Betracht ziehen sollten? In dieser Sonderausgabe mit Analysen zu Frühgeburtlichkeit und Geburtsgewichten und unserem Dank an Herrn Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel. Diese Sonderausgabe findet sich hier online: https://www.deutsches-ivf-register.de/jahrbuch.php bzw. als Download hier: Wir danken allen Zentren und freuen uns über jedes Zentrum, das diese Sonderausgabe auch auf ihren jeweiligen Webseiten oder den Social-Media-Kanälen den Paaren und Patientinnen anbietet. Hierzu erfolgten bereits entsprechende Informationen an alle D·I·R-Zentren. Rückfragen auch gerne an die unten genannte Korrespondenzadresse. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und seien Sie herzlich eingeladen, D·I·R-Zertifikate und D·I·R-Signet 2024/2025Wie bekannt, werden alle Mitgliedszentren des Deutschen IVF-Registers, die an der freiwilligen Qualitätssicherung und Forschung des D·I·R teilnehmen, alljährlich mit diesen Zertifikaten und Signets ausgezeichnet. Die neuen Zertifikate und Signets 2024/2025 werden im Dezember an die D·I·R Mitglieder versendet. Korrespondenzadresse: Markus Kimmel Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)® Leitung Geschäftsstelle und Datenmanagement | ||||||||||||||||||||||||||||||
