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Gesellschaftsmitteilungen Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2025; 22 (2): 71-88 Volltext (PDF) Volltext (HTML) Keywords: Gesellschaftsmitteilung, Reproduktionsmedizin Gesellschaftsmitteilungen – BRZVorstand des BRZ neu gewähltIm Rahmen ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am 3. Mai 2025 haben die Mitglieder des BRZ ihren Vorstand für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Erster Vorsitzender ist nun Dr. med. Andreas Ott, ärztlicher Leiter des Kinderwunschzentrums in Ludwigsburg. Er tritt die Nachfolge von Privatdozent Dr. Ulrich A. Knuth an, der das Amt seit März 2020 innehatte und nun aus Altergründen nicht mehr kandidierte. Neben Herrn Dr. Ott wurden auch Dr. Matthias Bloechle (Berlin), Dr. Britta Ruhland (Hamburg) und Dr. Thilo Schill (Hannover) in den Vorstand gewählt. Gemeinsam will sich das neue Team an der Spitze des Verbandes für die Weiterentwicklung der reproduktionsmedizinischen Versorgung und die Interessen der Kinderwunschzentren in Deutschland einsetzen. Dr. Ott freute sich nach eigenem Bekunden über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und die bevorstehenden Aufgaben. Die Reproduktionsmedizin stehe vor wichtigen medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, so Dr. Ott. Gemeinsam mit seinen neuen Vorstandskollegen wolle er daher die Rahmenbedingungen für Patientinnen und Patienten sowie für die Mitglieder des BRZ weiter verbessern. Auch andere Ämter wurden im Rahmen der Versammlung besetzt. Erneut erklärten sich Dr. Andreas Tandler-Schneider und Dr. Georg Wilke bereit, auch in der kommenden Wahlperiode als Kassenprüfer zu agieren. Dr. Andreas Tandler-Schneider bleibt weiterhin Vertreter des BRZ im Deutschen IVF-Register. Korrespondenzadresse: Janine Horstkamp, BRZ E-Mail: horstkamp@repromed.de Dank an Dr. Georg Wilke für 16 Jahre BRZ-Intensivseminar Gynäkologische Endokrinologie & ReproduktionsmedizinVor inzwischen 16 Jahren wurde das Intensivseminar des BRZ aus der Taufe gehoben. Von Anfang an mit dabei war Dr. Georg Wilke, Ehrenvorsitzender und Gründungsmitglied des BRZ und bis zu seinem Ruhestand vor kurzer Zeit Leiter des Kinderwunschzentrums in Hildesheim. Mit seiner „Einführung in die gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin“ bildete er jedes Jahr den Auftakt der dreitägigen Veranstaltung. In seinem Vortrag vermittelte er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die für das Fach so wesentlichen weiterführenden Grundlagen des Gebiets. Trotz der „harten Kost“ gelang es ihm stets, sein Publikum interaktiv und mit Humor für die Sache zu begeistern. Wie alle anderen Referentinnen und Referenten des Seminars hat auch er in all den Jahren auf sein Honorar verzichtet, um so den BRZ bei seinem Beitrag zur dringend notwendigen Fortbildung auf dem schnell wachsenden Gebiet der Reproduktionsmedizin mit seinem großen Fachwissen zu unterstützen. Nun hat er sich entschlossen, den Staffelstab weiterzugeben an Dr. Julia Bartley (Univ. Frauenklinik Magdeburg). Mit der Verleihung der Ehrenurkunde bedankten sich Dr. Andreas Tandler-Schneider und Dr. Manja Krause (die wissenschaftlichen Leiter des Seminars), Monika Uszkoreit (Organisation) und der BRZ-Vorstand für seinen jahrelangen Einsatz. Korrespondenzadresse: Monika Uszkoreit, BRZ E-Mail: uszkoreit@repromed.de Nachlese der Fortbildungsveranstaltung und der Ordentlichen Mitgliederversammlung des BRZ
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04.06.2025 |
Endokrine Therapie der Endometriose |
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06.08.2025 |
Endokrinologische Aspekte der Anorexie |
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01.10.2025 |
POI: Basiswissen zu Diagnostik und Therapie |
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03.12.2025 |
Endokrinologie und Leistungssport: was Sie wissen sollten |
Eine Teilnahme erfolgt via Zoom.
Der Zugangslink wird jeweils 1 Woche vorher im internen Mitgliederbereich bereitgestellt:
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Gesellschaftsmitteilungen – DGRM e. V.
Bericht zur Veranstaltung der URZ-Tagung 2025 vom 11.02.2025 in Heidelberg
Am 10. und 11. Februar 2025 fand in Heidelberg die erfolgreiche Tagung der AG Universitäre Reproduktionsmedizinische Zentren (URZ) statt. Der Auftakt erfolgte mit einem gemeinsamen Abendessen, das Gelegenheit zum intensiven Austausch bot.
Im wissenschaftlichen Programm diskutierten die Teilnehmer der diversen, sehr aktiven, universitären Zentren aktuelle Herausforderungen in der Aus- und Weiterbildung im Bereich der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Spannende Erfahrungsberichte zum Aufbau neuer Zentren und zur Umsetzung klinischer Studien boten praktische Impulse. Ein weiterer Höhepunkt war der Vortrag von Ariane Germeyer aus Heidelberg, die ein neues Behandlungskonzept zur Endometriose vorstellte.
Die Veranstaltung endete mit einer offenen Diskussion und einem informativen Rundgang durch das Kinderwunschzentrum Heidelberg. Insgesamt bot die Tagung wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit der universitären reproduktionsmedizinischen Zentren.
Autor: Prof. (apl.) Dr. med. Volker Ziller, Vorstandsmitglied der AG URZ
58. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung & 50. Veterinär-Humanmedizinische Gemeinschaftstagung vom 26.–28.02.2025 in Leipzig
Die diesjährige Jahrestagung „Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung“ wurde in Leipzig unter der Leitung von Frau Dr. Lilli Bittner-Schwerda, Prof. Dr. Alexander Starke und Prof. Dr. Johannes Kauffold aus dem Fachbereich Veterinärmedizin der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Reproduktionsmedizin der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) und der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) mit ihrer Untergruppe der AG MuT (Mensch und Tier) ausgerichtet.
Die Veranstaltung war wie immer sehr gut besucht, mit 164 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Veterinär- und Humanmedizin. Der Kongress fand auf dem schönen Veterinärcampus im Süden Leipzigs statt und ließ sowohl in Bezug auf das Programm, die Organisation und den fachlichen sowie persönlichen Austausch keine Wünsche offen.
Zum Anlass des 50. Jubiläums der Veterinär-Humanmedizinischen Gesellschaftstagung war das Vortragsprogramm besonders auf die Interdisziplinarität und die Bedeutung der Reproduktionsforschung bei Mensch und Tier ausgelegt. Dies unterstreichend gab es zwei von der DGRM ausgerichtete Vortragssessions. Die Jubiläumssession mit renommierten Vortragenden aus Veterinär- und Humanmedizin hatte sich dem hochaktuellen Thema „Klimawandel und Fertilität bei Mensch und Tier“ angenommen und war sehr gut besucht.
Außerdem wurden auch in diesem Jahr wieder Wissenschaftler ausgezeichnet, deren eingereichte Abstracts (publiziert im Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie) sowohl für die Veterinär- als auch für die Humanmedizin von Interesse und Bedeutung waren. Die Preisträger 2025 waren Fridtjof Seiffert (Universität Halle), Olivia Smith (Universität Zürich) und Christopher Urbschat (Universität Hamburg).
Die 59. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung und 51. Veterinär- und Humanmedizinische Gemeinschaftstagung wird 2026 unter Leitung von Prof. Dr. Holm Zerbe an der Ludwig-Maximilians-Universität München stattfinden.
Autorin: Prof. Dr. med. vet. Daniela Fietz, Vorsitzende AG MuT
Bericht zur Veranstaltung der ÄRE-Tagung 2025 vom 29.–30.03.2025 in Weimar
Das 20. Jahrestreffen der ÄRE fand auch 2025 traditionell in Weimar in der gewohnt offenen Atmosphäre zum Austausch aktueller Themen der Reproduktionsmedizin statt.
Eröffnet wurde die Tagung mit zwei Vorträgen zu dem Thema Gewicht und Ernährung beim aktuellen Kinderwunsch: Referentinnen waren Dr. med. Inke Bruns und Dr. med. Julia Bugler, beide als Ärztinnen im UniKiD Düsseldorf tätig und Gründerinnen des „Glückshormon-Online-Kinderwunschcoachings“.
Unter der Überschrift „Balance statt Belastung“ widmete sich Dr. med. Inke Bruns dem Über- und Untergewicht, beides entscheidend sowohl für die natürliche Fruchtbarkeit wie für die IVF/ICSI-Ergebnisse. Ausführlich wurden verschiedene Ursachen dargelegt, über die die Adipositas den Hormonhaushalt stört und wie die klassische Anorexie sowie das Untergewicht durch orthorektische Ernährung und exzessiver Sport zu erheblichen Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit führen. Sie stellte Lösungsansätze von Ernährungsberatung über medikamentöse Therapie bis hin zu einem bewussten Mindset- und Lifestyle-Change dar.
Die Kinderwunschzeit bietet für Inke Bruns eine besondere Gelegenheit, den eigenen Lebensstil nachhaltig zu verbessern. Durch gezielte Anpassungen in Ernährung, Bewegung und Stressmanagement lassen sich nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch Schwangerschaftsverlauf und -ergebnis optimieren. Die Epigenetik zeigt, dass diese Veränderungen langfristig die Gesundheit des Kindes positiv beeinflussen können. Ein ganzheitlicher Ansatz ist essenziell, um individuelle Strategien für jede Patientin zu entwickeln. So kann die Familienplanung zu einem positiven Wendepunkt für die eigene Gesundheit und die der nächsten Generation werden.
Dr. med. Julia Bugler widmete sich anschließend dem Thema „Glückshormone & Nährstoffe“. Im ersten Teil des Vortrags wurde die Bedeutung qualitativ hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel thematisiert – insbesondere der Einsatz von aktiviertem Folat (Methylfolat) anstelle von synthetischer Folsäure. Dies ist nicht nur aufgrund der besseren Bioverfügbarkeit relevant, sondern auch, weil Frauen mit bestimmten Genvarianten (z. B. MTHFR-Mutationen) synthetische Folsäure gar nicht oder nur unzureichend verstoffwechseln können. Zudem wurde auf potenziell schädliche Zusatzstoffe hingewiesen, die häufig in herkömmlichen Präparaten enthalten sind und es wurden sichere Alternativen vorgestellt. Im zweiten Teil ging es um die ganzheitliche Begleitung von Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch und / oder Gewichtsproblemen; in diesem Rahmen wurden auch ausgewählte mentale Techniken vorgestellt, die zur Förderung von Selbstwahrnehmung und innerer Stärke beitragen können.
Zweiter Themenschwerpunkt der Arbeitstagung war die „Fertilitätsprotektion bei Trans*Personen“ – ein Thema, zu dem aktuell in zwei AWMF-Leitlinien zur Geschlechtsdysphorie evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen erarbeitet werden. Dies war Anlass für die ÄRE, Dr. Manja Krause aus dem Fertility Center Berlin einzuladen, die neben aktuellen Studien aus ihrem eigenen umfangreichen klinischen Erfahrungsschatz die besonderen Herausforderungen zu dieser Thematik darlegte. Eine leitliniengerechte Behandlung transidenter Personen beinhaltet vor Beginn einer geschlechtsangleichenden hormonellen oder operativen Therapie (GAHT bzw. GAOT) eine Beratung über deren Einfluss auf die Fertilität und Optionen des Fertilitätserhalts. Die Kosten für fertilitätserhaltende Maßnahmen können bei vorliegender Indikation gemäß Kryo-Richtlinie zu Lasten der GKV erfolgen. Dies setzt eine fachkundige reproduktionsmedizinische bzw. andrologische Beratung voraus.
Wir diskutierten die aktuelle Studienlage bzgl. des Einflusses einer GAHT auf die Fertilität transidenter Personen. Hier besteht v.a. bei transweiblichen Personen eine eindeutige Indikation zur Kryokonservierung von Spermien bzw. Hodengewebe. Bei transmännlichen Personen gibt es experimentelle Daten, die einen negativen Einfluss der GAHT auf das Fertilitätspotential der Oozyten nachweisen. Einige Fallberichte und kleinere klinische Studien der letzten fünf Jahre zu Behandlungsergebnissen einer Stimulationsbehandlung nach und unter laufender Testosterontherapie sind erstmal rückversichernd. Aufgrund fehlender großer Studien und Langzeitdaten bezüglich der Auswirkung einer Testosterontherapie auf das Fertilitätspotential von Oozyten und die Gesundheit der aus diesen Oozyten gezeugten Kinder besteht aber bei transmännlichen Personen weiterhin eine Indikation zur Kryokonservierung.
Der steigende Beratungsbedarf erfordert gezielte Maßnahmen zur Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung. Dies setzt die Weiterbildung von reproduktionsmedizinisch und andrologisch tätigen Kolleginnen und Kollegen voraus, aber auch die Schaffung einer diskriminierungsfreien Praxisumgebung.
Autorinnen: Dr. med. Julia Bartley, Vorsitzende AG ÄRE, Inke Bruns, Julia Bugler und Manja Krause
Journal-Club März 2025
Smooth endoplasmic reticulum aggregates in human oocytes are related to female infertility etiology and diminished reproductive outcomes
Ghanami Gashti N et al. Scientific Reports 2025; 15: 7160
Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss von glatten endoplasmatischen Retikulum-Aggregaten (SERa) in menschlichen Eizellen auf die Erfolgsrate in der IVF. In der Vergangenheit wurde häufiger über das Phänomen berichtet, welches einer zytoplasmatischen Vakuole gleicht, jedoch ist der genaue Mechanismus bisher ungeklärt. Auch diese Publikation wird diesem Rätsel nicht auf die Spur kommen. Wiederum wird in dieser prospektiven Studie erstmals die Prävalenz dieser Strukturen in verschiedenen Ursachen weiblicher Unfruchtbarkeit analysiert.
An 290 Patientinnen, die ihren ersten kontrollierten Ovarialstimulationszyklus durchliefen, wurde gezeigt, dass in etwa 24 % der Zyklen mindestens eine SERa-positive Eizelle vorhanden war. Auffällig ist, dass diese Patientinnen signifikant höhere Estradiolspiegel am Tag der Ovulationsinduktion aufwiesen, was auf eine suboptimale hormonelle Stimulation hindeuten könnte. Obwohl sich die Gesamtzahl der gewonnenen Eizellen sowie deren Befruchtungsrate zwischen SERa-positiven und -negativen Zyklen nicht signifikant unterschieden, war die Qualität der Eizellen in den SERa-positiven Zyklen deutlich vermindert. Dies spiegelt sich in einer reduzierten Anzahl top-qualitativer Embryonen und einer geringeren klinischen Schwangerschaftsrate wider. Die Autoren sehen die Ursache in der suboptimalen Stimulation, bei der erhöhte Estradiolspiegel möglicherweise zur Entstehung von SERa beitragen könnte. Interessant ist die Untersuchung verschiedener Sterilitätsfaktoren (Endometriose, Tubenfaktor, PCOS, POI/POR), wobei Patientinnen mit idiopathischer Unfruchtbarkeit häufiger SERa-positiv waren. Diese Erkenntnis legt nahe, dass bestimmte Probandinnen möglicherweise empfindlicher auf Hormongaben reagieren und von einer individuell angepassten Stimulationsstrategie profitieren könnten.
Als kritisch muss jedoch die begrenzte Stichprobengröße betrachtet werden, welche nur eine kleine Patientengruppe in einer Klinik berücksichtigt. Die vergleichsweisen kleinen Fallzahlen in einigen Unfruchtbarkeitsuntergruppen schränken die statistische Robustheit der Ergebnisse ein. Weitere multizentrische Studien wären erforderlich. Ebenso wurde in dieser Studie nicht gezeigt, dass ein angepasstes/verbessertes Stimulationsprotokoll für das SERa-positive Patientenklientel zur Reduktion des Estradiolspiegels beiträgt und somit zur Steigerung der Eizellqualität führt. Somit bleiben kausale Zusammenhänge unklar, ob SERa tatsächlich für die reduzierte Embryoqualität und klinischen Schwangerschaftsraten verantwortlich oder lediglich ein Marker für eine suboptimale Stimulation sind. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung einer personalisierten und optimalen Ovarialstimulation, um unerwünschte Nebenwirkungen wie SERa zu minimieren und so die Erfolgschancen assistierter Reproduktionsverfahren zu verbessern.
Korrespondenzadresse:
Dr. rer. nat. Josef Lehner
Universitätsfrauenklinik Ulm; UniFee IVF-Labor
D-89075 Ulm, Prittwitzstraße 43
E-Mail: josef.lehner@uniklinik-ulm.de
Ankündigungen der nächsten DGRM-Veranstaltungen / Save The Dates
DGRM School, Klimaveränderungen – Relevanz für die Fertilität und medizinisch assistierte Reproduktion,
10.09.2025, Online
Molbiol Tagung, 07.–08.11.2025, Münster
11. DVR-Kongress, 27.–29.11.2025, Münster mit Sessions der DGRM
Vorschau auf 2026
59. Jahrestagung Physiologie und Pathologie der Fortpflanzung & 51. Vet.-Humanmed. Gemeinschaftstagung,
11.–13.02.2026, München
DGRM Webseite: https://www.repromedizin.de/
Gesellschaftsmitteilungen – Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®
Mitgliederversammlung des Deutschen IVF-Registers e.V. (D·I·R)® am 02.05.2025 in Berlin
Mit Dank an den BRZ fand am Vorabend seiner Veranstaltungen eine D·I·R®-Mitgliederversammlung am 02.05.25 in Berlin statt. Nach der Begrüßung mit Feststellung der Stimmberechtigung und Verabschiedung der Tagesordnung führte der D·I·R®-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Andreas Tandler-Schneider durch folgendes Programm:
Rückblick über die D·I·R®-Aktivitäten 2024
- D·I·R®: Stand der Erweiterungen, Änderungen, Auswertungen
- Entwicklungen des Jahres 2024 gegenüber Vorjahren für erfasste Zyklen, plausible Frisch- und Auftauzyklen (siehe auch Thema hier in diesem JRE weiter unten)
- erster Blick auf die Verteilung GKV/EBM und GOÄ mit und ohne Erstattungsanspruch
- erster Blick auf die Zustimmungen zur Langzeitverfolgung von ART-Kindern
- Entwicklung der ø transferierten Embryonen und der Mehrlingsrate (siehe auch Thema hier in diesem JRE weiter unten)
- Junges Datenfeld: Grund für „Freeze All“ im Frischzyklus und Grund für „Freeze All“ im Gewinnungszyklus beim Auftauzyklus. Dort auch Angaben zu Gameten-Spenden.
- Versand der zentrumsindividuellen Auswertungen für 2021 bis Gesamtjahr 2024 (siehe auch Thema hier in diesem JRE weiter unten)
- D·I·R®-Technologie und Datenmanagement
- Das Projekt „Neue Registertechnologie“ verschob sich um 6 Monate. Nach aktuellem Stand wird es erst nach dem D·I·R®-Jahrbuch 2025 in 2026 in Betrieb gehen können.
- Das Projekt der D·I·R®-Web-App „Prognosetool“ ist weiterhin in Arbeit, Informationen dazu folgen.
- Stand der Vorbereitungen für das D·I·R®-Jahrbuch 2024 (siehe auch Thema hier in diesem JRE weiter unten).
- Stand des Projekts EuMAR: Erste Übertragungen aus den deutschen Pilotzentren auf den Testserver des EuMAR sind für Mai 2025 geplant.
- Ankündigung 11. DVR-Kongress / XXXIX. Jahrestreffen der deutschen IVF-Zentren in Münster,
27.–29.11.2025 - Sonstiges, unter anderem:
- Vorstellung der Initiative „Von den Besten lernen“
- D·I·R®-Rücklage als Backup für etwaige DVR-Kongress-Unterdeckungen
Die Schlussworte galten vor allem noch einmal dem Dank an alle D·I·R®-Mitglieder und ihren Teams!
Präsentation und Protokoll sind den D·I·R®-Mitgliedern bereits zugegangen und finden sich auch unter
https://www.deutsches-ivf-register.de/mitgliederbereich.php
Konzeption D·I·R®-Jahrbuch 2024
Ebenfalls am 02.05.2025 tagten D·I·R®-Vorstand und D·I·R®-Kuratorium ganztägig in Berlin, um das D·I·R®-Jahrbuch 2024 zu konzipieren. Freuen Sie sich wie immer auf spannende, neue und interessante Sonderauswertungen, zum Beispiel zum AMH-Wert, zum SET, zum Tag-6-Transfer, zu PPOS, zu MII-Eizellen und zu ICSI/TESE.
Die Veröffentlichung des D·I·R®-Jahrbuchs 2024 findet anlässlich des 11. DVR-Kongresses / dem XXXIX. Jahrestreffens der deutschen IVF-Zentren am 29.11.2025 in Münster statt.
D·I·R®-Sonderauswertung „Mehrlingsrate“ und Durchbrechen einer Schallmauer
Normalerweise gibt das D·I·R® vor der Veröffentlichung des neuen Jahrbuchs nur eine Auswertung vorab bekannt, nämlich die ebenfalls hier unten genannte Auswertung über die erfassten Zyklen des jüngsten Jahres im Vergleich zu seinen Vorjahren.
Die ersten Blicke in den vorläufigen Datenpool des kommenden D·I·R®-Jahrbuchs 2024 ergeben aber eine solch erfreuliche Nachricht, so dass wir sie gerne bereits jetzt mitteilen möchten! Denn eine Schallmauer ist im Zyklusjahr 2023 durchbrochen worden: Mit deutlichem Trend zum SET und damit einer weiterhin sinkenden Zahl der durchschnittlich transferierten Embryonen schauten wir gespannt auf die eigentliche Wirkung, nämlich die Mehrlingsrate. Lag diese 2016 und 2017 noch bei rund 20 %, zusätzlich mit entsprechend vielen Drillingen und auch Vierlingen, liegt sie im Zyklusjahr 2023 mit nur noch 8,0 % deutlich unter der 10 %-Marke (Abbildungen 1 bis 3, Tabelle 1)!
Manchmal hatten wir fast das Gefühl, zu oft in den letzten Jahren die Themen „less is more“ oder „DET versus SET + SET“ ausgewertet und kommuniziert zu haben. Nun aber sieht man bei dem sehr wichtigen Punkt der für Mutter und Kinder risikobehafteten Mehrlingsschwangerschaften und -geburten (mit über 85 % Frühgeburtlichkeit bei Zwillingen und 100 % bei Drillingen) echte Erfolge in der Praxis! Im Vergleich zu den Jahren 2016 bis 2019 wurde die Mehrlingsrate mehr als halbiert und es gab im Vergleich 2023 über 1.500 Mehrlingsgeburten weniger. Ein weiterer Blick auf die höhergradigen Mehrlingsgeburten erfreut dabei ebenso: Vierlinge wurden in den letzten Jahren gar nicht mehr geboren und auch die Drillinge haben sich 2023 im Vergleich zu 2017 nicht nur halbiert, sondern sind auf ein Viertel gesunken!
Vor allem freuen uns Rückmeldungen aus vielen Zentren, die uns mitteilen, dass sie zwischenzeitlich die SET-Strategie ausprobiert, dann darauf umgestellt haben und damit bessere Ergebnisse als vielleicht erwartet erzielen. Und dass die D·I·R®-Auswertungen dazu nicht nur intern auf fruchtbaren Boden fielen, sondern auch sehr hilfreich sind bei der Beratung der Paare.
Die Empfänger der zentrumsindividuellen D·I·R®-Auswertungen haben diese Sonderauswertung erhalten, und zum Vergleich mit ihren Werten bei den durchschnittlich transferierten Embryonen und der Mehrlingsrate im nationalen Benchmark ergänzt.
Die nationale Sonderauswertung ist online im geschlossenen Bereich unserer Webseite verfügbar: https://www.deutsches-ivf-register.de/mitgliederbereich.php
Last but not least: Ein sehr schöner Grund mehr, sich bereits jetzt auf das kommende D·I·R®-Jahrbuch 2024 zu freuen!
D·I·R®-Sonderauswertung: Wie war denn das Jahr 2024?
Oftmals erreicht das D·I·R® nach dem Exportstichtag für das neue D·I·R®-Jahrbuch die Frage, wie denn das nationale Jahr 2024 verlaufen sei, um es mit der zentrumseigenen Entwicklung zu vergleichen. Beides konnten wir den D·I·R®-Mitgliedern zur Verfügung stellen: sowohl die nationale Entwicklung als auch und direkt gegenübergestellt die Entwicklung des jeweiligen Zentrums für die letzten Jahre.
Über die nationalen Zahlen auf Basis des vorläufigen Datenpools für das kommende Jahrbuch mit dem Stand vom 16.04.2025 möchten wir Sie an dieser Stelle gerne informieren.
Entwicklung der erfassten Zyklen 2019–2024 (Abb. 4)
Betrachtet man die Entwicklung aller gestarteten Behandlungen und nimmt die Corona-Zeit einmal in den Hintergrund: 134.281 gestartete Behandlungen im Zyklusjahr 2024 bedeuten ein Plus von knapp 20.000 Behandlungen oder 24,3 % im Vergleich zum letzten Jahr vor Corona 2019. Ein nur geringes Wachstum von 2019 auf 2020 und ein deutliches Wachstum von 2020 auf 2021 sind den Corona-Besonderheiten zuzuschreiben – wir berichteten bereits darüber. Das besonders starke Niveau 2021 konnte 2022 gehalten werden, während es im Jahr 2023 wieder ein kleines, aber spürbares Plus gab, das sich mit insgesamt plus 4,7 % 2024 zu 2023 im jüngsten Jahr noch einmal verstärkte.
Entwicklung der plausiblen Frischzyklen 2019–2024 (Abb. 5)
Im besonderen Coronajahr 2021 nahmen auch die gestarteten und plausiblen Frischzyklen deutlich um 10,2 % zu. Das Jahr 2021 wurde 2022 jedoch nicht gehalten, während sich 2023 in etwa auf dem 2022er Niveau stabilisierte. 2024 schließt mit einem Plus von 1,9 % im Vergleich zu 2023.
Betrachtet man Corona-unabhängig den gesamten Zeitraum von 2019 zu 2024, resultieren die Frischzyklen in einem Plus von 9,8 %.
Entwicklung der plausiblen Auftauzyklen 2019–2024 (Abb. 6)
Bei der Entwicklung der Auftauzyklen setzen sich die überproportionalen und deutlichen Steigerungen in fast jedem Jahr gleichbleibend fort.
Die technischen Methoden und Möglichkeiten, bspw. die der Vitrifikation, und mittlerweile auch sichtbar der Strategie-Wechsel vom DET-Frisch zum SET-Frisch und nachfolgendem SET-Auftau in vielen Zentren, tragen dazu bei.
Über den gesamten Zeitraum stehen die Auftauzyklen 2024 zu 2019 mit über 17.000 Zyklen für ein Plus von 54,6 %!
Auch diese Sonderauswertung findet sich unter: https://www.deutsches-ivf-register.de/mitgliederbereich.php
Zentrumsindividuelle D·I·R®-Auswertungen mit dem Gesamtjahr 2024
Den Empfängern der zentrumsindividuellen D·I·R®-Auswertungen konnten wir nun nach dem Exportstichtag für das D·I·R®-Jahrbuch 2024 die Zentrumsauswertungen der Jahre ab 2021 mit dem Gesamtjahr 2024 zusenden.
Wie immer enthält diese Sendung drei Auswertungen: zum einen mit dem KPI-Report nahezu alle Kennzahlen, die im Auswertungsprogramm des D·I·R® vorhanden sind. Als zweites die bekannte D·I·R®-Kurzstatistik, wie sie auch im Jahrbuch zu finden ist.
Als vielleicht wichtigstes Informationsmedium ist die dritte Auswertung das Zentrums-Profil: Auf 67 Seiten finden sich zentrumsspezifische Auswertungen, die auch darstellen, wo sich das Zentrum im jeweils nationalen Kontext und Benchmark befindet. In Abbildung 7 beispielhaft ersichtlich die Auswertung „Klin. SS in % der Transfers mit bekanntem Zyklusausgang (Frischzyklen) pro transferiertem Embryo“.
Korrespondenzadresse:
Markus Kimmel
Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®
Leitung Geschäftsstelle und Datenmanagement
E-Mail: geschaeftsstelle@deutsches-ivf-register.de
Gesellschaftsmitteilungen – DVR
An die
Abgeordneten des 21. Deutschen Bundestages 14.03.2025
Offener Brief an die Abgeordneten des 21. Deutschen Bundestages zur Umsetzung der Empfehlungen der Regierungskommission zur Fortpflanzungsmedizin sowie zur Verankerung dieser Themen im kommenden Koalitionsvertrag
Sehr geehrte Abgeordnete,
zunächst möchten wir Ihnen herzlich zur Wahl in den 21. Deutschen Bundestag gratulieren! Wir freuen uns über die vielfältige Zusammensetzung des Parlaments und wünschen Ihnen viel Erfolg bei den anstehenden politischen Aufgaben.
Mit den stattgefundenen Wahlen zum 21. Deutschen Bundestag steht Deutschland vor der Bildung einer neuen Regierung und der Aushandlung eines neuen Koalitionsvertrags. Dies ist eine entscheidende Phase, um wegweisende gesundheitspolitische Reformen in die nächste Legislaturperiode aufzunehmen.
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass bestehende Regelungen im Bereich der reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin nicht mehr den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Realitäten entsprechen. Insbesondere das über 30 Jahre alte Embryonenschutzgesetz ist nicht mehr zeitgemäß und muss dringend reformiert werden, um moderne medizinische Standards zu ermöglichen und gesundheitliche Risiken für Mütter und Kinder zu reduzieren. Deutschland ist in diesem Bereich fast das letzte Land in Europa, was zu einer Ungleichbehandlung von Frauen und Männern führt.
Trotz klarer Empfehlungen der Regierungskommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin vom 15. April 2024¹ sowie breiter Unterstützung durch zahlreiche Fachgesellschaften und Betroffene sind bislang keine wesentlichen gesetzgeberischen Schritte eingeleitet worden.
Angesichts der anstehenden Koalitionsverhandlungen appellieren wir eindringlich an Sie, diese notwendigen Reformen aktiv voranzutreiben und verbindlich im neuen Koalitionsvertrag zu verankern.
1. Legalisierung der Eizellspende
Die interdisziplinäre Expertenkommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin hat bereits im April 20241 die Legalisierung der Eizellspende als überfällig bewertet. Zahlreiche weitere Fachgesellschaften unterstützen diese Empfehlung ausdrücklich. Wir fordern eine zeitgemäße gesetzliche Regelung zur Durchführung der Eizellspende, analog zur Samenspende2, mit einem klaren Rahmen zur Sicherstellung der Kenntnis über die eigene Abstammung. In fast allen europäischen Ländern ist dies schon der Standard!
2. Einführung des elektiven Single Embryo Transfers
Das Embryonenschutzgesetz führt in Deutschland zu einer überdurchschnittlich hohen Rate an Mehrlingsschwangerschaften nach Kinderwunschbehandlungen, was erhebliche gesundheitliche Risiken für Mütter und Kinder mit sich bringt. Die Einführung des sog. „elektiven Single Embryo Transfers“ (= Übertragung nur eines Embryos auf die Patientin, auch wenn mehrere Embryonen entstanden sind) ist eine zentrale Maßnahme, um international anerkannte medizinische Standards umzusetzen und Komplikationen durch Mehrlingsschwangerschaften zu reduzieren. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina3 und die Bundesärztekammer4 haben sich ausdrücklich für die Förderung des elektiven Single Embryo Transfers ausgesprochen. Sie betonen die medizinischen und ethischen Vorteile dieses Verfahrens und fordern eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Diese Reform muss fester Bestandteil der kommenden Legislaturperiode werden.
Wir rufen Sie dazu auf, diese essenziellen gesundheitspolitischen Themen mit höchster Priorität in den neuen Koalitionsvertrag aufzunehmen und zügig umzusetzen. Wir stehen Ihnen jederzeit als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Frauke von Versen-Höynck
Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Universitären Reproduktionsmedizinischen Zentren, Mitglied im Netzwerk Reproduktionsforschung
Univ.-Prof. Dr. med. Nicole Sänger
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin e.V.
Prof. Dr. med. Barbara Sonntag
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin e.V.
Dr. med. Andreas Tandler-Schneider
Vorstandsvorsitzender des Dachverbandes Reproduktionsbiologie und -medizin e.V.
PD Dr. rer. nat. Verena Nordhoff
Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Reproduktionsbiologie des Menschen
Prof. Dr. med. Jan-Steffen Krüssel
Vorstand des Deutschen IVF-Registers e.V. (D.I.R.)®
PD Dr. med. Ulrich A. Knuth
Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V.
Prof. Dr. med. Gert Naumann
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.
Referenzen:
1. https://dserver.bundestag.de/btd/20/115/2011530.pdf
2. SaRegG, nichtamtliches Inhaltsverzeichnis.
3. Fortpflanzungsmedizin in Deutschland – für eine zeitgemäße Gesetzgebung (2019), Stellungnahme, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, ISBN: 978-3-8047-3423-4.
4. Dreierregel, Eizellspende und Embryospende im Fokus – Memorandum fu?r eine Reform des Embryonenschutzgesetzes. Bundesärztekammer Bekanntmachungen. Deutsches A?rzteblatt, DOI: 10.3238/baek_mem_esg_2020
Korrespondenzadresse:
DVR e.V. Geschäftsstelle
c/o SoftconsuLt, Anne Becker
D-35041 Marburg/Lahn, Weißdornweg 17
E-Mail: geschaeftsstelle@dv-r.de
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Tabelle 1: Geborene Kinder 2016–2023 nach Einlingen, Zwillingen, Drillingen und Vierlingen |
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Zyklus Jahr |
Einlinge |
Zwillinge |
Drillinge |
Vierlinge |
Alle Kinder |
||||
|
(n) |
(%) |
(n) |
(%) |
(n) |
(%) |
(n) |
(%) |
||
|
2016 |
12 895 |
65,9 % |
6 424 |
32,8 % |
243 |
1,2 % |
4 |
0,0 % |
19 566 |
|
2017 |
14 038 |
67,3 % |
6 510 |
31,2 % |
291 |
1,4 % |
16 |
0,1 % |
20 855 |
|
2018 |
14 709 |
69,7 % |
6 176 |
29,3 % |
213 |
1,0 % |
0 |
0,0 % |
21 098 |
|
2019 |
15 633 |
70,8 % |
6 198 |
28,1 % |
246 |
1,1 % |
0 |
0,0 % |
22 077 |
|
2020 |
16 224 |
74,4 % |
5 418 |
24,8 % |
156 |
0,7 % |
8 |
0,0 % |
21 806 |
|
2021 |
17 865 |
76,1 % |
5 446 |
23,2 % |
159 |
0,7 % |
0 |
0,0 % |
23 470 |
|
2022 |
18 021 |
81,0 % |
4 100 |
18,4 % |
129 |
0,6 % |
0 |
0,0 % |
22 250 |
|
2023 |
18 451 |
85,1 % |
3 132 |
14,5 % |
90 |
0,4 % |
0 |
0,0 % |
21 673 |
