Video-EEG-Monitoring bei Epilepsiepatienten: Einsatz und Limitationen // Video-EEG-monitoring in patients with epilepsy – utilization and limitations
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2023; 24 (2): 44-46
Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2023; 24 (2): 44-46
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- Stationäre Video-EEG-Monitorings bleiben der Goldstandard für die differentialdiagnostische Erkennung von Epilepsien, für die Syndromdiagnose und für die Anfallsklassifikation.
- Die begrenzte Dauer stationärer Video-EEG-Monitorings limitiert jedoch ihre Sensitivität für den Nachweis und die Beurteilung bei Patienten mit einer geringen Anfallsfrequenz.
- Neue Verfahren des mobilen Anfallsmonitorings mittels „Wearables“, die EEG- und andere Modalitäten erfassen, sowie mittels subkutaner EEG-Registrierungen eröffnen die Möglichkeit eines Monitorings auch über längere Zeiträume von mehreren Wochen bis Monaten.
- „Ultralange“ Monitorings können einen wesentlichen Beitrag zur Therapiesteuerung und zur Beurteilung einer vorliegenden Anfallsfreiheit liefern.
