Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
 
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Unger S
Die Bedeutung von Pro- und Präbiotika in der Ernährung

Journal für Ernährungsmedizin 1999; 1 (1) (Ausgabe für Österreich): 22-29

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Keywords: BakteriologieDarmbakterienErnährungsmedizinProbiotikaPräbiotika

Sowohl Pro- als auch Präbiotika sollen das bakterielle Gleichgewicht im Darm positiv beeinflussen, indem gesundheitsfördernde Darmbakterien vermehrt bzw. gesundheitsschädliche Darmbakterien verdrängt werden. Dies geschieht im Fall der Probiotika durch die Zufuhr von speziell ausgewählten Keimen, welche die Magen-Darm-Passage überleben und unbeschadet ins Kolon gelangen. Präbiotika hingegen sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die Wachstum und Aktivität einer begrenzten Zahl an erwünschten Darmbakterien stimulieren. Als gesundheitsfördernde Wirkungen werden derzeit u. a. diskutiert: Stärkung des Immunsystems, verkürzte Durchfalldauer bei Darminfektionen bzw. Senkung der Konzentration von gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukten und krebspromovierenden Enzymen.
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