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1. Sommergruber M; Aburumieh A; Dohr G; Feichtinger W; Hengstschläger M; Huber J; Moser M; Pusch H; Szalay S; Tews G; Urdl W; Wildt L; Zech H; Spitzer D
Karzinomrisiko bei assistierter Reproduktion. Stellungnahme der Österreichischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie
ART - Karzinomrisiko
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2009; 6 (3): 116-121
Ein querovales Symbol bezeichnet den Beginn oder das Ende des Prozessablaufes/beschriebenen Prozesses. Ein aufgestelltes Quadrat stellt ein Entscheidungsfeld dar: dabei wird eine Frage jeweils so formuliert, dass die Antwort nur „ja“ oder „nein“ lauten darf. Ein Rechteck wird Aktionsfeld genannt und bezeichnet eine durchzuführende Tätigkeit. Die Symbole selbst werden mit Pfeilen verbunden. Die Pfeilspitzen zeigen die einzuhaltende Abfolge der Prozessschritte.

Keywords: KarzinomrisikoSchema
2. Koestenbauer S; Zech N; Dohr G
Trans-Differenzierung von adulten Stammzellen - Ist eine Veränderung in Richtung naiverer Zellen möglich?
Transdifferenzierung - Dedifferenzierung
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2006; 3 (5): 324-330
Birgt jede Trans-Differenzierung eine De-Differenzierung? Aus einer Stammzelle differenziert sich normalerweise eine typische Zelle ihres Ursprungsgewebes (= Stammzellplastizität). Unter besonderen Vorraussetzungen kann die Stammzelle die Keimblattgrenzen überwinden und sich in eine atypische Zelle entwickeln (= Trans-Differenzierung). Diese Entwicklung kann theoretisch direkt oder indirekt über ein Zwischen-Zellstadium erfolgen. Beim indirekten Weg kann sich die Stammzelle zuerst de-differenzieren und danach erst zu der benötigten atypischen Zelle trans-differenzieren.

Keywords: BiologieDedifferenzierungEmbryologieSchemaStammzelleTransdifferenzierung
3. Koestenbauer S; Zech N; Dohr G
Trans-Differenzierung von adulten Stammzellen - Ist eine Veränderung in Richtung naiverer Zellen möglich?
Stammzellbaum
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2006; 3 (5): 324-330
Stammzellbaum: Plastizität, Trans-Differenzierung und De-Differenzierung. Aus den embryonalen Stammzellen (ESs) des 8-Zellstadiums entwickelt sich die Blastozyste. Aus den Keimscheiben- (Embryoblast = inner cell mass = ICM-) Zellen entstehen die drei Keimblätter mit ihren Stammzellen, die wiederum zu den Gewebsstammzellen (z. B. hämatopoetische Stammzellen [HSCs], neuronale Stammzellen [NSC]) werden. Die Gewebsstammzellen erhalten ihren Pool durch Autoreproduktion und entwickeln sich über Progenitorzellen zu den differenzierten Zellen. Trans-Differenzierung: z. B. aus HSC/Progenitoren entstehen neurale Zellen und vice versa. Plastizität: aus NSCs entstehen neuronale Zellen. De-Differenzierung: aus Progenitoren werden wieder Gewebsstammzellen, aus diesen wiederum Stammzellen des Keimblattes, …

Keywords: BiologieEmbryologieSchemaStammzellbaumStammzelle
4. Koestenbauer S; Zech N; Dohr G
Trans-Differenzierung von adulten Stammzellen - Ist eine Veränderung in Richtung naiverer Zellen möglich?
Stammzellen - Transdifferenzierung
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2006; 3 (5): 324-330
Schema zur Trans-Differenzierung von Stammzellen (GI = Gastrointestinaltrakt). Mod. nach [Avots A, Harder F, Schmittwolf C, Petrovic S, Müller AM. Plasticity of hematopoietic stem cells and cellular memory. Immunol Rev 2002; 187: 9–21.]

Keywords: BiologieEmbryologieSchemaStammzelleTransdifferenzierung
5. Koestenbauer S; Zech N; Dohr G
Trans-Differenzierung von adulten Stammzellen - Ist eine Veränderung in Richtung naiverer Zellen möglich?
Stammzellen
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2006; 3 (5): 324-330
Einteilung der Stammzellen (ESs = embryonale Stammzellen; ECs = embryonale Teratokarzinom-Stammzellen; EGs = primordiale Stammzellen; HSCs = hämatopoetische Stammzellen; NSCs = neurale Stammzellen; MSCs = mesenchymale Stammzellen)

Keywords: BiologieEmbryologieEntwicklungSchema
6. Koestenbauer S; Zech N; Dohr G
Trans-Differenzierung von adulten Stammzellen - Ist eine Veränderung in Richtung naiverer Zellen möglich?
Stammzellen
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2006; 3 (5): 324-330
Teilungsmuster sich selbst erneuernder Stammzellen. Bei der symmetrischen Teilung entstehen zwei mit der Ursprungszelle identische Tochterzellen. Aus der asymmetrischen Teilung gehen eine selbst erneuerungsfähige Stammzelle und eine differenziertere Tochterzelle (= Progenitorzelle) hervor. Nicht selten wechseln Stammzellen zwischen beiden Teilungsmodellen. Mod. nach [12].

Keywords: BiologieEmbryologieSchemaStammzelle
7. Juch H; Dohr G
Zur funktionellen Bedeutung des löslichen Oberflächen-Antigens HLA-G in der Blastozysenkultur der Assistierten Reproduktion
sHLG-G-Fangantikörper-ELISA-Aufbau
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2004; 1 (3): 165-170
sHLA-G-Fangantikörper-ELISA-Aufbau. Die drei möglichen Fangantikörper-ELISA-Systeme zur Detektion von HLA-G schematisch: Während im Ansatz A alle HLA-Klasse-1-Moleküle inklusive HLA-G detektierbar sind, man also nicht von einer HLA-G-Spezifität sprechen kann, ist Ansatz B spezifisch, da zumindest ein HLA-G-spezifischer Fangantikörper verwendet wird. Das spezifischste System (C) verwendet zwei HLA-G-spezifische Antikörper und bringt daher die zuverlässigsten Positivsignale. Die beiden in einem solchen "Sandwich"-ELISA verwendeten Antikörper müssen grundsätzlich an unterschiedlichen Stellen am HLA-G-Molekül binden. Diese Bindungsstellen müssen auch räumlich weit genug voneinander entfernt sein, damit sich die Antikörper nicht gegenseitig behindern.

Keywords: BiologieELISAEmbryologieHLA-GSchema
8. Juch H; Dohr G
Zur funktionellen Bedeutung des löslichen Oberflächen-Antigens HLA-G in der Blastozysenkultur der Assistierten Reproduktion
HLA-G-Isoformen
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2004; 1 (3): 165-170
HLA-G-Isoformen. Schema der verschiedenen vorgeschlagenen HLA-G Isoformen, welche auf mRNA-Ebene charakterisiert wurden und durch alternatives Spleißen entstehen, als mRNA und als (mögliches) resultierendes Protein. Wichtig dabei ist die Hypothese zur Entstehung der löslichen Isoformen: durch Nichtherausspleißen von Intron-4 entsteht eine längere mRNA, die jedoch ein Stopsignal vor den für die Transmembrandomäne kodierenden Abschnitt enthält. Dadurch werden die Transmembran- und die Zytoplasmadomäne nicht mehr in Protein übersetzt. Es wird jedoch ein kleines Stück vom Intron-4 in Protein überschrieben, dieses Stück unterscheidet die beiden Isoformen HLA-G5 und -G6 auch qualitativ von allen anderen Isoformen und deren Fragmenten. Eine ähnliche Situation finden wir für HLA-G7 und Intron-2 postuliert. Mod. nach [17].

Keywords: BiologieEmbryologieHLA-GIsoformMolekülmRNASchema
9. Juch H; Dohr G
Zur funktionellen Bedeutung des löslichen Oberflächen-Antigens HLA-G in der Blastozysenkultur der Assistierten Reproduktion
HLA-Klasse-1 - Zelloberflächenantigen
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2004; 1 (3): 165-170
HLA-Klasse-1 Zelloberflächenantigen. Grob schematische Darstellung eines HLA-Klasse-1-Moleküls mit den verschiedenen Abschnitten der "schweren Kette" (alpha 1-, 2-, 3- sowie Transmembranund Zytoplasmadomäne) und der assoziierten „leichten Kette“ (beta-2- Mikroglobulin). Wichtig für die Funktion des Moleküls ist die Peptid-Bindungstasche, die hauptsächlich von alpha-1- und alpha-2-Domäne gebildet wird. Damit werden den Abwehrzellen zelleigene und zellfremde Proteinbruchstücke (z. B. Virusproteine im Falle einer Infektion der Zelle) präsentiert.

Keywords: AntigeneBiologieEmbryologieHLASchemaZelloberfläche
10. Schauenstein K; Dohr G; Preisegger KH
Stammzellen aus dem Nabelschnurblut
Adulte Stammzellen - Multipotenz
Journal für Fertilität und Reproduktion 2003; 13 (4) (Ausgabe für Österreich): 9-13
Journal für Fertilität und Reproduktion 2003; 13 (4) (Ausgabe für Schweiz): 8-12
Mögliche Mechanismen der Multipotenz von adulten Stammzellen. Bereits festgelegte (z. B. hämatopoietische) Stammzellen transdifferenzieren unter bestimmten Gewebseinflüssen in Vorläuferzellen verschiedener Gewebe (= echte Plastizität) (A) oder multipotente Stammzellen differenzieren in hämopoietische oder verschiedene nichthämopoietische Präkursoren (B) (modifiziert nach [7]).

Keywords: Fertilitäthämopoietischer Präkursornichthämopoietischer PräkursorReproduktionSchemaStammzelleStammzellendifferenzierungTransdifferenzierung
 

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