Krause und Pachernegg
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Alantwurzel
Alantwurzel

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Wirkungen:
choleretisch, cholagog
diuretisch
sekretolytisch, sekretomotorisch

Indikationen:
Atemwegserkrankungen (Erfahrungsmedizin)

Inhaltsstoffe:
Sesquiterpene
Ätherisches Öl

Lateinische Bezeichnung(en):
Inula helenium L.

Stammpflanze:
Inula helenium L. (Asteraceae)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl: 1-3 %, hauptsächlich Sesquiterpenlaktone vom Eudesmanolidtyp wie Alantolakton (bis 2 %), Isoalantolakton (bis 2,7 %), in geringen Mengen Dihydroisoalantolakton, Dihydroalantolakton und Tetrahydroalantolakton. Dieses Gemisch wird auch als "Helenin", "Alantcampher" oder "Alantolakton" bezeichnet.
Sterole: beta- und gamma-Sitosterol, beta-Sitosterolglukosid, Stigmasterol.
Weitere Inhaltsstoffe: Harze und Wachse, Polysaccharide (Pektine, bis 44 % Inulin).

Verwendeter Pflanzenteil:
Wurzelstock mit Wurzeln (Radix Inulae; Synonyme: Radix Enulae, Radix Helenii).

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Klinisch und pharmakologisch belegt sind die sekretolytische, choleretische und diuretische Wirkung des Extraktes. Das ätherische Öl wirkt antiphlogistisch und antimikrobiell.

Weitere Wirkungen:
Anthelminthische Wirkung eines wäßrigen Extraktes bei Tieren.
Antitumorale Wirkung
Verkürzung der Blutgerinnungszeit
Tonisierende Wirkung auf den Dünndarm von Versuchstieren.

Unerwünschte Wirkungen:
Die in Alantwurzeln enthaltenen Sesquiterpenlaktone können sensibilisierend wirken und Kontaktallergien auslösen. Kreuzreaktionen mit anderen Korbblütlern sind möglich.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: keine.
Erfahrungsmedizin:
Vor allem bei Erkrankungen der Atemwege wie Bronchialkatarrh, Reizhusten und Bronchitis als Expektorans und bei Verdauungsstörungen.

Angesichts des hohen Allergierisikos wird von der therapeutischen Verwendung auch abgeraten.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 3 g Droge.

 
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