Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Bromelain
Bromelain

Vollbildansicht

Wirkungen:
antiphlogistisch
proteolytisch

Indikationen:
Enzymsubstitution bei Verdauungsbeschwerden
Schwellungszustände, postoperativ

Inhaltsstoffe:
proteolytische Enzyme

Lateinische Bezeichnung(en):
Ananas comosus (L.)

Stammpflanze:
Ananas comosus (L.) Merr. (Bromeliaceae)

Zusammensetzung:
Gemisch chemisch sehr ähnlicher proteolytischer Enzyme, das pH-Optimum der Endopeptidasen liegt zwischen 6 und 7,5.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Proteolytische Wirkung: Bromelain zeigt in vitro proteolytische Aktivität gegenüber verschiedenen Proteinen, auch eine fibrinolytische Aktivität wurde beobachtet.
Weitere Wirkungen
Antiphlogistische Wirkung: nach oraler Gabe konnte eine signifikante, dosisabhängige Ödemhemmung beobachtet werden.
Verlängerung der Blutungs- und Prothrombinzeit.
Hemmung der Thrombocytenaggregation.
Antineoplastische Wirkung: Bromelain hemmt das Wachstum von Tumorzellen und reduziert dosisabhängig die Bildung von Metastasen.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Akute postoperative und posttraumatische Schwellungszustände, insbesondere der Nase und der Nebenhöhlen; Enzymsubstitution bei Verdauungsbeschwerden im Rahmen von Pankreaserkrankungen mit unzureichender Fermentproduktion.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 80-240 mg Bromelain entsprechend 200-600 FIP-Einheiten.
Berechnungsgrundlage: 160 mg Bromelain, 400 FIP-Einheiten.

Herstellung:
Acetonisches Extrakt des Preßsaftes der Infloreszenzachsen

 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung