Krause und Pachernegg
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Bruchkraut
Bruchkraut

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Wirkungen:
diuretisch

Indikationen:
Durchspülungstherapie, Harnsteine, Nierengrieß, Krämpfe

Inhaltsstoffe:
Saponine

Lateinische Bezeichnung(en):
Herniaria glabra L.
Herniaria hirsuta L.

Stammpflanze:
Herniaria glabra L., Herniaria hirsuta L. (Caryophyllaceae)

Inhaltsstoffe:
Saponine: 3-9 %, Derivate der Medicagen- und Gypsogensäure.
Flavonoide: bis 1,2 %, Derivate des Quercetins und Isorhamnetins.
Cumarine: 0,1-0,4 %, Umbelliferon, Herniarin.

Verwendeter Pflanzenteil:
Blühende oberirdische Teile (Herba Herniariae).

Offizinell:
Herba Herniariae: hämolytischer Index mind. 1500.
Species urologicae: 30 Teile Birkenblatt, je 35 Teile Bärentraubenblatt und Bruchkraut.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Pharmakologische Befunde über einzelne Inhaltsstoffe stehen noch aus. Das gemeinsame Vorkommen von Flavonoiden und Saponinen dürfte den Einsatz als Aquaretikum rechtfertigen.
Ein präventiver Effekt bei Urolithiasis konnte im Tierversuch nur bei gleichzeitiger proteinreicher Diät beobachtet werden.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: keine.
Erfahrungsmedizin:
Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden im Bereich der Nieren und ableitenden Harnwege, als Aquaretikum, bei chronischer Zystitis, Urethritis.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 4,5 g Droge.

 
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