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Guajakholz
Guajakholz

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Wirkungen:
antiphlogistisch
spasmolytisch

Indikationen:
rheumatische Beschwerden

Inhaltsstoffe:
Harze

Lateinische Bezeichnung(en):
Guajacum officinale L.

Stammpflanze:
Guajacum officinale L. (Zygophyllaceae)

Inhaltsstoffe:
Harz: insgesamt 15-25 %, wobei Splintholz nur 2-3 %, Kernholz dagegen ca. 25 % Harz enthält.
Ätherisches Öl: nur in Spuren, Sesquiterpen Guajol.
Triterpensaponine: Guajaksaponine und Oleanolsäure.

Das Sesquiterpen Guajazulen, das in einigen pharmazeutischen Präparaten enthalten ist, kommt nicht nativ im ätherischen Öl vor. In der Natur vorkommende Guajazulenbildner wie z. B. Guajol lassen sich leicht durch Dehydrierung in Guajazulen umwandeln. Es wird aber üblicherweise rein synthetisch hergestellt.

Verwendeter Pflanzenteil:
Kern- und Splintholz (Lignum Guajaci).

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Wirkungen bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises: Erste pharmakologische Tests belegen die aus der Volksmedizin bekannte Anwendung bei rheumatischen Erkrankungen.

Weitere Wirkungen:
Fungistatische Wirkung: In vitro zeigte das saponinhaltige Methanolextrakt Effekte gegen zahlreiche Pilzarten.
Antiseptische Wirkung: Das ätherische Öl entwickelt, besonders als Zusatz in Mundwässern, an der Mundschleimhaut keimhemmende Wirkungen.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Unterstützende Behandlung rheumatischer Beschwerden.

Empfohlene Dosierung:
Abkochung: Mittlere Tagesdosis 4,5 g Droge (= Berechnungsgrundlage).

 
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