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Johannisbrotmehl
Johannisbrotmehl

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Wirkungen:
antidiarrhoisch

Indikationen:
Durchfallerkrankungen

Inhaltsstoffe:
Polysaccharide
Saccharide

Lateinische Bezeichnung(en):
Ceratonia siliqua L.

Stammpflanze:
Ceratonia siliqua L. (Caesalpiniaceae)

Inhaltsstoffe:
Zucker: 40-50 %, Hauptkomponente Saccharose, weiters Glukose, Fruktose und Xylose.
Pektin
Schleim: 2-3 %.
Weitere Inhaltsstoffe: Fette (0,5-1,3 % mit gleichen Teilen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren), Stärke (35 %), Gerbstoffe (bis 1,5 %), stickstoffhaltige Substanzen (bis 5 %, darunter Concanavalin A).
Johannisbrotkernmehl besteht zu über 90% aus Polysacchariden, darunter das Galaktomannan Carubin.

Verwendeter Pflanzenteil:
Früchte (Fructus Ceratoniae). Das vermahlene Endosperm reifer Samen wird als Johannisbrotkernmehl bezeichnet.

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Antidiarrhoische Wirkung: Die Polysaccharide (Pektin, Zellulose, Hemizellulose) können große Mengen Wasser binden und wandeln sich dabei in ein voluminöses Gel um, das an den Darmwänden eine Art Schutzschicht bildet und dadurch pathologische Kontraktionen lindern oder aufheben kann. Aufgrund des hohen Aufsaugevermögens kann die bei enteritischen Diarrhoen gebildete Azidose beseitigt werden. Außerdem weist Johannisbrotmehl ein hohes Adsorptionsvermögen gegenüber Darmgiften auf.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Zur Vorbeugung und Behandlung von Durchfällen; bei Zöliakie und Steatorrhoe.

Empfohlene Dosierung:
Keine Angaben.

 
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