Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Quendelkraut
Quendelkraut

Vollbildansicht

Wirkungen:
sekretolytisch, sekretomotorisch
spasmolytisch

Indikationen:
Atemwegserkrankungen

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl

Lateinische Bezeichnung(en):
Thymus-Arten

Stammpflanze:
Mitteleuropäische, nichtmediterrane Thymus-Arten (Lamia-ceae)

Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl: bis 0,6 %. Die Zusammensetzung ist sehr unterschiedlich, da in der Gattung Thymus besonders häufig verschiedene Chemotypen morphologisch definierter Arten beobachtet werden. In Anlehnung an den Thymian (Thymus vulgaris, Thymi herba) werden in der Literatur jene Sippen für therapeutische Zwecke bevorzugt, die ein phenolreiches ätherisches Öl aufweisen (hoher Anteil an Thymol, Carvacrol). Sippen mit Zitronenaroma (hohe Anteile an Citral, Neral, Citronellal, Linalool) sollen nicht verwendet werden. Eine wissenschaftliche Begründung dafür steht aus.
Weitere Inhaltsstoffe: Flavonoide, Triterpene, Phenolcarbonsäuren (Rosmarinsäurederivate).

Verwendeter Pflanzenteil:
Blühende oberirdische Teile (Herba Serpylli). Da das Quendelkraut nicht offizinell ist, werden als Stammpflanze verschiedenste Thymus-Arten aus Mitteleuropa und dem Balkan verwendet (z. B. Th. glabrescens, Th. kosteleckyanus, Th. longicaulis. Thymus serpyllum s.str. findet keine Verwendung).

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Expektorierende Wirkung: Ätherisches Quendelöl führt reflektorisch über eine Anregung der Magenschleimhaut zu einer Erhöhung der Bronchialsekretion.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Innerlich: Katarrhe der oberen Luftwege.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: 4-6 g Droge. Berechnungsgrundlage: 5 g Droge.

 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung