Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Stiefmütterchenkraut
Stiefmütterchenkraut

Vollbildansicht

Wirkungen:
antiphlogistisch

Indikationen:
Atemwegserkrankungen (Erfahrungsmedizin)
Hauterkrankungen

Inhaltsstoffe:
Flavonoide
Polysaccharide

Lateinische Bezeichnung(en):
Viola tricolor L.

Stammpflanze:
Viola tricolor L. (Violaceae)

Inhaltsstoffe:
Flavonoide: ca. 0,4 %, höchster Anteil in den Blüten; Quercetin, Luteolin, Rutosid.
Salicylsäurederivate
Polysaccharide: ca. 9,5 % Schleim.
Weitere Inhaltsstoffe: Carotinoide und Anthocyane in Blüten, Phenolcarbonsäuren (Cumarsäure, Kaffeesäure u. a.).

Aufgrund der hämolytischen Aktivität der Droge wurde auf das Vorkommen von Saponinen geschlossen. Im nahe verwandten Ackerstiefmütterchen ist allerdings die hämolytische Aktivität auf Peptide zurückzuführen.

Verwendeter Pflanzenteil:
Blühende oberirdische Teile (Herba Violae tricoloris).

Offizinell:
Herba Violae tricoloris

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Befunde bei experimentell erzeugten Ekzemen lassen auf eine Wirksamkeit bei Hauterkrankungen schließen.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt:
Äußerlich: bei leichten seborrhoischen Hauterkrankungen, Milchschorf bei Kindern.
Erfahrungsmedizin:
Innerlich: als leichtes Abführmittel, bei Katarrhen der oberen Luftwege.

Empfohlene Dosierung:
Äußerlich: 4 g Droge pro 150 ml Wasser als Aufguß.
Innerlich: mittlere Tagesdosis: 4,5 g Droge (= Berechnungsgrundlage).

 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung