Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
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Teufelskrallenwurzel
Wirkungen:
analgetisch
Anregung der Speichel- und Magensaftsekretion, verdauungsfördernd
antiphlogistisch

Indikationen:
Appetitlosigkeit
Dyspeptische Beschwerden, Verdauungsstörungen
rheumatische Beschwerden

Inhaltsstoffe:
Iridoide

Lateinische Bezeichnung(en):
Boswellia serrata Roxb. (Burseraceae)

Stammpflanze:
Harpagophytum procumbens DC. (Pedaliaceae)

Inhaltsstoffe:
Iridoide: bis zu 2 % Harpagosid
Weitere Inhaltsstoffe: Kohlenhydrate, Flavonoide

Verwendeter Pflanzenteil:
Knollen der Seitenwurzeln (Radix Harpagophyti)

Therapeutisch relevante Wirkungen:
Antirheumatische Wirkung: experimentell konnte Effekte auf den Prostaglandinstoffwechsel und auf die Kollagenase-Aktivität festgestellt werden. In der ärztlichen Praxis haben sich auch subkutane Injektionen von Drogenextrakten am Kniegelenk bei rheumatischen Beschwerden bewährt.
Anregung der Speichel- und Magensaftsekretion: aufgrund des bitteren Geschmacks regt Teufelskralle die Sekretion von Verdauungsdrüsen an.

Unerwünschte Wirkungen:
Keine bekannt.

Indikationen:
Wissenschaftlich belegt: Appetitlosigkeit, dyspeptische Beschwerden; adjuvant bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Empfohlene Dosierung:
Mittlere Tagesdosis: bei Appetitlosigkeit 1,5 g Droge; bei rheumatischen Erkrankungen 4,5 g Droge.

 
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