Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Medikamentöse Prävention des plötzlichen Herztodes (21 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 9: Plötzlicher Herztod – Inzidenz nach Risikogruppen Obwohl über die Hälfte aller kardial bedingten Todesfälle in Form des Plötzlichen Herztodes auftritt, konnten bis heute keine spezifischen epidemiologischen oder biochemischen Marker für ein erhöhtes Herztodrisiko definiert werden. Daher ist kein Screening in der Gesamtbevölkerung möglich, in der die Inzidenz des Plötzlichen Herztodes mit ca. 1 % sehr gering, aber die Absolutzahl z. B. in den USA mit jährlich nahezu 300.000 Todesfällen hoch ist. Bei Patienten mit allgemeinen koronaren Risikofaktoren, wie Rauchen, Bluthochdruck und Hyperlipidämie, ist das Risiko des Plötzlichen Herztodes etwa doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Patienten mit vorausgegangenem Koronarereignis weisen eine Inzidenzrate von ca. 5 % auf. Hochrisikogruppen für den Plötzlichen Herztod sind Patienten mit einer Ejektionsfraktion unter 35 % und Herzinsuffizienz (Inzidenz ca. 18 %), Personen mit vorangegangenem Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses (Inzidenzrate ca. 25 %) sowie Patienten nach Myokardinfarkt mit niedriger Ejektionsfraktion und ventrikulärer Tachykardie (Inzidenz über 30 %). Diese sind die wichtigsten Zielgruppen für medikamentöse Präventivmaßnahmen. Huikuri H V, Castellanos A, Myerburg R J: Sudden Death due to cardiac arrhythmias. N Engl J Med 2001; 345: 1473 - 1482 |
Abbildung 9: Plötzlicher Herztod – Inzidenz nach Risikogruppen
Obwohl über die Hälfte aller kardial bedingten Todesfälle in Form des Plötzlichen Herztodes auftritt, konnten bis heute keine spezifischen epidemiologischen oder biochemischen Marker für ein erhöhtes Herztodrisiko definiert werden. Daher ist kein Screening in der Gesamtbevölkerung möglich, in der die Inzidenz des Plötzlichen Herztodes mit ca. 1 % sehr gering, aber die Absolutzahl z. B. in den USA mit jährlich nahezu 300.000 Todesfällen hoch ist. Bei Patienten mit allgemeinen koronaren Risikofaktoren, wie Rauchen, Bluthochdruck und Hyperlipidämie, ist das Risiko des Plötzlichen Herztodes etwa doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Patienten mit vorausgegangenem Koronarereignis weisen eine Inzidenzrate von ca. 5 % auf. Hochrisikogruppen für den Plötzlichen Herztod sind Patienten mit einer Ejektionsfraktion unter 35 % und Herzinsuffizienz (Inzidenz ca. 18 %), Personen mit vorangegangenem Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses (Inzidenzrate ca. 25 %) sowie Patienten nach Myokardinfarkt mit niedriger Ejektionsfraktion und ventrikulärer Tachykardie (Inzidenz über 30 %). Diese sind die wichtigsten Zielgruppen für medikamentöse Präventivmaßnahmen. Huikuri H V, Castellanos A, Myerburg R J: Sudden Death due to cardiac arrhythmias. N Engl J Med 2001; 345: 1473 - 1482 |
