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Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003
Medikamentöse Prävention des plötzlichen Herztodes (21 Abbildungen)
Übersicht
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Zum ersten Bild Abb. 6: Plötzlicher Herztod – Definition (II) Abb. 7: Plötzlicher Herztod – Epidemiologie Abb. 8: Plötzlicher Herztod – Pathophysiologie - Pathophysiologie und Epidemiologie des Plötzlichen Herztodes Aktuelles Bild - Abb. 9: Plötzlicher Herztod – Inzidenz nach Risikogruppen Abb. 10: Plötzlicher Herztod – Risikofaktoren - Unabhängige Prädiktorwerte für die 2-Jahres-Mortalität bei Post-MI-Patienten, die die ersten 45 Tage überlebt haben Abb. 11: Herzfrequenz-Variabilität Abb. 12: Plötzlicher Herztod und Herzfrequenz-Variabilität Zum letzten Bild
Abbildung 9: Plötzlicher Herztod – Inzidenz nach Risikogruppen
Obwohl über die Hälfte aller kardial bedingten Todesfälle in Form des Plötzlichen Herztodes auftritt, konnten bis heute keine spezifischen epidemiologischen oder biochemischen Marker für ein erhöhtes Herztodrisiko definiert werden. Daher ist kein Screening in der Gesamtbevölkerung möglich, in der die Inzidenz des Plötzlichen Herztodes mit ca. 1 % sehr gering, aber die Absolutzahl z. B. in den USA mit jährlich nahezu 300.000 Todesfällen hoch ist. Bei Patienten mit allgemeinen koronaren Risikofaktoren, wie Rauchen, Bluthochdruck und Hyperlipidämie, ist das Risiko des Plötzlichen Herztodes etwa doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Patienten mit vorausgegangenem Koronarereignis weisen eine Inzidenzrate von ca. 5 % auf. Hochrisikogruppen für den Plötzlichen Herztod sind Patienten mit einer Ejektionsfraktion unter 35 % und Herzinsuffizienz (Inzidenz ca. 18 %), Personen mit vorangegangenem Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses (Inzidenzrate ca. 25 %) sowie Patienten nach Myokardinfarkt mit niedriger Ejektionsfraktion und ventrikulärer Tachykardie (Inzidenz über 30 %). Diese sind die wichtigsten Zielgruppen für medikamentöse Präventivmaßnahmen. Huikuri H V, Castellanos A, Myerburg R J: Sudden Death due to cardiac arrhythmias. N Engl J Med 2001; 345: 1473 - 1482
 
Plötzlicher Herztod – Inzidenz nach Risikogruppen
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Abbildung 9: Plötzlicher Herztod – Inzidenz nach Risikogruppen
Obwohl über die Hälfte aller kardial bedingten Todesfälle in Form des Plötzlichen Herztodes auftritt, konnten bis heute keine spezifischen epidemiologischen oder biochemischen Marker für ein erhöhtes Herztodrisiko definiert werden. Daher ist kein Screening in der Gesamtbevölkerung möglich, in der die Inzidenz des Plötzlichen Herztodes mit ca. 1 % sehr gering, aber die Absolutzahl z. B. in den USA mit jährlich nahezu 300.000 Todesfällen hoch ist. Bei Patienten mit allgemeinen koronaren Risikofaktoren, wie Rauchen, Bluthochdruck und Hyperlipidämie, ist das Risiko des Plötzlichen Herztodes etwa doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Patienten mit vorausgegangenem Koronarereignis weisen eine Inzidenzrate von ca. 5 % auf. Hochrisikogruppen für den Plötzlichen Herztod sind Patienten mit einer Ejektionsfraktion unter 35 % und Herzinsuffizienz (Inzidenz ca. 18 %), Personen mit vorangegangenem Herzstillstand außerhalb eines Krankenhauses (Inzidenzrate ca. 25 %) sowie Patienten nach Myokardinfarkt mit niedriger Ejektionsfraktion und ventrikulärer Tachykardie (Inzidenz über 30 %). Diese sind die wichtigsten Zielgruppen für medikamentöse Präventivmaßnahmen. Huikuri H V, Castellanos A, Myerburg R J: Sudden Death due to cardiac arrhythmias. N Engl J Med 2001; 345: 1473 - 1482
 
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