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Praxisrelevanz
Popow-Kraupp T, Strassl R
Entwicklungen in der Hepatitis-B-Diagnostik: Quantitatives HBsAg, HBV-Genotypen, Real-Time PCR HBV-DNA

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (1): 19-24

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– Die Infektiosität des Hepatitis-B-Virus ist um das 50– 100-Fache höher als die des HI-Virus.
– Die quantitative Bestimmung der HBV-DNA mittels PCR (= Viruslastbestimmung) erlaubt die Beurteilung der Infektiosität des Patienten und ist weiters die Standardmethode zur Überwachung einer antiviralen Therapie.
– Resistenzmutationen können sich bei therapierten Patienten in einem erneuten Anstieg der HBV-Viruslast äußern. Weiterführende Untersuchungen zur Erfassung von Resistenzmutationen (z. B. Sequenzierung) sollten durchgeführt werden.
– Eine scheinbar durchgemachte Hepatitis-B-Virusinfektion kann unter einer immunsuppressiven Therapie reaktivieren. Bereits vor der Einleitung einer immunsuppressiven Therapie sollte daher die Hepatitis-B-Serologie bekannt sein und bei Bedarf unter Therapie regelmäßig kontrolliert werden.
 
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