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Popow-Kraupp T, Strassl R  
Entwicklungen in der Hepatitis-B-Diagnostik: Quantitatives HBsAg, HBV-Genotypen, Real-Time PCR HBV-DNA

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (1): 19-24

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Keywords: cccDNAHBsAG-QuantifizierungHBV-DNA-QuantifizierungHepatitis BHepatitis-B-GenotypisierungHepatitis-B-InfektionPCR

Die Hepatitis-B-Virus- (HBV-) Infektion stellt aufgrund des breiten Spektrums an möglichen Verlaufsformen eine diagnostische Herausforderung dar. Der unablässigen Forschung ist es zu verdanken, dass das Wissen um die pathogenetischen und molekularen Mechanismen dieser Infektion stetig zugenommen und zu signifikanten diagnostischen Verbesserungen geführt hat. Speziell die quantitative Bestimmung der HBV-Nukleinsäure mittels PCR bedeutete einen diagnostischen Meilenstein, der heute fest in den international gültigen Guidelines verankert ist. Die Einteilung der klinischen Verlaufsformen der persistierenden HBV-Infektion sowie die Überwachung von Patienten unter antiviraler Therapie basieren auf dieser anerkannten Standardmethode. Im Gegensatz dazu stehen weitere Untersuchungsmethoden, wie die HBV-Genotypisierung oder die HBsAg-Quantifizierung, deren Stellenwert derzeit noch kontroversiell diskutiert wird. Aufgrund der bisher vorliegenden Daten scheinen diese beiden Parameter für die Einschätzung des Ansprechens auf die antivirale Therapie von prognostischem Nutzen zu sein. Hervorzuheben ist hier speziell die HBsAg-Quantifizierung, die sich nicht zuletzt wegen ihrer einfachen Durchführung und ihrer Kosteneffektivität als Routineparameter etablieren könnte. Ziel des vorliegenden Artikels ist es, nicht nur einen Einblick in die aktuell gültige Standarddiagnostik zu geben, sondern auch den derzeitigen Forschungsstand kritisch zu beleuchten. Das Verständnis der molekularen Mechanismen ist hierfür essenziell, weshalb diese auch genauer dargestellt werden.
 
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