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Praxisrelevanz
Younsi A et al.
Behandlung spinaler enterogener Zysten: Fallbeispiele und Literaturübersicht

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (3): 137-146

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-Spinale enterogene Zysten können isoliert, d. h. ohne weitere Fehlbildungen des ZNS oder der Wirbelsäule vorkommen.
– Spinale enterogene Zysten werden häufig in den ersten beiden Lebensjahrzehnten symptomatisch.
– Typische Symptome spinaler enterogener Zysten sind lokale Rückenschmerzen und/oder klinische Zeichen einer Myelopathie.
– Als bildgebendes Verfahren sollte bei symptomatischen, spinalen enterogenen Zysten eine MRT-Untersuchung zum Einsatz kommen. Die intraduralen Raumforderungen liegen dabei meist extramedullär und ventral des zervikalen oder thorakalen Myelons. Sie stellen sich in der T1-Gewichtung hypointens und in der T2-Gewichtung hyperintens ohne Kontrastmittelaufnahme der Zystenwand dar.
– Die Behandlung der spinalen enterogenen Zysten besteht, wenn möglich, aus einer vollständigen chirurgischen Resektion, um Lokalrezidive zu vermeiden.
– Das postoperative Outcome nach Resektion von spinalen enterogenen Zysten ist in > 90 % der Fälle zufriedenstellend.
 
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