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Praxisrelevanz
Lang M et al.
Positive Effekte von NSAR auf den Gastrointestinaltrakt

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2015; 13 (1): 14-23

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In Österreich gibt es etwa 2000–8000 Träger einer Lynch- Syndrom-Mutation. Eine landesweite Untersuchung aller neuen Kolorektalkarzinome auf Mikrosatelliteninstabilität und der immunhistochemische Nachweis von Mismatch- Repair-Genen durch die jeweiligen Pathologen sollten die Identifikation dieser Genträger und der betroffenen Familien ermöglichen. Zurzeit existiert keine weitreichende Empfehlung, NSAR als Präventionstherapie für das sporadische kolorektale Adenom oder Karzinom bei FAP- oder Lynch-Syndromassoziierten Tumoren zu verwenden. Für FAP-Patienten wurde Celecoxib 1999 als adjuvante Therapie durch die FDA zugelassen, in Europa 2001 durch die EMA. 2011 wurde die Indikation von Pfizer aufgrund fehlender Postmarketing-Daten zurückgezogen. Bei attenuierter FAP kann Celecoxib die Proktokolektomie hinauszögern und manchmal sogar verhindern.
 
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