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Lang M et al.  
Positive Effekte von NSAR auf den Gastrointestinaltrakt

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2015; 13 (1): 14-23

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Abb. 1: Lynch-Syndrom



Keywords: AdenompräventionAspirinChemopräventionCOX-2-HemmerFAPKolorektalkarzinomLynch-SyndromNSARSulindac

Ein protektiver Effekt von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) auf die Tumorentstehung im Kolon wird in diversen präklinischen, epidemiologischen und auch randomisierten Arbeiten postuliert. Der Hauptwirkungsmechanismus von NSAR wird der Hemmung der Prostaglandinsynthese über die Cyclooxygenasen (COX) zugeschrieben. Es existieren aber auch COX-unabhängige Mechanismen. Hier wollen wir einen Überblick über die Studienlage mit Aspirin, Sulindac und COX-2-Hemmern im Hinblick auf die Entstehung von Adenomen und Kolorektalkarzinomen geben. Die Wirkung dieser Substanzen ist besonders für Patienten mit familiärer Disposition relevant, aber auch für Patienten, die NSAR oder Aspirin aufgrund anderer Indikationen einnehmen. Es bestehen Abhängigkeiten von Dosis und Zeit sowie Interaktionen mit speziellen Mutationen (BRAF, PI3K) und der zellulären COX-2-Expression. Beim Lynch-Syndrom ist die Wirksamkeit von Aspirin letztlich nicht sicher und eine multinationale klinische Studie mit 5-Aminosalizylsäure (Mesalazin) wurde vom europäischen TRANSCAN-Programm gefördert.
 
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