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Praxisrelevanz
Moser G
Brain-Gut-Achse: Stress und seine Wirkung auf den Verdauungstrakt

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2009; 7 (3): 12-15

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Das Verständnis für das Zusammenspiel zwischen dem Gehirn (ZNS) und dem enteralen Nervensystem (ENS) ist wesentlich, um Stressreaktionen des Verdauungstraktes erklären zu können. Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Verbindung zwischen ZNS und ENS (auch „Bauchhirn“ genannt) vor allem über den Cortico-Releasing- Factor (CRF) und seine peripheren Rezeptoren (in der Darmwand) funktioniert. Die Mastzelldegranulation wird dabei (bei Stress) aktiviert und es kann zur Sensibilisierung (viszeralen Hypersensitivität) und Steigerung der intestinalen Permeabilität im Gastrointestinaltrakt kommen. Dies ist vor allem bei den funktionellen gastrointestinalen Störungen, aber vermutlich auch bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen von pathophysiologischer Bedeutung. 1. Was bewirkt die Aktivierung des (Stresshormons) CRF im Verdauungstrakt? a) Mastzelldegeneration in der Darmwand b) Steigerung der intestinalen Permeabilität c) Steigerung der viszeralen Hypersensitivität d) Nichts 2. Stress kann im Verdauungstrakt Folgendes bewirken: a) Änderung der Pathogenität der Darmbakterien b) Aktivierung von proinflammatorischen Zytokinen im Darm c) Steigerung der intestinalen Sekretion von Elektrolyten, Schleim und Wasser d) Nichts
 
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