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Moser G  
Brain-Gut-Achse: Stress und seine Wirkung auf den Verdauungstrakt

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2009; 7 (3): 12-15

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Keywords: GastroenterologieNeurogastroenterologie

In den vergangenen 20 Jahren entstand eine neue, sich rasch entwickelnde Subdisziplin innerhalb der klinischen Gastroenterologie und der Verdauungswissenschaften, die Neurogastroenterologie. Sie umfasst die Forschung über Dysfunktionen der Interaktion zwischen Gehirn, Rückenmark sowie den sympathischen, parasympathischen und enterischen Anteilen der autonomen Innervation des Verdauungstraktes. Diese komplexen Interaktionen werden als die „Gehirn-Bauch-Achse“ oder „Brain-Gut-Axis“ bezeichnet. Stress kann über dieses System Einfluss auf Funktionen des Verdauungstraktes ausüben. Neuere Erkenntnisse über den Einfluss von Stress auf die intestinale Permeabilität und die Immunfunktionen des Darmes brachten uns mehr Wissen und Verständnis für die klinische Beobachtung, dass Stress nicht nur bei den funktionellen gastrointestinalen Störungen (wie Reizdarmsyndrom, funktionelle Dyspepsie usw.) eine wesentliche Rolle spielt, sondern auch bei der Aktivität der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.
 
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