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Praxisrelevanz
Gruber A et al.
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57

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Mit der endovaskulären Coil-Embolisation steht eine hocheffiziente Technik für den zumeist permanenten Verschluss zerebraler Aneurysmen zur Verfügung. Bei Einsatz moderner endovaskulärer Techniken und Materialien ist mit stabilen therapeutischen Langzeitergebnissen in > 85 % der Fälle zu rechnen [74]. Aneurysmarezidive nach initialer endosakkulärer Coil-Embolisation können durch neuerliche routinemäßige Coil-Embolisation, durch den Einsatz moderner endovaskulärer Strategien wie Ballonprotektion, Stentimplantation und Einsatz von „Flow diverter“ [43, 44] oder chirurgische Verfahren wie mikrochirurgische Clippung bei ausreichend großem Resthals sowie therapeutischem Gefäßverschluss unter Bypassschutz behandelt werden. Die endovaskulären und mikrochirurgischen Nachbehandlungstechniken weisen unserer Erfahrung nach vergleichbar niedrige Eingriffsmorbiditäten auf [76–80, 96–99]. Die Wahl der geeigneten Methode zur Behandlung von Aneurysmarezidiven nach initialer endovaskulärer Therapie sollte aus diesem Grund einzelfallabhängig und individualisiert erfolgen.
 
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