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Praxisrelevanz
Schwarzer JU et al.
Refertilisierung und ICSI bei obstruktiver Azoospermie

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2010; 7 (5): 408-412

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Die mikrochirurgische Refertilisierung bietet bei obstruktiver Azoospermie realistische Fertilitätschancen ohne Morbidität für die Frau. Die ICSI stellt sich bezüglich der Fertilitätschancen als gleichwertig dar und erscheint deshalb als sinnvolle Alternative, sofern die Frau die Morbiditätsverlagerung akzeptiert. In jedem Fall handelt es sich bei der Wahl des Therapieverfahrens um die individuelle Entscheidung des betroffenen Paares. Weder der Androloge noch der Gynäkologe haben das Recht, aufgrund eigener Interessenslage dem Paar Therapieentscheidungen suggerieren zu wollen. Das betroffene Paar hat das Recht, vor der Entscheidung ehrlich und realistisch über die Erfolgschancen sowie die Vor- und Nachteile beider Therapiemodalitäten aufgeklärt zu werden, um dann seine individuelle Entscheidung treffen zu können.
 
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