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Manner H  
Moderne Dünndarmendoskopie: Wie und wann?

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (4): 7-13

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Abb. 1: Angiodysplasie Abb. 2: Angiodysplasie Abb. 3: Peutz-Jeghers-Polyp Abb. 4: M. Crohn Abb. 5: M. Crohn Abb. 6: Biliodigestive Anastomose



Keywords: BallonenteroskopieDünndarmEndoskopieEnteroskopieGastroenterologieKapselendoskopieSpiralenteroskopie

Die Dünndarmendoskopie hat in gerade einmal einem Jahrzehnt eine sehr wichtige Rolle in der gastroenterologischen Diagnostik und Therapie eingenommen. Zu den verfügbaren Methoden zählen die Kapselendoskopie als primäres diagnostisches Werkzeug, sowie die flexiblen Verfahren der Ballon- und Spiralenteroskopie, welche auch die Möglichkeit der Biopsie und Therapie bieten. Während die Kapselendoskopie als optimale Screeningmethode für Dünndarmerkrankungen gilt, weil sie ambulant und ohne Sedierung durchgeführt werden kann, werden die flexiblen Verfahren der Ballon- und Spiralenteroskopie eingesetzt, wenn Biopsien oder eine endoskopische Therapie durchgeführt werden müssen. Unter den flexiblen Verfahren bleibt bis auf Weiteres die Doppelballon- im Vergleich zur Single-Ballon- und Spiralenteroskopie der Goldstandard für die tiefe Enteroskopie, da bei erstgenanntem Verfahren die erreichbare Intubationstiefe und die Rate an kompletten Enteroskopien relativ höher ist. Dennoch haben auch die anderen flexiblen Verfahren ihren Platz in Diagnostik und Therapie, da nicht in jedem Fall eine komplette Enteroskopie erzielt werden muss, um die Diagnose zu sichern.
 
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