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Payer BA et al.  
Aktuelles Management der HIV/HCV-Koinfektion

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2012; 10 (3): 7-13

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Abb. 1: AHC - CHC - PEGIFN - RBV



Keywords: BoceprevircARTGastroenterologiePeginterferonRibavirinTelaprevir

Die HIV/HCV-Koinfektion findet sich sehr häufig bei HIV-Patienten mit intravenösem Drogenabusus. In dieser Patientengruppe stellt die HCV-assoziierte chronische Lebererkrankung heute auch die wichtigste Todesursache dar, da die HIV-Infektion meist sehr gut kontrolliert werden kann, die Hepatitis C aber oft nicht behandelt wird. Dabei sind die Therapieprinzipien sowohl für die HIV- als auch für die HCV-Infektion in der Zwischenzeit gut etabliert und auch allgemein akzeptiert: Eine retrovirale Therapie (cART) sollte bei Koinfektion immer und unabhängig vom Immunstatus durchgeführt werden, da dies die Progression der Lebererkrankung positiv beeinflusst. Und die Hepatitis C sollte durch Standardtherapie mit Peginterferon plus Ribavirin therapiert werden, wobei in absehbarer Zeit auch bei Koinfektion die Dreifachtherapie mit den Proteaseinhibitoren Boceprevir und Telaprevir zum Einsatz kommen wird. Die Beachtung von Medikamenteninteraktionen wird dabei allerdings eine große Rolle spielen.
 
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