Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Seibert FJ et al.  
Die Radiusfraktur als unerkannte Erstmanifestation der Osteoporose

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2012; 19 (3): 116-119

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Abb. 1: Radiusfraktur Abb. 2: Osteosynthese Abb. 3: Radiusfraktur



Keywords: distale Speichenfraktur loco typicoFracture-Liaison-DienstGerontotraumatologieOsteoporosePlattenosteosynthesePräventionRadiusfrakturSekundärprophylaxeSturzpräventionTherapie

Die Radiusfraktur loco typico ist die häufigste Fraktur, welche einer unfallchirurgischen Betreuung bedarf. Die Osteoporose des älteren Patienten mit der Zunahme der älteren Bevölkerungsgruppe wird in Zukunft die osteoporoseinduzierten Frakturen (Wirbelsäule, Becken, Oberarm usw.) an Zahl deutlich ansteigen lassen und die medizinischen und pflegerischen Kosten erheblich steigern. Da der zweite Altersgipfel der Speichenfrakturen bei etwa 50 Jahren und somit deutlich vor Frakturen anderer Regionen zu finden ist, liegt es auf der Hand, Patienten mit Radiusfraktur nach Low-Energy-Trauma – verdächtig auf Fragility Fracture – frühzeitig einer Abklärung und wenn nötig Therapie eines gestörten Mineralstoffwechsels zuzuführen. Die Bedeutung eines Fracture- Liaison-Dienstes wird ebenso diskutiert. Das Bewusstsein gegenüber möglicher Osteoporose und die Einleitung zu einem Sturzpräventionstraining könnten der Schlüssel zu einer möglichen Senkung der unfallchirurgischen Kosten in der Zukunft sein.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung