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Gallowitsch HJ, Malle P  
Nicht-invasive Bildgebung der KHE: Stellenwert der Myokardperfusionsszintigraphie im Kontext mit anderen invasiven und nicht-invasiven Methoden

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2013; 20 (3-4): 76-84

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Abb. 1: Stress-Rest-MPS Abb. 2: CTA-Perspektive Abb. 3: MRA-Perspektive Abb. 4: AEHA/UCLA-Konzept Abb. 5: AEHA/UCLA-Konzept



Keywords: KHEKoronare HerzerkrankungMPSMyokardperfusionsszintigraphiePrognoseermittlung

Die Myokardperfusionsszintigraphie (MPS) ist eine der am meisten validierten nicht-invasiven Methoden in der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung (KHE). Sowohl in europäischen als auch amerikanischen Guidelines ist die MPS in diversen Kontexten verankert. Es besteht ein breiter Konsens betreffend dem Stellenwert der MPS als nicht-invasives diagnostisches Instrument in der Detektion einer KHE bei Patienten mit mittlerer Vortestwahrscheinlichkeit. Meta-Analysen zeigen für die MPS eine mittlere Sensitivität von 87 % bei einer Spezifität von 73 % in der Detektion einer angiographisch signifikanten KHE, unabhängig vom untersuchten Patientengut. Durch Einbeziehung technischer Entwicklungen der vergangenen Jahre (EKG-Gating, Abschwächungs- und Streustrahlkorrektur) ist eine weitere Steigerung der diagnostischen Genauigkeit auf über 90 % möglich. Die MPS stellt zudem entscheidende prognostische Informationen bereit. So liegt die kardiale Ereignisrate im Falle eines negativen Untersuchungsergebnisses unter 1 %/Jahr.
 
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