Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Höchtl T, Huber K  
Antikoagulation während und nach perkutanen Koronarinterventionen: Update 2013

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2013; 20 (5-6): 148-153

Volltext (PDF)    Summary    Fragen zum Artikel    Abbildungen   

Abb. 1: Antikoagulation Abb. 2: Katheterintervention



Keywords: akutes KoronarsyndromBivalirudinFondaparinuxHeparinNSTEMISTEMI„Triple“-Therapie

Bedingt durch herausragende Studiendaten haben in den vergangenen Jahren der indirekte Faktor-Xa-Hemmer Fondaparinux (IA-Empfehlung bei NSTEMI) und der direkte Thrombinhemmer Bivalirudin (IB-Empfehlung im Katheterlabor bei Hochrisiko-ACS, NSTEMI und STEMI) Einzug in die NSTEMI- und STEMI-Leitlinien der European Society of Cardiology genommen. Beide Substanzen haben eine höhere Empfehlung als unfraktioniertes Heparin oder niedermolekulares Heparin. Leider werden diese Substanzen im klinischen Alltag, entgegen den gültigen Richtlinien, noch zu wenig beachtet, obwohl die Stärke beider in der signifikanten Reduktion von schweren Blutungen und in der Folge auch von harten klinischen Endpunkten liegt. Der Artikel befasst sich außerdem mit ersten Hinweisen darauf, dass eine Dreifach-Kombination aus Aspirin, Clopidogrel und Rivaroxaban (ein direkter Faktor-Xa-Hemmer in niedriger Dosis) in der Sekundärprävention nach ACS eine sinnvolle Alternative zur alleinigen dualen Antiplättchentherapie darstellen kann. Im Besonderen wird auf die Notwendigkeit einer „Triple“-Therapie bei Patienten unter Antikoagulation wegen Vorhofflimmerns und der Notwendigkeit einer gleichzeitigen dualen Antiplättchentherapie eingegangen.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung