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Bollmann J, Langgartner J  
Rationale antibiotische Therapie beim Multiorganversagen

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2013; 11 (3): 7-11

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Keywords: antibiotische TherapieIntensivstationLeberinsuffizienzNiereninsuffizienzPharmakodynamikPharmakokinetiksepsis

Beim kritisch kranken Patient ist die Wahl der antibiotischen Therapie oft schwierig. Nach Einleitung einer (Kombinations-) Therapie nach vermutetem Fokus, Erreger und lokalem Resistenzspektrum stellt sich die Frage der adäquaten Dosierung. Hier sind neben patientenspezifischen Faktoren wie Alter und Adipositas auch die Organdysfunktionen im Rahmen der Sepsis zu beachten. Außerdem sind Pharmakodynamik und -kinetik im Verlauf einer Sepsis zu berücksichtigen. Diese bedingen im Initialstadium oft eine hohe, im Weiteren meist eine täglich anzupassende Dosierung. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist eine Überdosierung durch verminderte Clearance des Medikamentes, bei Einsatz eines Nierenersatzverfahrens eine Unterdosierung durch Elimination zu vermeiden. Auch einer starken Verminderung der Leberfunktion sollte bei entsprechend metabolisierten Antibiotika eine Dosisreduktion nachfolgen. Ein Drug Monitoring sollte bei Vorhandensein immer eingesetzt werden und dessen Ausweitung ist unbedingt zu empfehlen.
 
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