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Karotisstenose - Indikation zur Operation/Intervention aus neurologischer Sicht

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2004; 11 (5): 212-216

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Abb. 1: Ischämischer Schlaganfall - Ursachen Abb. 2: Duplexsonographie zur Berechnung des Stenosegrades



Keywords: Arteria carotisGefäßchirurgieKardiologieKarotisNeurologieStenoseStent

Die Prävalenz einer höhergradigen Atherosklerose der Arteria carotis (Karotisstenose) liegt in der Altersgruppe von 70 bis 79 Jahre bei 6 % und bei Menschen von 80 Jahren oder älter bei 10 %. Das hämodynamische Risiko einer höhergradigen Karotisstenose ist gering. Die Umwandlung einer Atherosklerose in eine Atherothrombose und das Einschwemmen thrombotischen Materials ("Embolie") stellt die eigentliche Gefahr dar. Nach stattgehabter Thromboembolie ist das Risiko für eine weitere Embolie sehr hoch, sodaß - auch unabhängig vom Alter - eine klare Indikation zur operativen Sanierung der Karotisstenose besteht. In einer solchen Situation ist es gerechtfertigt, ein kurzzeitig hohes Risiko einer Operation zu akzeptieren, da der Nutzen wesentlich größer ist. Eine asymptomatische Karotisstenose besteht dann, wenn die Beschwerden nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit auf die Karotisstenose zurückgeführt werden können. In einer solchen Situation ist das embolische Risiko gering, eine allgemeine Empfehlung zur Operation kann nicht gegeben werden.
 
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