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Enzelsberger B et al.  
Karotisstenting - ein multidisziplinärer Zugang als Erfolgsindikator

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2009; 6 (4): 13-17

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Abb. 1a-b: Angiographie Abb. 2a-c: Angiographie - MRT



Keywords: Arteria carotisGefäßmedizinStent

Einleitung: In dieser Arbeit sollen die Erfahrungen mit Karotisstenting (CAS) in einem Zentrum nach Einführung eines multidisziplinären Teamapproach beschrieben werden. Patienten und Methode: Es wurden 120 Patienten, 66 Männer und 54 Frauen, mit einem Durchschnittsalter von 74 ± 18 Jahren (Range 54–93 Jahre) in ein vorab exakt definiertes CASProgramm eingeschlossen. 88 Patienten (73,3 %) waren symptomatisch mit einem ipsilateralen Schlaganfall oder TIA in der Anamnese. Bei 12 Patienten (10,0 %) wurde kein Stenting der Arteria carotis durchgeführt, da es sich entweder um eine asymptomatische Stenose mit einem Stenosegrad von < 70 % (n = 5) gehandelt hat oder die Stenose aus anatomischen Gründen (n = 7) einem Stenting nicht zugänglich war. In allen Fällen mit CAS wurden selbstexpandierende Stents und zerebrale Protektionssysteme eingesetzt. Ergebnisse: Bei 108 Patienten wurden 112 CAS mit einer Erfolgsrate von 96,4 % durchgeführt. Neurologische Komplikationen traten bei 4 Patienten auf – 1 TIA, 1 PRIND, 1 Schlaganfall und 1 tödliche intrakranielle Blutung – entsprechend einer Major-Komplikationsrate – Kombination Schlaganfall und Tod – von 1,8 %. Zusammenfassung: Die Karotisstentangioplastie kann mit einer hohen Erfolgsrate und akzeptabel niedrigen Rate an neurologischen Komplikationen durchgeführt werden. Ein interdisziplinärer Teamapproach und die Einhaltung von exakt definierten Ein- und Ausschlusskriterien sind hierfür von wesentlicher Bedeutung.
 
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