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Summary
Becker S et al.  
Nachteile der Ballonkyphoplastie mit PMMA - Eine klinische und biomechanische Stellungnahme

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2010; 17 (Sonderheft 1): 10-14

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Abb. 1a-c: Kyphose Abb. 2a-g: Osteonekrose Abb. 3: FEM-Stimulation Abb. 4: Lendenwirbelsäule - Zementsteifigkeit Abb. 5a-b: Lendenwirbelsäule - Zement Abb. 6: Restkyphose



Keywords: BKPKyphoplastieMineralstoffwechsel

Ballonkyphoplastie (BKP) und Vertebroplastie (VP) sind klinisch erfolgreiche Verfahren. Nichtsdestoweniger zeigen Einzelbeobachtungen bei der BKP ein Versagen der Methode, ohne dass bisher die Ursache aufgezeigt wurde. Nach unserer Meinung liegt das Versagen der BKP insbesondere bei schwerer Osteoporose und Osteonekrose am „Stressshielding“ sowie der Zementsteifigkeit. Bei diesen Patientengruppen könnten andere, knochenerhaltende kyphoplastische Verfahren und die Vertebroplastie sowie neuere, an den Osteoporosegrad angepasste Zemente Vorteile bringen. Weiterhin ist es wichtig, dass intraoperativ bei der BKP eine komplette Aufrichtung erzielt werden sollte, da eine Restkyphose den negativen Effekt hinsichtlich der Belastung der angrenzenden Wirbelkörper bei Erzeugung eines mit Zement gefüllten Hohlraums erhöht. Es ist somit zu überdenken, alternative knochenerhaltende kyphoplastische Massnahmen der BKP vorzuziehen, bei älteren Frakturen eher auf eine VP auszuweichen und neue Zemente einzusetzen.
 
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