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Tuchmann A et al.  
Laparoskopische Operationen bei malignen und benignen Läsionen des Magens. Erfahrungsbericht aus einem Wiener Schwerpunktkrankenhaus

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2010; 8 (4): 14-19

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Abb. 1: Lymphknotendissektion Abb. 2: Anastomose



Keywords: AdenomGastroenterologieGISTKarzinomKolonLaparoskopieOnkologiePankreasPathologie

Von 01/2004–09/2009 wurden 23 laparoskopische Magenoperationen bei malignen und benignen Prozessen an der Chirurgischen Abteilung des SMZ Floridsdorf der Stadt Wien durchgeführt. Bei 11 Patienten mit vornehmlich fortgeschrittenen Magenkarzinomen (pT1: n = 2, pT2: n = 6, pT3: n = 2, pT4: n = 1) wurden laparoskopisch 8 totale Gastrektomien, 2 distale BII-Resektionen und eine Wedge-Resektion vorgenommen. Das mittlere Alter war 70 Jahre, der Body-Mass-Index (BMI) lag bei 26. In allen Fällen wurden eine R0-Resektion erreicht und im Mittel 29 Lymphknoten disseziert. In 2 Fällen wurde aufgrund technischer Schwierigkeiten zur herkömmlichen offenen Methode konvertiert. Es wurden keine Mortalität und eine niedrige Komplikationsrate beobachtet. Der stationäre Aufenthalt war im Mittel 12 Tage. In der Gruppe der nicht-malignen Erkrankungen (GIST: n = 7, Leiomyom: n = 1, Lipom: n = 3, Divertikel: n = 1) wurden 11 Wedge-Resektionen und eine distale BII-Resektion durchgeführt. Das mittlere Alter war 56 Jahre, der BMI 28. Auch hier erreichten wir eine R0-Resektion in allen Fällen, weiters traten weder intra- oder postoperative Komplikationen noch Mortalität auf. Der mittlere stationäre Aufenthalt lag bei 4,9 Tagen. Die laparoskopische Resektion maligner wie benigner Tumoren des Magens ist nach unseren Erfahrungen unter Einhaltung der onkologischen Prinzipien durchführbar.
 
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