Kationen - Anionen - Blutplasma
Abbildung 3: Gegenüberstellung der Kationen und
Anionen des Blutplasmas. Mithilfe dieses vereinfachten
Ionogramms können alle wesentlichen metabolischen
SB-Störungen hergeleitet werden. Die Summe
der Kationen (links) ist aufgrund der Elektroneutralität
des Plasmas immer gleich hoch wie jene der Anionen
(rechts). Kommt es zu Zu- oder Abnahmen einzelner
Komponenten, kann man sich HCo3- bzw. den dadurch
repräsentierten BE als flexiblen Teil der rechten
Säule vorstellen, der sich kompensatorisch ausdehnt
(entspricht einer metabolischen Alkalose) oder zusammenzieht
(metabol. Azidose) um die Elektroneutralität
weiter zu gewährleisten. Aufgrund ihrer geringen Konzentration
sind Kalzium, Magnesium, Phosphat, H+ und
OH- nicht abgebildet. Das ist kein physiologisch und
chemisch korrektes Modell, ermöglicht jedoch eine Interpretation
„bedside“ im klinischen Alltag.
Keywords:
Anionen,
Blutplasma,
Kationen