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Hochrainer M, Funk G
Interpretation der arteriellen Blutgasanalyse für Fortgeschrittene: Praxisbeispiele mit Erklärung // Advanced Interpretation of Arterial Blood Gas: Analysis of Real-Life Cases
Journal für Pneumologie 2018; 6 (1): 10-16

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Abb. 1: paCO₂-Wert Abb. 2: Säure-Basen-Haushalt Aktuelles Bild - Abb. 3: Kationen - Anionen - Blutplasma Abb. 4: Alveolargasgleichung
Abbildung 3: Kationen - Anionen - Blutplasma
Gegenüberstellung der Kationen und Anionen des Blutplasmas. Mithilfe dieses vereinfachten Ionogramms können alle wesentlichen metabolischen SB-Störungen hergeleitet werden. Die Summe der Kationen (links) ist aufgrund der Elektroneutralität des Plasmas immer gleich hoch wie jene der Anionen (rechts). Kommt es zu Zu- oder Abnahmen einzelner Komponenten, kann man sich HCo3- bzw. den dadurch repräsentierten BE als flexiblen Teil der rechten Säule vorstellen, der sich kompensatorisch ausdehnt (entspricht einer metabolischen Alkalose) oder zusammenzieht (metabol. Azidose) um die Elektroneutralität weiter zu gewährleisten. Aufgrund ihrer geringen Konzentration sind Kalzium, Magnesium, Phosphat, H+ und OH- nicht abgebildet. Das ist kein physiologisch und chemisch korrektes Modell, ermöglicht jedoch eine Interpretation „bedside“ im klinischen Alltag.
 
Kationen - Anionen - Blutplasma
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Abbildung 3: Kationen - Anionen - Blutplasma
Gegenüberstellung der Kationen und Anionen des Blutplasmas. Mithilfe dieses vereinfachten Ionogramms können alle wesentlichen metabolischen SB-Störungen hergeleitet werden. Die Summe der Kationen (links) ist aufgrund der Elektroneutralität des Plasmas immer gleich hoch wie jene der Anionen (rechts). Kommt es zu Zu- oder Abnahmen einzelner Komponenten, kann man sich HCo3- bzw. den dadurch repräsentierten BE als flexiblen Teil der rechten Säule vorstellen, der sich kompensatorisch ausdehnt (entspricht einer metabolischen Alkalose) oder zusammenzieht (metabol. Azidose) um die Elektroneutralität weiter zu gewährleisten. Aufgrund ihrer geringen Konzentration sind Kalzium, Magnesium, Phosphat, H+ und OH- nicht abgebildet. Das ist kein physiologisch und chemisch korrektes Modell, ermöglicht jedoch eine Interpretation „bedside“ im klinischen Alltag.
 
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