Echo
Abbildung 1: Patient mit schwerer PI bei Karzinoid (neuroendokriner TU);
die PK-Taschen (Pfeil: die Taschen sind nur schwer zu sehen) sind überall
verdickt und unbeweglich. Bei einer postrheumatischen PI/PS wären nur
die Spitzen verkalkt.
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Abbildung 2: Gleicher Patient wie in Abb. 1, apikaler Blick auf die Trikuspidalklappe, die sich kaum bewegt und auch in der Systole offen bleibt,
sodass eine schwere TI resultiert. Auch die TK ist im gesamten schwer sklerotisch und unbeweglich.
BEMERKUNG: Wenn man gleichzeitig eine unbewegliche TK und PK sieht,
sollte man an ein Karzinoid-Syndrom denken!
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Abbildung 3: Gleicher Patient wie in Abb. 1+2; parasternale kurze Achse
mit CW-Doppler über der PK. Die schwere PI erkennt man am steil dezelerierenden Insuffizienzspektrum (schräger Pfeil nach unten), sodass der
Rückfluss bereits in der Mitte der Diastole aufhört. Der spätdiastolische
Vorwärtsfluss nach der P-Welle (Pfeil nach unten) zeigt den Druckausgleich
zwischen Pulmonalis und Ventrikel bereits in der späten Systole an.
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Abbildung 4: Parasternale kurze Achse über Aorta und PK; Z. n. OP bei TOF,
schwere PI.
Im Farbdoppler sieht man nur in der frühen Diastole den roten Rückfluss
(rot = zum Schallkopf) bis weit in den Pulmonalishauptstamm bzw. sogar
bis in die PA-Äste.
ACHTUNG: Da der Rückfluss nur in der frühen Systole stark ausgeprägt ist,
kann er leicht unterschätzt werden.
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Abbildung 5: Gleiche Patientin wie Abb. 4, PSAX; bei einer schweren PI
zeigt sich das steil abfallende Insuffizienzspektrum, am Ende der Diastole
kein Rückfluss mehr.
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Abbildung 6: Gleiche Patientin wie in Abb. 4 und 5: M-Mode durch den linken Ventrikel (PSAX). Typisch ist bei rechtsventrikulärer Volumenbelastung
die diastolische Septumabplattung (Pfeil nach unten). Das Septum müsste
sich normalerweise in der Systole nach unten bewegen, tut dies aber in
der Diastole.