Vorhofflattern - Mode-Switch (MS)
Abbildung 2: Obere Hälfte: Das Oberflächen-EKG (Abl. II) und die Annotationen im Marker-Kanal (darunter) sprachen für reguläres P-wave-Tracking wie bei einer Sinustachykardie. Das bipolare atriale Elektrogramm (A-EGM) hingegen dokumentierte Vorhofflattern mit einer Zykluslänge von 250 ms (240/min). Jede zweite Flatterwelle
war im postventrikulären atrialen Blanking (PVAB) versteckt, welches mit 150 ms programmiert war. Untere Hälfte: Der Mode-Switch (MS) aktivierte sich erst nach Umprogrammierung des CRT-Schrittmachers (kurze Pfeile) dahingehend, daß die Summe aus AV-Intervall (120 ms) plus PVAB (110 ms) kürzer als die Zykluslänge des Vorhofflatterns
(250 ms) war.
Keywords:
EKG,
Elektrokardiogramm,
Fallbericht,
Kardiologie,
Mode-Switch,
Sinustachykardie,
Vorhofflattern