Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Arterielle Hypertonie und Schlaganfall (15 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 7: Schlaganfall – Die Situation Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Die genaue Inzidenz von Schlaganfällen in Deutschland ist nicht bekannt. Die Daten des Erlanger-Schlaganfall-Registers zeigten eine Inzidenz von 1,74 Schlaganfällen pro Tausend Einwohner pro Jahr. Dies entspräche etwa 145.000 neuen Schlaganfällen pro Jahr für ganz Deutschland. Das Robert-Koch-Institut geht hingegen von mehr als 250.000 Schlaganfällen jährlich aus. Innerhalb der ersten drei bis vier Wochen nach dem Akutereignis versterben 26 bis 45 % der Betroffenen. Die Letalität ist in hohem Maße vom Alter der Schlaganfall-Patienten abhängig. Bei über 85-jährigen liegt die 1-Jahres-Letalität bei ca. 72 %, bei unter 65-jährigen bei ca. 33 %. Nur knapp die Hälfte aller Patienten ist sechs Monate nach einem Schlaganfall ohne bleibende Behinderungen. Die Folgekosten, die durch Berufsunfähigkeit, Therapie während des Akutereignisses, Rehabilitationsmaßnahmen und die pflegerische Betreuung von Schlaganfall-Betroffenen entstehen, sind enorm. Die Krankenkassen schätzen die jährlichen Kosten auf ca. 7,5 Mrd. EUR. Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung eines Schlaganfalls. Insbesondere die Therapie erhöhter systolischer Blutdruckwerte kann die Schlaganfallinzidenz signifikant um bis zu 42% reduzieren. Kolominsky-Rabas PL, Sarti C, Heuschmann PU, et al.: A prospective community-based study of stroke in germany – The Erlangen Stroke Projekt (ESPro) Stroke 1998; 29: 2501-2506 O’Brien AA, Rajkumar C, Bulpitt CJ: Blood pressure lowering for the primary and secondary prevention of stroke: treatment of hypertension reduces the risk of stroke. J Cardiovasc Risk 1999; 6: 203-205 Robert-Koch-Institut, Gesundheitssurvey 1998: www.gbe-bund.de |
Abbildung 7: Schlaganfall – Die Situation
Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Die genaue Inzidenz von Schlaganfällen in Deutschland ist nicht bekannt. Die Daten des Erlanger-Schlaganfall-Registers zeigten eine Inzidenz von 1,74 Schlaganfällen pro Tausend Einwohner pro Jahr. Dies entspräche etwa 145.000 neuen Schlaganfällen pro Jahr für ganz Deutschland. Das Robert-Koch-Institut geht hingegen von mehr als 250.000 Schlaganfällen jährlich aus. Innerhalb der ersten drei bis vier Wochen nach dem Akutereignis versterben 26 bis 45 % der Betroffenen. Die Letalität ist in hohem Maße vom Alter der Schlaganfall-Patienten abhängig. Bei über 85-jährigen liegt die 1-Jahres-Letalität bei ca. 72 %, bei unter 65-jährigen bei ca. 33 %. Nur knapp die Hälfte aller Patienten ist sechs Monate nach einem Schlaganfall ohne bleibende Behinderungen. Die Folgekosten, die durch Berufsunfähigkeit, Therapie während des Akutereignisses, Rehabilitationsmaßnahmen und die pflegerische Betreuung von Schlaganfall-Betroffenen entstehen, sind enorm. Die Krankenkassen schätzen die jährlichen Kosten auf ca. 7,5 Mrd. EUR. Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung eines Schlaganfalls. Insbesondere die Therapie erhöhter systolischer Blutdruckwerte kann die Schlaganfallinzidenz signifikant um bis zu 42% reduzieren. Kolominsky-Rabas PL, Sarti C, Heuschmann PU, et al.: A prospective community-based study of stroke in germany – The Erlangen Stroke Projekt (ESPro) Stroke 1998; 29: 2501-2506 O’Brien AA, Rajkumar C, Bulpitt CJ: Blood pressure lowering for the primary and secondary prevention of stroke: treatment of hypertension reduces the risk of stroke. J Cardiovasc Risk 1999; 6: 203-205 Robert-Koch-Institut, Gesundheitssurvey 1998: www.gbe-bund.de |
