Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Medikamentöse Prävention des plötzlichen Herztodes (21 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 12: Plötzlicher Herztod und Herzfrequenz-Variabilität In populationsbasierten Studien wie Zutphen, ARIC oder Framingham wurde eine signifikante Korrelation von erniedrigter Herzfrequenz-Variabilität (HRV) und erhöhter Mortalität beobachtet. Dies wurde auch z. B. in GISSI-2 für Patienten post-MI bestätigt. Insbesondere wenn die Messung wenige Tage nach AMI erfolgte, war eine hohe Aussagekraft unabhängig von anderen Risikofaktoren wie niedriger linksventrikulärer Ejektionsfraktion festzustellen. Obwohl eine niedrige HRV der beste Prädiktor für die arrhythmische Mortalität ist, müssen zur Risikostratifizierung immer weitere Faktoren in Betracht gezogen werden. Insbesondere eine verringerte HRV bei Patienten nach Myokardinfarkt mit erniedrigter EF, ventrikulären Extrasystolen, Spätpotentialen oder verringerter Baroreflex-Sensitivität kennzeichnet Patienten mit einem hohen Risiko für den Plötzlichen Herztod. Stein P K, Kleiger R E: Insights from the study of heart rate variability. Ann Rev Med 1999; 50: 249 – 261 |
Abbildung 12: Plötzlicher Herztod und Herzfrequenz-Variabilität
In populationsbasierten Studien wie Zutphen, ARIC oder Framingham wurde eine signifikante Korrelation von erniedrigter Herzfrequenz-Variabilität (HRV) und erhöhter Mortalität beobachtet. Dies wurde auch z. B. in GISSI-2 für Patienten post-MI bestätigt. Insbesondere wenn die Messung wenige Tage nach AMI erfolgte, war eine hohe Aussagekraft unabhängig von anderen Risikofaktoren wie niedriger linksventrikulärer Ejektionsfraktion festzustellen. Obwohl eine niedrige HRV der beste Prädiktor für die arrhythmische Mortalität ist, müssen zur Risikostratifizierung immer weitere Faktoren in Betracht gezogen werden. Insbesondere eine verringerte HRV bei Patienten nach Myokardinfarkt mit erniedrigter EF, ventrikulären Extrasystolen, Spätpotentialen oder verringerter Baroreflex-Sensitivität kennzeichnet Patienten mit einem hohen Risiko für den Plötzlichen Herztod. Stein P K, Kleiger R E: Insights from the study of heart rate variability. Ann Rev Med 1999; 50: 249 – 261 |
