Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Medikamentöse Prävention des plötzlichen Herztodes (21 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 10: Plötzlicher Herztod – Risikofaktoren - Unabhängige Prädiktorwerte für die 2-Jahres-Mortalität bei Post-MI-Patienten, die die ersten 45 Tage überlebt haben Die Daten mehrerer placebokontrollierter Studien (EMIAT, CAMIAT, SWORD, TRACE, DIAMOND-MI) belegen, dass bei Post-MI-Patienten einige demographische Faktoren mit einem deutlich erhöhten Mortalitätsrisiko und einer erhöhten Inzidenz des Plötzlichen Herztodes verknüpft sind. Dies gilt vor allem für Patienten mit einer Ejektionsfraktion < 40 % sowie Extrasystolen. Auffallend ist die Beobachtung, dass Männer und Patienten mit Bluthochdruck in ihrer Vorgeschichte ein grenzwertig erhöhtes Risiko in der Gesamtmortalität aufweisen, aber ein signifikant erhöhtes Risiko für den Plötzlichen Herztod. Neben den demographischen Variablen sind die wichtigsten Prädiktoren des Plötzlichen Herztodes die linksventrikuläre Ejektionsfraktion, das linksventrikuläre Volumen sowie die Herzfrequenz-Variabilität bzw. Baroreflex-Sensitivität. Ebenfalls von prädiktiver Bedeutung sind Extrasystolen, periodische ventrikuläre Tachykardie sowie die Herzfrequenz. Die Beurteilung der Wertigkeit bei dem einzelnen Patienten wird dadurch erschwert, dass diese Risikofaktoren nicht völlig unabhängig voneinander auftreten. Ein hoher prädiktiver Wert kommt dem gemeinsamen Auftreten von Zeichen struktureller Schädigungen wie reduzierte Ejektionsfraktion in Kombination mit Störungen der Autoregulation des Herzens, z. B. reduzierte Variabilität der Herzfrequenz, zu. Priori S G, Aliot E, Blomstrom-Lundqvist C et al.: Task Force Report – Task force on sudden cardiac death of the European Society of Cardiology. Europ Heart J 2001; 22: 1374-1450 |
Abbildung 10: Plötzlicher Herztod – Risikofaktoren - Unabhängige Prädiktorwerte für die 2-Jahres-Mortalität bei Post-MI-Patienten, die die ersten 45 Tage überlebt haben
Die Daten mehrerer placebokontrollierter Studien (EMIAT, CAMIAT, SWORD, TRACE, DIAMOND-MI) belegen, dass bei Post-MI-Patienten einige demographische Faktoren mit einem deutlich erhöhten Mortalitätsrisiko und einer erhöhten Inzidenz des Plötzlichen Herztodes verknüpft sind. Dies gilt vor allem für Patienten mit einer Ejektionsfraktion < 40 % sowie Extrasystolen. Auffallend ist die Beobachtung, dass Männer und Patienten mit Bluthochdruck in ihrer Vorgeschichte ein grenzwertig erhöhtes Risiko in der Gesamtmortalität aufweisen, aber ein signifikant erhöhtes Risiko für den Plötzlichen Herztod. Neben den demographischen Variablen sind die wichtigsten Prädiktoren des Plötzlichen Herztodes die linksventrikuläre Ejektionsfraktion, das linksventrikuläre Volumen sowie die Herzfrequenz-Variabilität bzw. Baroreflex-Sensitivität. Ebenfalls von prädiktiver Bedeutung sind Extrasystolen, periodische ventrikuläre Tachykardie sowie die Herzfrequenz. Die Beurteilung der Wertigkeit bei dem einzelnen Patienten wird dadurch erschwert, dass diese Risikofaktoren nicht völlig unabhängig voneinander auftreten. Ein hoher prädiktiver Wert kommt dem gemeinsamen Auftreten von Zeichen struktureller Schädigungen wie reduzierte Ejektionsfraktion in Kombination mit Störungen der Autoregulation des Herzens, z. B. reduzierte Variabilität der Herzfrequenz, zu. Priori S G, Aliot E, Blomstrom-Lundqvist C et al.: Task Force Report – Task force on sudden cardiac death of the European Society of Cardiology. Europ Heart J 2001; 22: 1374-1450 |
