Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Eprosartan (65 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 7: Pharmakologie in speziellen Subgruppen Bei Patienten über 65 Jahren ist wahrscheinlich die Resorption von Eprosartan erhöht. Daraus resultiert eine etwa zweifach erhöhte maximale Plasmakonzentration (Cmax) und ein entsprechend veränderter Konzentrations-Zeit-Verlauf (area under the curve, AUC) im Plasma. Die maximale Konzentration im Plasma wird später als bei jungen Hypertonikern erreicht, gleichzeitig ist die Halbwertszeit (HWZ) im Blut um etwa 3 Stunden erhöht. Hinsichtlich der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Eprosartan wurden keine Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Hypertonikern beobachtet. Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 5 – 59 ml/min) erhöht sich die Cmax um 51-55 %, die AUC um 25–35 %. Eine Dosisanpassung ist nicht notwendig. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen wird der Einsatz von Eprosartan nicht empfohlen. Die Clearance durch Hämodialyse ist aufgrund der hohen Proteinbindung mit zirka 11 ml/min gering. Patienten mit Leberfunktionsstörungen weisen keine erhöhte Cmax, aber eine etwa 40 % höhere AUC auf. Tenero D et al.: Effect of age and gender on the pharmacogenetics of eprosartan. Br J Clin Pharmacol 1998; 46: 267-70 Martin D E et al.: Pharmacokinetics and protein binding of eprosartan in healthy volunteers and in patients with varying degrees of renal impairment J Clin Pharmacol 1998; 38: 129-37 Tenero D et al.: Effect of hepatic disease on the pharmacokinetics and plasma protein binding of eprosartan. Pharmacother 1998; 18 (1): 42-50 |
Abbildung 7: Pharmakologie in speziellen Subgruppen
Bei Patienten über 65 Jahren ist wahrscheinlich die Resorption von Eprosartan erhöht. Daraus resultiert eine etwa zweifach erhöhte maximale Plasmakonzentration (Cmax) und ein entsprechend veränderter Konzentrations-Zeit-Verlauf (area under the curve, AUC) im Plasma. Die maximale Konzentration im Plasma wird später als bei jungen Hypertonikern erreicht, gleichzeitig ist die Halbwertszeit (HWZ) im Blut um etwa 3 Stunden erhöht. Hinsichtlich der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Eprosartan wurden keine Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Hypertonikern beobachtet. Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 5 – 59 ml/min) erhöht sich die Cmax um 51-55 %, die AUC um 25–35 %. Eine Dosisanpassung ist nicht notwendig. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen wird der Einsatz von Eprosartan nicht empfohlen. Die Clearance durch Hämodialyse ist aufgrund der hohen Proteinbindung mit zirka 11 ml/min gering. Patienten mit Leberfunktionsstörungen weisen keine erhöhte Cmax, aber eine etwa 40 % höhere AUC auf. Tenero D et al.: Effect of age and gender on the pharmacogenetics of eprosartan. Br J Clin Pharmacol 1998; 46: 267-70 Martin D E et al.: Pharmacokinetics and protein binding of eprosartan in healthy volunteers and in patients with varying degrees of renal impairment J Clin Pharmacol 1998; 38: 129-37 Tenero D et al.: Effect of hepatic disease on the pharmacokinetics and plasma protein binding of eprosartan. Pharmacother 1998; 18 (1): 42-50 |
