Geisthövel F Evolutionäre Grundlagen zellulärer und reproduktiver Abläufe auf dem Weg zum Menschen: Von einfachen Molekülen bis zu den frühesten Tieren // Evolutionary fundamentals of cellular and reproductive processes on the way to humans Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2026; 23 (4): 125-152 Volltext (PDF) Summary Übersicht | ||||||||||||||||||
Abbildung 17: Schematischer Sagittalschnitt Schematischer Sagittalschnitt des Acoels Symsagittifera roscoffensis (mod. nach [138]): Dieses Acoel, ein noch existenter Plattwurm, ist ein Hermaphrodit. Weibliche und männliche Gametogenese sowie Gonaden- und Kopulationsstrukturen sind beide in einem Organismus vorhanden. Das männliche Kopulationsorgan verfügt über ein komplexes Muskelsystem. Die Reproduktion findet mit interner Fertilisation durch „cross fertilization“ zwischen den Partnern ab. Spermien werden über die männliche Genitalpore, fertilisierte Eizellen vor Allem über die weibliche Genitalpore abgegeben. Die Embryogenese findet extern aquatisch statt. Auch das Drüsensystem ist dargestellt – es dient der Motilität, dem Attachment, dem Schutz sowie der Verdauung und dem Abbau von Makromolekülen über enzymhaltigen Drüsenmukus. Nicht dargestellte Gewebe in diesem Sagittalschnitt sind z. B. Gehirn, Nerven- und Muskelsystem (w: weiblich, m: männlich). |
Abbildung 17: Schematischer Sagittalschnitt
Schematischer Sagittalschnitt des Acoels Symsagittifera roscoffensis (mod. nach [138]): Dieses Acoel, ein noch existenter Plattwurm, ist ein Hermaphrodit. Weibliche und männliche Gametogenese sowie Gonaden- und Kopulationsstrukturen sind beide in einem Organismus vorhanden. Das männliche Kopulationsorgan verfügt über ein komplexes Muskelsystem. Die Reproduktion findet mit interner Fertilisation durch „cross fertilization“ zwischen den Partnern ab. Spermien werden über die männliche Genitalpore, fertilisierte Eizellen vor Allem über die weibliche Genitalpore abgegeben. Die Embryogenese findet extern aquatisch statt. Auch das Drüsensystem ist dargestellt – es dient der Motilität, dem Attachment, dem Schutz sowie der Verdauung und dem Abbau von Makromolekülen über enzymhaltigen Drüsenmukus. Nicht dargestellte Gewebe in diesem Sagittalschnitt sind z. B. Gehirn, Nerven- und Muskelsystem (w: weiblich, m: männlich). |
