| Diederich S |
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Endokrine Hypertonie: Wie diagnostizieren? Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2012; 5 (2): 22-28 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen 1. Sowohl der primäre Hyperaldosteronismus als auch das Phäochromozytom haben als sekundäre Hypertonieformen eine erhöhte kardiovaskuläre Mortalität gegenüber essenziellen Hypertonikern. Da zudem eine spezifische und zum Teil kurative Therapie besteht, dürfen diese Diagnosen in ausgewählten Patientengruppen nicht übersehen werden. 2. Für beide Entitäten sind einfache und ambulant durchzuführende Screeningtests (Aldosteron-Renin-Quotient im Plasma, Plasma-Metanephrine) etabliert. Es muss aber auf Medikamenteneinflüsse und unterschiedliche Assays geachtet werden. 3. Für die weiterführende Diagnostik (Bestätigungstests; differenzialdiagnostische Tests, insbesondere Nebennierenvenenkatheter) ist häufig eine Kontaktaufnahme mit einem diesbezüglich erfahrenen Zentrum sinnvoll. 4. Grundsätzlich sollen Bildgebungs- und Katheterverfahren immer erst nach (!) eindeutiger biochemischer Diagnosesicherung veranlasst werden. |
