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Wie spezifisch sind die klinischen Kriterien für die transiente globale Amnesie? // How specific are the clinical criteria for transient global amnesia? Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2021; 22 (2): 59-66 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen Die klinischen Kriterien nach Hodges & Warlow zur Diagnose einer transienten globalen Amnesie (TGA) sind nicht absolut spezifisch. Aufgrund dieser Literaturübersicht muss mit einer Fehlerquote von rund 6 % gerechnet werden. Untersuchungen wie die MRT mit DWI-Sequenzen und das EEG sind deshalb wichtig, aber kein vollständiger Ersatz für eine gründliche Anamnese sowie klinische und kognitive Untersuchung, wenn es um die TGA-Diagnose geht. Ein zerebrovaskuläres Ereignis ist die häufigste Form einer sekundären TGA, was den Stellenwert einer MRT unterstreicht. Ein Langzeit-EEG macht Sinn bei Personen mit unauffälliger MRT und normalem Standard-EEG, die bereits vor der amnestischen Episode mit Gedächtnisproblemen aufgefallen sind. Das könnte darauf hindeuten, dass die vermeintliche TGA eher die Manifestation einer transienten epileptischen Amnesie war. |
