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Praxisrelevanz
Stein F, Kircher T
Transdiagnostische Stratifizierung: ein neuer Weg für die (biologische) Psychiatrie? // Transdiagnostic stratification – a new path for (biological) psychiatry?

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2026; 27 (1): 5-12

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Transdiagnostische Gemeinsamkeiten zwischen Depression, Bipolarer Störung und Schizophrenie zeigen, dass die aktuelle, kategoriale Diagnostik klinische Realitäten im Forschungskontext nur unzureichend abbildet.
Ein dimensionaler, domänenübergreifender Ansatz kann diagnostische Präzision und Behandlungsplanung verbessern, indem er gemeinsame Mechanismen auf biologischer, kognitiver und psychosozialer Ebene berücksichtigt.
Die Integration datengetriebener Verfahren (z. B. maschinelles Lernen) bietet Potenzial, Krankheitsverläufe und Rückfallrisiken vorherzusagen.
Langzeitstudien und standardisierte Datenerhebungen sind entscheidend, um die Translation von Forschungsbefunden in personalisierte Therapieansätze zu ermöglichen.
Neue klinische Rahmenkonzepte wie das PRoGO-Framework (Problem-Resources-Goals Oriented) unterstützen eine patientenzentrierte, ressourcenorientierte Anwendung dimensionaler Modelle im klinischen Alltag.
 
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