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Angiographische und hämodynamische Merkmale epilepsieassoziierter zerebraler arteriovenöser Malformationen und der Effekt der mikrochirurgischen Resektion // Angiographic and hemodynamic features of epilepsy-associated cerebral arteriovenous malformations Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2026; 27 (2): 28-34 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen Patientinnen und Patienten mit AVM-assoziierter Epilepsie zeigen ausgeprägtere hämodynamische Einschränkung mit reduzierter globaler und perinidaler BOLD-CVR sowie häufiger venöser Kongestion. Die BOLD-CVR-MRT ermöglicht eine nichtinvasive quantitative Erfassung von eingeschränkter vaskulärer Reservekapazität inklusive Steal-Phänomen und könnte als prädiktiver bildgebender Biomarker für epileptische Manifestationen bei zerebralen AVMs in der Zukunft dienen. Die Hypothese, dass eine mikrochirurgische AVM-Resektion zu einer Normalisierung der zerebrovaskulären Reaktivität sowie zu einer Rückbildung venöser Kongestion führt und mit Anfallsfreiheit assoziiert sein könnte, wird derzeit in einer laufenden prospektiven Studie untersucht. Die Integration hämodynamischer Bildgebung in die klinische AVM-Diagnostik könnte künftig eine verbesserte Risikostratifikation, individualisierte Therapieplanung und postoperative Verlaufskontrolle ermöglichen. |
