BOLD-CVR-Methodik
Abbildung 1: Bestimmung der zerebrovaskulären Reaktivität (CVR) mittels standardisiertem hyperkapnischem Stimulus und BOLD-MRT-Sequenz: Die CVR wird durch einen kontrollierten hyperkapnischen Stimulus gemessen, bei dem das Kohlendioxid um +10 mmHg über den Ausgangswert für 80 Sekunden erhöht und anschließend wieder auf Baseline abgesenkt wird, bei konstant gehaltenem Sauerstoff. Währenddessen wird eine BOLD-Sequenz durchgeführt, um die hämodynamische Antwort zu erfassen. Die Endtidal (Et) CO2-Zeitkurve wird mit dem BOLD-Signal korreliert und zur Berechnung voxelbasierter CVR-Karten verwendet. Die CVR wurde als prozentuale BOLD-Signaländerung pro mmHg EtCO2 definiert (%BOLD/mmHg). Erhaltene Autoregulation zeigt sich in einer adäquaten Zunahme des BOLD-Signals, während eine eingeschränkte oder erschöpfte Autoregulation durch eine reduzierte oder paradoxe Antwort charakterisiert ist.
Keywords:
BOLD-MRT,
CVR,
zerebrovaskuläre Reaktivität